Spielzeug auch für große Kinder: der Schleuder-Bausatz „Primus“ im Check

Die norddeutsche Savanne hinterm Haus, Flitzebögen, Speere, Zwillen – zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter haben wir als Kids das Vieh- und Ackerland im Dorf zu unserer weiten Welt erklärt und waren dabei abwechselnd Cowboys, Indianer oder gefährliche Buschkrieger. Oben genannte Bewaffnung gehörte natürlich mit dazu. Und dank Heldbergs kommen all diese Erinnerungen wieder.

Ob wir nicht mal den Primus Schleuderbausatz testen möchten, wurden wir kürzlich von Heldbergs angefragt. Schleuder? Zwille? Gerne! Allerdings würde ich den Spaß kaum mit meiner 2-jährigen Tochter teilen können, also mussten mal wieder mein alter Kumpel Roman, sein Sohnemann Luis und seine kleine Tochter Juna ran.

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Romans erste Reaktion war, dass man sich eine Zwille jawohl selber baue. Nur muss man dazu wissen, dass Roman ein ausgewiesener Fummler und Bastler ist. Mag eine Schleuder auch keine Mondrakete sein. Um so ein Ding zu bauen, bedarf es doch einer gewissen Fingerfertigkeit. Und natürlich Zeit. Vor allen Dingen, wenn die Schleuder in einem solch edlen Finish daher kommt, wie diese. Der Feststellung, dass die Schleuder richtig gut funktioniere, folgt ein bedeutungsvolles „aber“. Denn damit werde aus dem vermeintlichen Spielzeug eine nicht zu unterschätzende Waffe. (Dass gerade Roman das sagt, der in seinem Leben schon soviel kreativen Unsinn angestellt hat, steht auf einem anderen Blatt…)

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Damit sich bei der Gaudi niemand ins Unglück stürzt, bietet Heldbergs sog. Seedbombs aus Lehmpulver und Modellbaugips an. Also Kinders (und Daddies…), Finger weg von den Kieseln! Die Schleuder selbst ist aus Birke Sperrholz und Eiche Furnier hergestellt und matt lackiert. Bis zu ca. 10 m könne man wohl ziemlich genau das ein oder andere Playmobilmännchen vom Zaunpfahl holen, sagen Papa und Sohnemann unisono. Und für die ganz kleinen Hände, wie die von Juna, gibt es die Schleuder Secundus, die mit Korkkugeln geliefert wird, wobei auch diese in ihrer Durchschlagskraft nicht zu unterschätzen sind.

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Der Zusammenbau geht für einen Erwachsenen gut von der Hand und ist eine Sache von ca. 15 Minuten. Luis hingegen konnte mangels kräftiger Finger außer ein paar kleinerer Vorbereitungen nicht wirklich beim Zusammenbau helfen. Trotzdem: die „Rumballerei“ im Garten habe allen einen Heidenspaß gemacht.

„Ne richtig schöne Michel-aus-Lönneberga-Nummer,“

so Roman.

Fazit:

Eine Schleuder ist und bleibt einfach immer eine spaßige Sache, egal ob kleiner, oder ganz großer Junge. Das Teil funktioniert astrein, ist wertig und liebevoll verarbeitet und damit ein Produkt, was einen vielleicht sein Leben lang begleitet. Roman abschließend: „Wenn man sich eine Schleuder nicht selber bauen will, oder kann, ist das das Nonplusultra.“ Der Preis für den Steinschleudersatz „Primus“ liegt bei 34,90 Euro.

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