Okay, die Anfrage, ein Lauflernrad testen zu wollen, wenn der eigene Filius erst 18 Monate alt ist, kam vielleicht etwas früh. Da müssen dann auch schon mal die Nachbarskinder oder die Kita-Kollegen einspringen. Und das haben sie gern getan. Das KUKOA LIKEaBIKE Lauflernrad trotzt dem Härte-Einsatz auf unterschiedlichem Terrain mit Bravour.

KOKUA Laufrad LIKeaBIKE
Es gibt die verschiedensten Fortbewegungsmittel für die unterschiedlichen Altersstufen des Kindes. Wenn ich einen Blick auf unseren Stamm-Spielplatz an einem sonnigen Samstag Vor- oder Nachmittag werfe, dann gibt das dem Begriff „Car-Sharing“ eine ganz neue Bedeutung: Dreiräder, Standard-Puky oder der trike-ähnliche Wishbone Threewheeler, Kettcar mit vier Rädern, Buggies für die ganz Kleinen oder eben Lauflernräder für die etwas größeren Kids. Und alles wird lustig durchgetauscht. Da kann der PVC-Rasenmäher von der Kirmes ebenso hoch im Kurs stehen, wie hochwertigere Fortbewegungsmittel wie das KOKUA Lauflernrad.

Das Lauflernräder die optimale Vorbereitung für das Fahrradfahren sind, liegt an den fast gleichen Bewegungsabläufen. Zusätzlich ist es dabei ein wichtiges Gleichgewichtstraining. Die sitzende Position, der Vortrieb durch die Beine und das Fahrverhalten eines Laufrades kommt dem wirklichen Radfahren fast gleich.

KOKUA Laufrad LIKeaBIKE
Ich erweiterte also den Fuhrpark mit dem LikeaBike mountain von KOKUA, den Erfindern des Lauflernrades. Ich habe mich bewusst entschieden, ins obere Regal zu greifen, denn ich wollte wissen, was wirklich dran ist. Am Preis. An der Verarbeitung. An der Qualität. Gerade bei Holzrädern ist das ein entscheidendes Kriterium. Setzt man die Mopete nicht ständig der Witterung aus, sollten sie doch fünf Jahre und idealerweise mindestens zwei Kinder überstehen. Da wir leider nicht so viel Zeit haben, vertraue ich auf das in Augenschein nehmen der Verarbeitung und Versiegelung. Bevor es losgeht kommt allerdings der Zusammenbau. Es klingelt an der Tür. Paketzusteller bekommt eine digitale Unterschrift. Paket wird entgegengenommen und auf dem Küchentisch platziert. Und dann: Großes Staunen! Das Paket besteht aus vier Teilen: Dem „Rahmen“ samt Räder, dem Lenker und zwei Sechskant-Schrauben. Das Teil war so schnell aufgebaut, da hatte der Postmann noch nicht mal den ersten Gang eingelegt oder von seinem Mettbrötchen abgebissen. Die Pneus waren bereits fahrtüchtig und es konnte direkt losgehen.

KOKUA Laufrad LIKeaBIKE
Da stand es nun in voller Pracht und machte ein auf mich sehr hochwertigen Eindruck. Top-Verarbeitung und Top-Qualität bei den Anbauteilen wie Griffen oder dem blauen Sitz aus waschbarem Jeans-Stoff. Das Birkensperrholz macht einen sehr soliden Eindruck. Das kurze Probesitzen des Vaters mit stattlichem Kampfgewicht bestätigte das erste Urteil.

KOKUA Laufrad LIKeaBIKE
In die Gabel eingelassene Filze schließen den Spalt zwischen Gabel und Rahmen. Damit verhindert der Hersteller blaue Finger als Folge einer Verklemmung und begrenzt den Lenkeinschlag. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten führen zu starke Lenkeinschläge zu bösen Stürzen, daher ist diese Begrenzung eines der Attribute, die KOKUA Einstiegsmodelle ausmachen. Stürze können aber nicht ausgeschlossen werden und auch hier gilt: Safety first! Ein Helm sollte also immer getragen werden. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist das geringe Gewicht des LIKEaBIKES, das mit lediglich 3.500 Gramm weit unter dem Durchschnittsgewicht von 5-6 Kilo anderer Hersteller liegt. Für Erwachsene mag das nicht ins Gewicht fallen, aber für Kinder mit 15 Kilogramm Gewicht ist der Unterschied enorm.

Ab wann macht ein Lauflernrad Sinn?

KOKUA Laufrad LIKeaBIKE
Die Faustregel besagt: Ab zwei Jahren. Da es natürlicherweise zu Unterschieden in der Entwicklung des Kindes kommt, sollte das individuell entschieden werden. Was heißt entschieden? Das Kind entscheidet selber, wann es für ein Lauflernrad bereit ist. Die wenigsten Kinder sitzen auf und heizen los. Meist wird das Gerät erst geschoben und ausprobiert. Die Eltern sollten dabei Ruhe bewahren und nichts überstürzen, ob es innerhalb von Minuten richtig los geht oder erst in zwei Monaten. Das sollte dem Kind überlassen werden, denn meist können die Kinder ihre eigene „Komfortzone“ am besten einschätzen.

KOKUA Laufrad LIKeaBIKE
Zwei Sachen sind für den Start allerdings maßgebend: Das Kind muss über sicheres Stehvermögen verfügen und ebenso sicher laufen können. Auch die Größe und die Schrittlänge sind für die Fortbewegung auf dem Laufrad wichtig. Das KUKOA LIKEaBIKE verfügt mit der Standardsattelstütze über vier Sitzhöhen von 33 cm – 42 cm, die durch die lange Sattelstütze (Extra-Zubehör) auf 45 cm verlängert werden kann. Wenn es dann soweit ist macht die Übung den Meister. Je nach Ausprägung der motorischen Fähigkeiten werden die ersten Strecken zurückgelegt. Dabei regelt das Kind Vortrieb und Länge der Fahrt selbst, hat immer sicheren Bodenkontakt und bekommt dadurch recht schnell ein sicheres Gleichgewichts-Gefühl.

Fazit

KOKUA Laufrad LIKeaBIKE
Die massiven Vollgummi-Lenkergriffe schützen das Rad vor Kratzern oder Abschürfungen. Der Sitz ist waschbar und der Rahmen bietet genug Platz für lässige Decals wie zum Beispiel einen DADDYlicious-Sticker. Das KOKUA Lauflernrad LIKEaBIKE hat in allen Belangen voll überzeugt, es ist für die Kinder leicht zu bedienen, qualitativ von der Schraube bis zum Rahmen absolut hochwertig. Es sieht sehr stylisch aus und ist leicht zu demontieren/transportieren. Der schnelle und unkomplizierte Service des KOKUA-Teams sei auch lobend zu erwähnen. Das Bike kostet im Online-Shop 188 Euro zuzüglich Versand. Amazon bietet es ein paar Euro günstiger an (ab 179 Euro).

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