Ein Baum pflanzen, ein Haus bauen, einen Sohn zeugen? SchnickSchnack. Welcher Papa zeigen will, was in ihm steckt, der baut einen Kletterturm im Garten auf. Und zwar unter Berücksichtigung aller sicherheitsrelevanten Maßnahmen. Aber eins können wir Euch dazu schon jetzt verraten: mit einem Tag kommt Ihr wahrscheinlich nicht aus.

Der Kauf des Klettergerüsts ist dabei noch der einfachste Teil. Unsere Tochter war vier Tage auf KiTa-Reise, daher wollten wir sie bei der Rückkehr mit dem fertigen Teil überraschen. Dazu haben wir rechtzeitig vor der Abreise den Kettler Spielturm mit Anbauschaukel bestellt. Sicherlich gibt es auch tolle Spielgeräte aus Holz. Aber unser Platz ist begrenzt, es sollte sich schnell aufbauen lassen und dabei komplett sicher und wetterfest sein. Daher vertrauen wir da dem Klassiker. Die Anlieferung erfolgte pünktlich, vier Kartons auf Palette. Soweit so gut.

Nächste Station war der Baumarkt, denn um so einen Spielturm sicher zu verankern, müssen Löcher ausgehoben und die Träger im Boden verankert werden. Dazu haben wir, wie empfohlen, 12 Säcke mit je 25 Kilo Schnellzement besorgt und zum Bauplatz geschleppt. Und der letzte Schritt der Vorbereitung war die Auswahl des passenden Werkzeugs aus dem Heimwerkerkeller. Maulschlüssel, am besten in doppelter Ausführung, Imbus-Schlüssel und Akku-Schrauber sollten für den Aufbau bereitliegen. Ab dann geht es im Stile eines schwedischen Möbelhauses an den Aufbau mit dem Studium der verständlichen Anleitung und dem schrittweisen Zusammenbau. Und es empfiehlt sich, wirklich genau hinzugucken. Die Bauteile und schrauben sind zum Teil sehr ähnlich, unterscheiden sich aber doch. Zeitaufwendige Fehler sind schnell gemacht. Ansonsten geht es alles recht einfach, braucht aber Zeit. Wir beide sind durchaus bewandert mit Heimwerkerjobs, hatten aber am Ende von Tag 1 und guten fünf Stunden Zeit gerade mal den Turm zusammengebaut.

Tag 2 startete also mit dem Ausheben der Löcher. Den Turm mit der wackeligen Schaukel in die Löcher zu stellen, brachte uns an die Grenze des zu zweit machbaren, aber wir haben es geschafft. Danach wurde es dann einfach. Mit der Wasserwaage wurde der Turm platziert und der Zement in den Löchern angesetzt. Zum Schluss haben wir drei weitere Löcher für den Fuss der Rutsche und die zwei Holme der Schaukel ausgehoben und auch dort Zement verwendet. Und nach guten zehn Stunden stand Spielturm und Anbauschaukel am richtigen Platz.
Die Freude der Tochter war riesengroß und täglich dient das neue Spielgerät für kreative Abenteuer und lange Schaukeleinheiten. Es gibt keine gefährlichen Ecken, alle Schrauben sind verborgen und dank Zement steht das ganze Gerät so bombenfest, dass wir schon vor dem Tag Respekt haben, an dem das Kettler-Spielgerät wieder entfernt werden muss. Aber das ist eine andere Geschichte.

kettler_kletterturm-detail

Und für die Interessierten:
Die Rutschlänge ist 1,90 Meter, der Turm ist 87,5 Zentimeter breit, durch die Schaukel 289,5 Zentimeter lang und 242 Zentimeter hoch. Maximal vier Kinder mit je maximal 50 Kilo können den Turm bespielen. Und die Anbauschaukel ist 170 Zentimeter lang, 178 Zentimeter breit und 192 Zentimeter hoch. Die austauschbare Brettschaukel lässt sich in der Höhe verstellen und darf mit maximal 50 Kilo belastet werden.
Der Preis für den Kettler Spielturm mit Rutsche liegt bei etwa 400 Euro, für die Anbauschaukel werden etwa 100 Euro fällig.

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