Je nach Region heißt es Jause, Brotzeit oder Vesper. Oder einfach nur Frühstück bzw. Zwischenmahlzeit. Bei Dachdeckern ein Dutzend Stullen, bei Redaktionsleiterinnen eine handvoll Quinoa-Salat mit Pfefferminzblättchen. Und bei Kita-Kindern? Was gibt man den lieben Kleinen mit, ohne dass das Zeug nachmittags unangerührt wieder mit nach Hause kommt? Vorab: Wie man´s macht, ist´s gerne falsch. Also cool bleiben und nicht aufgeben.

Da ich bei uns in der Familie derjenige bin, der unsere Tochter morgens antüdelt und in die Kita bringt, kommt mir auch die verantwortungsvolle Aufgabe zu, der Lütten die Vesper vorzubereiten. Probiert hab ich schon so einiges: Von politisch hochkorrekten Nahrungsmitteln wie Möhren und Kohlrabi über Brotschnittchen, Käse, kleine Würstchen und selbstgekochten Milchreis bis hin zu Keksen. Aus Dinkel, oder auch nicht, überzuckerte Fruchtzwerge, Waffeln… – streng genommen also auch mal richtigen Mist. Aber generell will man ja stets möglichst gesunde Sachen mitgeben. Also, was geht?

Mit Witz kredenzt – aber reicht das?

Ansätze gibt es einige, den Sprösslingen wertvollen Proviant unterzujubeln, viele davon sind ebenso charmant wie kreativ. So hat Anna vom Mami-Blog „Berlinmittemom“ nach dem Motto „das Auge isst mit“ bereits vor einiger Zeit tief in die Trickkiste gegriffen und versucht ihre Liebsten u.a. mit „selbst gebasteltem“ Essen milde zu stimmen und regt in einem späteren Artikel auf lunchboxdiary.com die Benutzung origineller Verpackungen an. Und Mr. Lunchboxdad, Beau Coffron, wird gar zum wahren Snack-Redesigner und damit mal eben zum Internet-Star.

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Die Abwechslung macht´s

Unterm Strich ist das alles zwar wunderbar liebenswert und sicher in Teilen auch zielführend. Aber ob ein Stück Apfel nun aussieht wie Messi beim Fallrückzieher, oder eben wie ein Stück Apfel. Letztlich ändert sich damit am Geschmack rein gar nichts. Und so bleibt einem auf Sicht nichts anders übrig, als den mutmaßlichen Lieblingssnacks des Nachwuchs ständig auf den Fersen zu sein. Die besten Tipps können einem die Erzieher in der Kita geben, denn die bekommen täglich mit, welche – fremden – Frühstücksboxen die Kleinen den eigenen vorziehen. Wichtig dabei: Der vermeintlich gute Tipp kann bereits eine Woche später wieder hinfällig sein. Also ständig updaten und immer Abwechslung reinbringen.

Neben einiger o.g. Snacks ziehen bei uns momentan u.a. Cocktailtomaten, Vollkornkekse und Mangostückchen. Natürlich funktionieren meistens auch Klassiker wie Bananen und Äpfel, aber die gibt´s bei uns in der Kita morgens als „Obstfrühstück“ sowieso schon. Und klar, in Erweiterung dessen lassen sich natürlich sämtliche, bevorzugt süsse Früchte wie Pflaumen, Melonen, Erd- und Himbeeren, Kiwis oder Pfirsiche ausprobieren. Hin und wieder packe ich auch ein, zwei Mini-Bouletten mit rein (den Rest esse ich dann meistens selbst…) und was eigentlich auch immer geht, ist Joghurt. Leider auch hier: Gerne süss.

Eigene Ideen? Lasst es uns wissen!

Dieser kleine Beitrag kann und will, wie anfangs schon durchgeklungen, keine Wollmilchsau-Antwort sein. Er soll den wenig Inspiriten lediglich einige Ideen mitgeben und jenen Mut machen, die glauben, sie stünden mit dem Dilemma alleine da. Vielleicht habt ihr eurerseits ja noch paar gute Einfälle, was man den Kids morgens mit in die Brotdose stecken könnte? Falls ja, lasst es mich wissen! Entweder als Kommentar, oder per Mail an carsten@daddylicious.de. Ich freue mich auf Anregungen. In diesem Sinne: „Lecka Würtzchen“ und – Kinder an die Macht!

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