Schon seit knapp einem Jahr ist die Heldenfigur der Animationsserie Feuerwehrmann Sam nicht mehr aus dem Kopf unseren Sohnes zu bekommen. Feuerwehrmann Sam hier und Feuerwehrmann Sam hier da…Die Titelmusik wird in Endlosschleife textsicher interpretiert, Hörspiele und DVD’s sind schon längst installiert und jederzeit abrufbar. Unser vierjähriger Sohn ist wie viele andere Jungs in seinem Alter im
Feuerwehrmann Sam Fieber.

Zu Weihnachten gab es endlich das lang ersehnte Feuerwehrmann Sam Set, bestehend aus:
– Rettungszentrum
– Einsatzfahrzeuge Jupiter, Helikopter, Mercury und Neptun
– Feuerwehrauto Venus
– Seerettungskreuzer Titan aus der Rc-Serie
– Und natürlich die Stars: Sam, Elvis, Penny, Mike und Sorgenkind Norman

Unsere ersten Eindrücke nach dem Auspacken und Zusammenbauen: Die zweistöckige Feuerwehrstation oder auch Rescue Center, ist zwar etwas kleiner als erwartet, sieht aber gut aus und hat schöne Details und Zubehör. In Sachen Funktionalität und Qualität gibt es aber leichte Punktabzüge. So lässt sich zum Beispiel das per Knopfdruck öffnende Garagentor nur einen Spalt öffnen, sodass händisch nachgeholfen werden muss, damit die Fahrzeuge auch durch passen. Außerdem lösen sich immer mal wieder Einzelteile, die jedes Mal neu befestigt werden müssen. Die Abschussrampe punktet dafür wieder, auch wenn sich hier und da immer mal wieder Teile ablösen.

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Interessant ist auch, dass die mitgelieferten Fahrzeuge proportional nicht zur Größe der Spielfiguren passen, dafür aber zur Feuerwache.

Die Einsatzfahrzeuge Venus und speziell der Seerettungskreuzer Titan sind nicht sehr robust, haben jedoch genau die richtige Größe, um Sam und sein Team hinters Steuer zu setzen. Cool dagegen sind Lösch-Features der beiden Fahrzeuge. Mit dem kleinen Löschtank der Venus kann man genug anstellen, um Mamas Lieblingsteppich zu durchnässen. Bei Venus funktioniert das manuell, beim Titan Boot sogar elektrisch. Dazu später mehr.
Soweit zur Elternperspektive, denn jetzt müssen erstmal Abenteuer erlebt und Einsätze gefahren werden. Der Sohnemann aufgeregt und überglücklich mit seinem neuen Spielzeug. Und das ist ja alles was zählt. „PAPA, SPIELEN!“

Mir fällt die Norman Price Figur in die Hände und ich erinnere mich, das kleine Junge eigentlich nur Ärger macht und für seine Streiche bekannt ist. Die Geschichte kann beginnen: Schon klettert Norman trotz Warnung alleine auf das Sofa und rutscht natürlich direkt in die Sofaspalte, wo er gefangen ist. Zum Glück hatte er heimlich das Funkgerät von Feuerwehrmann Elvis an sich genommen, um Sam nun zur Hilfe zu rufen.

feuerwehrmann-sam-rettungSchon geht der Alarm in der Feuerwache ein und Feuerwehrhauptmann Steel verkündigt die Nachricht an Sam: „Norman Price steckt in der Kissenschlucht des Pontypandy-Sofas fest!“

Sam gibt sofort Anweisungen an Elvis, was alles einzupacken ist: Funkgerät, Taschenlampe, Verbandskasten und ein Seil. Sam schnappt sich das Mercury Quad und Penny und Elvis düsen mit Blaulicht in der Venus hinterher. Kaum angekommen beginnt die Rettungsaktion.

Mit der Seilwinde ziehen sie Norman aus der Schlucht. Er hat sich seinen Knöchel verstaucht und muss ins Krankenhaus. Per Funkgerät wird die Notaufnahme informiert, bevor Norman auf eine Trage gelegt und von Elvis ins Krankenhaus gefahren wird.

Sam macht sich auf den schnellsten Weg zurück zur Feuerwache und beruhigt erst mal Normans Mutter Dyles, die ganz aufgeregt wartet. Nach Einkünfte aller Rettungsfahrzeuge und Feuerwehrleute, wird alles wieder aufgeräumt und sauber in der Station verpackt. So wie es sich bei der Feuerwehr gehört – bereit für den nächsten Einsatz.

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„PAPA, JETZT DAS BOOT…“ – Eigentlich ist gar nicht Badetag, aber das elektrische Boot Titan ist dann doch zu verlockend. Schließlich ist es ein ferngesteuertes Boot mit elektrischer Wasserspritze. Das Boot wirkt auf dem ersten Blick solide, die Fernbedienung dagegen weniger wertig. Aber es funktioniert. Das Boot rast durch die Wanne, fährt rückwärts, macht einen großen Bogen und spritzt auf Knopfdruck einen ordentlichen Wasserstrahl durchs Badezimmer.
Es verlockt, das Boot auch mal auf einem See fahren zu lassen, da die heimische Badewanne platzmäßig doch begrenzt und das Boot mit knapp 30cm verhältnismäßig groß ist. Doch nach drei Einsätzen in der Badewanne ist der Spaß schon vorbei, die Elektrik versagt. Beim Öffnen des
Batteriefachs zeichnet sich Feuchtigkeit ab, Kontakte und Batterien sind gerostet. Damit hat es als elektrisches Spielzeug ausgedient und wird nur noch selten zum normalem Badewannenboot.

Die Feuerwehrwache ist noch heil, aber auch nach 2-3 Wochen Dauereinsatz von Pontypandy- Abenteuern wird sie aktuell überwiegend dann bespielt, wenn Sohnemanns Freunde zu Besuch kommen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass es ein schönes Spielzeug für Kinder ist, die den Sam-Hype leben. Die Qualität entspricht leider nicht dem recht hohen Preis, da wurden unsere Erwartungen etwas enttäuscht.

Manchmal vermisse ich die wilden Einsätze und Normans Eskapaden, die unser Wohnzimmer zu Pontypandy werden lässt.

[In Kooperation mit Simba Dickie Toys – die Produkte wurden uns zur Verfügung gestellt]

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