Gemeinsam für Kinderrechte – Weltkindertag am 20.09.22

Eigentlich sollten wir ja jeden Tag den Weltkindertag feiern. Schließlich sind unsere Töchter und Söhne ein echtes Wunder, unsere Zukunft und unser ganzer Stolz. Somit eigentlich Grund genug, sie täglich abzufeiern. Und trotzdem gibt es diesen einen wichtigen Tag im Jahr, den Weltkindertag, dieses Jahr am 20. September 2022. Da gibt es etliche Aktionen und Veranstaltungen, um das Augenmerk noch intensiver auf Familien und Kinder zu legen. Eine Aktion von Unicef finden wir besonders toll, die heißt: „„Kinder erobern die Straßen“.

Wir sind dabei, unseren Kindern eine Welt mit wirklich mächtigen Herausforderungen zu hinterlassen. Der Klimawandel ist die zentrale Aufgabe dieser und der folgenden Generationen. Dazu sorgen Kriege an vielen Ecken der Erde für eine Bedrohung. Und dann haben wir die Corona-Pandemie auch immer noch nicht wirklich komplett im Griff. Und wer weiß, welche Krankheitswellen da in den nächsten Jahren noch auf uns zuschwappen. All das gilt es im Blick zu behalten und zum Guten zu wenden. Ein Mammutprojekt für unsere Kinder und daher auch Thema am Weltkindertag.

Am diesjährigen Weltkindertag am 20. September 2022 gibt es bundesweit etliche Aktionen, Feste und Initiativen mit lokalen Demonstrationen und anderen Veranstaltungen. Alle Aktivitäten und Events sollen auf die Situation der Kinder und Jugendlichen aufmerksam machen und deren Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Mit der Kreide-Mal-Aktion „Kinder erobern die Straßen“ auf Initiative von Unicef bringen junge Menschen zum Ausdruck, worauf es jetzt für sie ankommt.

Die Unicef startet eine tolle Aktion am Weltkindertag
© Markus Spiske (Unsplash)

Unicef-Aktion „Kinder erobern die Straßen“

Wenn sich unsere Kinder die Welt vorstellen, in der sie einmal leben möchten, wie würde diese Welt wohl aussehen? Wann sind aus Sicht der Kinder und Jugendlichen die dringendsten Themen, die sich ändern müssten? Was macht ihnen Sorgen und was verhindert, dass sie sicher und gesund aufwachsen können? Und gibt es Projekte und Bedürfnisse, durch die unsere Töchter und Söhne ihre eigene Straße, ihren Heimatort, unser Land oder die ganze Welt für einen besseren Ort für Kinder machen können?

Das sind viele sehr bedeutungsvolle Fragen. Und genau deshalb werden diese Themen zum diesjährigen Weltkindertag auf den Tisch gebracht. Oder vielmehr auf die Straße. Alle Kinder und Jugendlichen sind aufgefordert, sich sichtbar zu machen. Zusammen mit etlichen Kommunen und Partnern startet UNICEF Deutschland am 20. September 2022 die kreative Mitmach-Aktion „Kinder erobern die Straßen“, an der sich jedes Kind und jede Familie aus ganz Deutschland beteiligen kann. 

Die Stimmen der Kinder zählen

Die Kinder und Jugendlichen sollten in allen Teilen der Welt ein Recht darauf haben, um mitzuentscheiden, wenn es um ihr Leben und ihre Zukunft geht. Trotzdem werden sie selten angehört und ihre Belange immer wieder hintenangestellt.

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© saeed karimi (Unsplash)

Zum Weltkindertag 2022 ruft Unicef daher alle Kinder und euch Eltern dazu auf, sich mit bunten und phantasievollen Kreidebildern für die Belange und Rechte der Kinder einzusetzen und starkzumachen. Mit kreativen Zeichnungen auf Straßen, auf Fußwegen und in Einfahrten können sie ihre Anliegen, Wünsche, Ideen und Vorstellungen künstlerisch zum Ausdruck bringen. Da hoffen wir natürlich auf einigermaßen trockenes Wetter, damit die Kunstwerke möglichst lange erhalten bleiben.

Werdet Teil der Mitmach-Aktion

So funktioniert’s:

  1. Wünschen! Was fehlt euch, um eure Straße, eure Stadt und die ganze Welt zu einem besseren Ort für Kinder zu machen? Mehr Platz zum Spielen, ein sicherer Weg zur Schule oder mehr Bäume für ein besseres Klima? 
  2. Malen! Seid kreativ und bringt eure Anliegen am Weltkindertag mit bunter Kreide auf die Straße!*
  3. Posten! Eltern, Nachbar*innen und Passant*innen posten die Zeichnungen der Kinder unter dem Hashtag #WieStarkWäreDasDenn, damit jede*r sieht, worauf es für Kinder jetzt ankommt. 

*Nicht überall darf gemalt werden – auch nicht mit regenlöslicher Kreide. Bitte informiert euch vorher, zum Beispiel bei Eurer Stadt, über die geltenden Regelungen.

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© Markus Spiske (Unsplash)

#genzukunft – Make some Noise!

Neben der Kreidemalerei gibt es zum Weltkindertag noch weitere spannende Aktionen. Unter anderem auf Social Media: mit dem Hashtag #GenZukunft wird zum Ausdruck gebracht, dass junge Menschen die wichtigsten Partner*innen bei Zukunftsentscheidungen sind. Eine gerechtere Zukunft ist nur möglich, wenn wir die Meinung von Kindern und Jugendlichen ernst nehmen. Mehr Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung und entschiedenes Übernehmen von Verantwortung – diese und weitere starke Forderungen richten sich an Entscheidungsträger*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. 

Jede*r kann mitmachen und die Forderungen der jungen Menschen als Fürsprecher*in auf den eigenen Social-Media-Kanälen unter dem Hashtag #GenZukunft teilen. Gemeinsam sind wir lauter!

Nutzt gern die Möglichkeiten, euch im Internet zusammen mit euren Kindern zum Weltkindertag zu informieren. Und wenn sie Lust haben, dann lasst sie eure Straße mit Kreide ein klein bißchen bunter machen.

Der Weltkindertag als Feiertag

Der Weltkindertag wird in über 100 Ländern gefeiert, um darauf aufmerksam zu machen, dass Kinder auch Kinder sein dürfen. Es geht um den unermüdlichen Einsatz für die Rechte der Kinder. Ein weiteres Ziel ist es, die Freundschaft unter Kindern und Jugendlichen zu fördern. Und ganz grundsätzlich soll die Arbeit der Unicef vorgestellt und die Politik und Wirtschaft aufgefordert werden, deren Engagement zu unterstützen. Mehr Infos zum Weltkindertag findet ihr auch auf dieser Website vom Deutschen Kinderhilfswerk.

Titelbild © Jelleke Vanooteghem (Unsplash)

Foto des Autors
Autor
Kai Bösel
Kai Bösel ist Patchwork-Dad von drei Kindern, die eigene Tochter Mika ist im April 2012 geboren. Der Hamburger ist Online-Publisher und betreibt neben Daddylicious auch das "NOT TOO OLD magazin" inklusive Podcast. Außerdem schreibt er für ein paar Zeitschriften und Magazine und hilft Kunden und Agenturen als Freelance Consultant. Nach dem Job entspannt er beim Laufen oder Golf.

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