Für frischgebackene Eltern kann es verwirrend und auch etwas anstrengend sein, sich durch die Menge an Informationen und Hinweisen zum Thema Babygesundheit zu kämpfen. Die Sorgen sind groß, wenn ein Kind sich nicht wohl fühlt und Fieber hat. Hinzu kommt die Unsicherheit, die Temperatur falsch zu messen oder zu interpretieren, sowie die Schwierigkeit, bei einem kranken Kind überhaupt Fieber messen zu können.

Es gibt die klassischen Fieberthermometer, die noch mit Quecksilber-Säule und die Achseln geklemmt werden. Oder die digitale Version für den Po. Bei beiden Messverfahren ist der Faktor Zeit die Variable, bei der es zur Ungenauigkeit kommen kann. Denn in der Regel halten Kinder nicht still, wenn die Temperatur gemessen werden soll. Der zweite Faktor ist die Interpretation der Temperatur. Ab wann wird wirklich von Fieber gesprochen und ab wann müssen Eltern über das „normale“ Maß hinaus handeln und einen Arzt konsultieren? Die Forschung bestätigt, dass die Definition von Fieber vom Alter des Kindes abhängig ist. Viele Eltern wissen nicht, dass eine Temperatur, die für einen Vierjährigen akzeptabel ist, bei einem Neugeborenen hohes Fieber bedeuten kann. Normalerweise liegt die Körpertemperatur bei Babys und Kindern bei 36,5 bis 37 Grad. Bei einer Temperatur bis 38 Grad spricht man von „erhöhter Temperatur“, ab 38 Grad von Fieber. Bei Säuglingen von null bis drei Monaten ist bei einer Temperatur von über 38 Grad sofort ein Arzt zu konsultieren.

Fieber ist ein natürlicher Abwehrmechanismus des Körpers gegen Viren und bakterielle Infektionen. Es ist keine Krankheit, sondern vielmehr ein Symptom, das häufig mit anderen Symptomen wie Schmerzen, Durchfall, Übelkeit oder Kopfschmerzen einhergeht. Oft ist Fieber ein Zeichen einer harmlosen Infektion. Allerdings kann es manchmal auch auf eine ernstere Krankheit hinweisen, die eine umgehende ärztliche Behandlung erfordert. Falls die Temperatur eines Kindes erhöht oder hoch ist, muss eine medizinische Fachkraft alle Symptome bewerten und die beste weitere Vorgehensweise bestimmen. Bei Symptomen wie ungewöhnlicher Gereiztheit, Teilnahmslosigkeit, Schwäche, Übelkeit, Durchfall, trockener Haut, ungewöhnlichem Durst, Krämpfen, Appetitlosigkeit oder Verhaltensänderungen sollte umgehend ein Arzt oder eine Notfallambulanz aufgesucht werden. Auch hier gilt die Devise, lieber einmal mehr den Arzt aufzusuchen, als auf eigene Hausmittel zu setzen. Das der Faktor „Zeit“ im Krankheitsfall bei Kindern ein entscheidender Faktor sein kann, lernt ihr in einem Erste-Hilfe-Kurs für Kinder, den wir zwingend jedem neuen Elternteil empfehlen.

Temperaturmessung bei einem Kind

Für Eltern kann Fieber bei Babys und Kleinkindern besonders während der Erkältungs- und Grippezeit ein Anlass zur Sorge sein. Es ist zudem einer der Hauptgründe, warum Eltern mit ihren Kindern in den Wintermonaten zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen. Bei Babys und Kleinkindern sollte die Temperatur mit besonderer Sorgfalt gemessen werden, da der Fiebergrenzwert bei ihnen niedriger ist als bei Erwachsenen.

Falls das Kind sich unwohl fühlt, solltet ihr ruhig bleiben und zuerst regelmässig die Temperatur messen, auch in der Nacht. Bei hohem Fieber sollte die Messung einmal pro Stunde durchgeführt werden. Zur Information des Arztes sollten alle Ergebnisse und Messzeiten notiert werden. Das Kind sollte leichte Bekleidung tragen und nur mit einem Laken oder einer leichten Decke bedeckt werden. Im Zimmer sollte Zugluft vermieden werden und die Temperatur sollte 19 bis 20 Grad Celsius nicht übersteigen. Falls das Kind an Durchfall leidet, wird eine Dehydrierung durch eine Flüssigkeitszufuhr mit Wasser oder Saftschorlen in regelmäßigen Abständen vermieden. Sollte diese Kombination eintreten, dann ruft direkt einen Arzt oder konsultiert die Notaufnahme.

Um die Temperatur zu messen, empfehlen wir ein Ohrthermometer. Das ist so ziemlich die schnellste Messmethode mit sehr genauen Daten. Ohrthermometer messen die Infrarot-Wärme, die vom Trommelfell und dem umliegenden Gewebe abgegeben wird. Da sich das Trommelfell die Blutzufuhr mit dem Temperaturregelzentrum im Gehirn teilt, gibt das Ohr die Körperkerntemperatur korrekt wieder. Wenn die Temperatur steigt, ist das im Ohr sofort festzustellen. Daher ist das Kinderohr eine hervorragende Stelle, um die Temperatur zu messen.

Braun ThermoScan® 7 Ohrthermometer mit Age Precision® (IRT6520)
Die Marke Braun ist in diesem Bereich das Nonplusultra und gehört zu dem meist empfohlenen Hersteller der Kinderärzte. Das brandneue Braun ThermoScan® 7 Ohrthermometer mit Age Precision® (IRT6520) hilft Euch, die Körpertemperatur aller Familienmitglieder exakt zu messen und zu verstehen. Das integrierte Orientierungs-System können Nutzer am Thermometer das Alter des Kindes (0-3 Monate, 3-36 Monate, ab 36 Monate) für die Messung einstellen. Eine farbkodierte Temperaturanzeige erlaubt Euch, das Ergebnis schnell, einfach und sicher zu beurteilen. Grünes Licht steht für Normaltemperatur in der jeweiligen Altersklasse. Bei einer gelben Anzeige ist die Temperatur erhöht und rotes Licht bedeutet eine hohe Temperatur. Wenn die Temperatur des Kindes sich im gelben (erhöhte Temperatur) oder roten (hohe Temperatur) Bereich befindet, wird Eltern empfohlen, einen Arzt aufzusuchen. Das ist besonders dann der Fall, wenn das Kind zusätzlich zum Fieber noch andere Symptome aufweist. Denkbar einfach – auch für jeden Anfänger. Das Gerät ist für Kinder ab 0 Jahren geeignet, kostet 59,99 Euro und ist in allen gut sortierten Apotheken erhältlich. Es werden zwei AA-Batterien benötigt, die direkt mitgeliefert werden.

Fiebertabelle Braun ThermoScan® 7 Ohrthermometer mit Age Precision® (IRT6520)

Zusätzliche Hinweise bei Verwendung eines Ohrthermometers:

• Bei der Nutzung eines Ohrthermometers sollte die Temperatur immer im selben Ohr gemessen werden.
• Äußere Umstände können die Ohrtemperatur beeinflussen, besonders wenn das Kind auf einem oder dem anderen Ohr gelegen hatte, seine Ohren bedeckt hatte, sehr heißen oder kalten Temperaturen ausgesetzt war, kürzlich schwimmen war oder ein Bad genommen hat.

In diesen Fällen sollte die Temperatur nach 30 Minuten erneut im „Normalzustand“ gemessen werden.

Außerdem gilt:

• Falls in einem Ohr Ohrentropfen oder andere Medikamente verabreicht wurden, sollte das andere Ohr für die Temperaturmessung benutzt werden. Das Ohr sollte bei der Messung nicht blockiert oder mit Ohrenschmalz verstopft sein.
• Bei einer Entzündung des äußeren Ohres (Otitis externa) könnte die Benutzung eines Ohrthermometers unangenehm für die betroffene Person sein und sollte daher vermieden werden.

Fotocredits: © Ilka Burckhardt – Fotolia.com (Titelbild), BRAUN

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