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Spielerisch Vokabeln lernen – Sprachen üben mit der cabuu App

werbung | Was sind die schlimmsten Erinnerungen, wenn ihr an eure eigene Schulzeit zurückdenkt? Neben dem frühen Aufstehen ist für viele Menschen das Vokabeln lernen ein dunkles Kapitel der Schullaufbahn. Denn die vielen Begriffe wollten einfach nicht in den Kopf und wurden zum Pauken auf Karteikarten übertragen oder abgedeckt aus dem Vokabelheft gebüffelt. Heute ist das anders, denn digitale Helfer nehmen nicht nur das Erstellen der Vokabellisten ab, sondern sorgen dank Gamification-Features sogar für ein spielerisches Lernen. Wir haben die App von cabuu ausprobiert.

Auch wenn es bereits einige digitale Lernhilfen gibt, sind die technischen Möglichkeiten insbesondere bei dem Füttern der App mit den relevanten Vokabeln recht unterschiedlich. Ebenso ist der Preis und die Herangehensweise, wie sich die Vokabeln danach ins Kinderhirn brennen sollen, bei jedem Anbieter anders. Checken wir daher zuerst einmal die grundlegenden Eckdaten zu cabuu.

Das Angebot der Vokabeltrainer-App cabuu

Ihr könnt die App von cabuu für Android und Apple kostenlos herunterladen. Aufgrund des erforderlichen Touchscreens ist sie für Smartphones und Tablets konzipiert. Sie richtet sich an alle Menschen, die eine neue Sprache lernen wollen. Eine Altersbeschränkung oder Obergrenze gibt es nicht. Durch den Gamification-Ansatz und die grafische Gestaltung, auf die wir noch eingehen, ist der Schwerpunkt jedoch auf Kindern der Grundschule und der Unterstufe, also der Klassenstufen 1 bis 7. In dieser Zeit landen für die meisten Schüler:innen bereits zwei Fremdsprachen auf dem Lehrplan.

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© Daddylicious

Üblicherweise Englisch ab der dritten Klasse und dann Französisch oder Latein als zweite Fremdsprache ab Klasse 6. Und da nimmt für viele Mädchen und Jungen das Dilemma seinen Lauf. Denn wenn man sich nicht von Beginn an für das Vokabeln lernen erwärmen kann, so entsteht eine Lücke, die im Laufe der Schuljahre immer größer wird.

Das cabuu Cockpit zum Vokabeln lernen

So einfach und kinderleicht wie das Vokabeln lernen ist auch die Bedienung der cabuu App. Im Hauptmenü gibt es nur vier Unterpunkte, nämlich Lernplan, Listen, Profil und Sprache. Rollen wir das Feld mal von hinten auf.

Sprache

Verfügbar sind derzeit die Sprachen:

  • Englisch
  • Spanisch
  • Französisch
  • Latein

Ihr könnt mehrere Sprachen lernen und problemlos hin und her switchen. Der Stand wird gespeichert, nichts geht verloren.

Profil

Hier wird das Abo verwaltet, ein Avatar gewählt, der Roboter Bo auf Wunsch an- oder ausgeknipst, Kameraeinstellungen definiert oder der Support kontaktiert. Es gibt eine kostenlose Version, die bereits ausreicht und für den täglichen Einsatz viele Features beinhaltet. Ihr könnt in beiden Varianten Listen erstellen und verwalten. Wer Bücher und Vokabelhefte scannen, Bücher kaufen oder eigene Lernpläne erstellen möchte, für den bietet sich die Premium-Variante an. Die kostet für einen Nutzer-Account derzeit 29,99 EUR pro Jahr oder als Einmalzahlung für lebenslange Nutzung 79,99 EUR. Am Ende haben wir noch einen exklusiven Rabatt für euch.

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© cabuu

Ihr seht schon, die Premium-Version bietet insbesondere eine Vereinfachung bei der Listenerstellung und der Erstellung eigener Lernpläne. Daher wollen wir euch diese beiden Features ebenfalls erklären.

Listen

Wenn eure Kinder für die Schule Vokabeln lernen müssen, dann wollen sie verständlicherweise nur genau die Begriffe pauken, die auch benötigt werden. Und keinen einzigen mehr. Daher ist es ein ganz wesentliches Merkmal, wie ihr eure relevanten Begriffe in die Listen bekommt. Die cabuu App hat diverse Optionen, wie ihre neue Listen erstellen und befüllen oder auch bestehende Listen bearbeiten könnt.

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© Daddylicious

Eintippen

Die klassische Methode erinnert ein wenig an das Beschreiben der Karteikarten, geht am Smartphone oder Tablet trotzdem recht schnell. Ein Vorteil, wie damals beim Spickzettel in der Schule: allein das Eintragen der Begriffe und der Übersetzung in die Liste hat schon einen Lerneffekt. Allerdings seid ihr nicht davor geschützt, bei Schreibweisen oder Begriffen auch Fehler einzubauen. Allerdings hat cabuu auch daran gedacht, daher werden zu euren Begriffen entsprechende Wortvorschläge aus dem Langenscheidt-Wörterbuch angezeigt, was die Fehler minimieren sollte.

Listen von cabuu laden

Für den schnellen Einstieg gibt es bei cabuu vorgefertigte Listen mit Begriffen zu bestimmten Themen wie Kultur, Alltag, Reisen, Umwelt und noch viele mehr. Wenn ihr also die App zum Beispiel außerhalb der Schule nutzt, könnt ihr euch so recht schnell einer neuen Sprache nähern und wichtige Vokabeln lernen. Für Schüler ist diese Option nicht ganz so passend.

Bücher und Hefte scannen

Die wohl lässigste Variante, um eure Listen mit Begriffen zu füllen, ist die Scan-Funktion. Ihr könnt die Seiten mit Vokabellisten aus dem Buch abfotografieren. Die App erkennt dann die Wortpaare und legt sie in der Liste ab. Der Scan funktioniert sogar mit selbstgeschriebenen Seiten, wenn einigermaßen leserlich geschrieben wurde. Dieses coole Feature haben wir direkt mit einer Buchseite und einem Vokabelheft ausprobiert.

Im ersten Bild ist zu erkennen, dass die App trotz der wirklich nicht besonders leserlichen Schrift meiner elfjährigen Tochter über die Hälfte der Wortpaare aus dem Vokabelheft zuordnen kann. Da waren wir wirklich positiv überrascht. Trotzdem ist die Trefferquote bei dem Buch im zweiten Bild natürlich noch viel höher. Da wurden nur Worte nicht erkannt, die nicht in schwarzer Schrift geschrieben waren. Mit dieser Funktion könntet ihr die Listen also immer parallel zum Unterricht weiter befüllen. Nicht erfasste Wortpaare könnt ihr dann selbst nachtragen.

Bücher kaufen

Die meisten Schulklassen nutzen Lehrbücher für den Unterricht. Durch eine Zusammenarbeit mit den Verlagen Cornelsen und Westermann könnt ihr die Inhalte dieser Bücher gegen eine Einmalzahlung von ein paar Euro auch direkt kaufen und in der App laden. Hier wird von den App-Betreibern daran gearbeitet, das Angebot stetig zu erweitern und viele der gängigen Lehrbücher im Shop zu hinterlegen.

QR-Code von Lehrer:innen und anderen Nutzern

Wenn eure Kinder in ihrer Klasse für cabuu trommeln, nutzen vielleicht auch bald ein paar Mitschüler:innen die App zum Vokabeln lernen. Vielleicht hat sogar auch die Lehrkraft einen Zugang. Dann wäre es möglich, per QR-Code die Vokabellisten untereinander zu tauschen und weiterzugeben. So können sich Lerngruppen organisieren und Arbeit geteilt werden. Oder die Lehrer:innen könnten die Listen für die Klasse freischalten.

Lernplan

So, nun ist also die App mit den Begriffen gefüttert, Listen sind erstellt und bereit dafür, vom Device in den Kopf übertragen zu werden. Das passiert mit Hilfe eines Lernplans. Auch hier gibt es unterschiedliche Ansätze. Manchmal ist ein Vokabeltest zu einem bestimmten Termin in der Schule angekündigt. Dann geht es darum, sich in einer begrenzten Zeit vorzubereiten. Oft müssen Kinder aber auch einfach parallel zum Unterricht Vokabeln lernen.

Die Entwickler von cabuu nutzen hier einen smarten Algorithmus, der bei der Erstellung des Lernplans berücksichtigt, wie gut einzelne Vokabeln schon beherrscht werden. Die schwergängigen Begriffe werden häufiger wiederholt, damit sie sich noch besser einprägen. Zu dem individuellen Lernplan erstellt die App auch Tagesziele, denn es fühlt sich immer super an, ein Ziel zu erreichen oder eine Auszeichnung in Form von Sternchen zu erhalten.

Der Lernsprint

Hier geht es darum, sich einmal im Galopp durch die komplette Vokabelliste zu arbeiten wie die Raupe Nimmersatt. Diese Methode festig die bis dahin erstellen Begriffe und holt auch ältere Vokabeln nach vorne. Im Rahmen der täglichen Hausaufgaben lässt sich so ein Lernsprint immer mal mit einarbeiten.

Die Abfrage

Hier geht es um eine kurze Bestandsaufnahme, denn bei der Abfrage können gezielt einzelne Blöcke abgefragt werden. Im Anschluss zeigt cabuu in einer Übersicht, wie viele der Vokabeln schon fehlerfrei sitzen.

Die Lernmethode von cabuu

Nun wissen wir, wie wir die App mit den Wortpaaren füttern und wie wir verschiedene Lernpläne abrufen können. Ein Clou ist nun jedoch auch die Art und Weise, wie die App die Begriffe abfragt. Denn hier wird der Touchscreen mit der Gestensteuerung zum zentralen Lernelement. Das Gründerteam hat herausgefunden, dass sich Begriffe viel besser einprägen, wenn damit bestimmte Formen oder Bewegungen verbunden werden. Daher gibt es den kleinen Roboter Bo, der die Kinder durch die App begleitet und sie bei der Abfrage mit kleinen Aufgaben versorgt.

Manchmal müssen Wortpaare angeklickt werden, mal müssen Linien nachgezogen oder Formen gezeichnet werden. Sehr gut hat uns gefallen, dass es dabei verschiedene Stimmen gibt, die die Wörter auf Deutsch und auf Englisch aussprechen. Daher wird es nicht monoton oder langweilig. Und es hilft beim Vokabeln lernen, die Begriffe parallel auch richtig gesagt zu bekommen.

Auf Wunsch könnt ihr ihr Roboter abschalten, aber gerade in der Grundschule und auch noch bis Klasse 7 hilft so ein spielerisches Element, um das erforderliche Pensum durchzuziehen.

Übersicht der Lernerfolg

Belohnungen in Form von Süßigkeiten werden von der App nicht ausgespuckt, aber trotzdem gibt es für die Lernerfolge kleine digitale Belohnungen. Es gibt eine umfangreiche Lernstatistik für die Benutzer:innen, um stets einen Überblick zu haben, wie weit sie mit dem Vokabeln lernen schon sind. Genauso gibt es eine Statistik zu jeder einzelnen Liste, um hier zielgenau noch vor der nächsten Prüfung nachzubessern.

Fazit

Wir finden die App zum Vokabeln lernen von cabuu wirklich großartig. Denn durch die spielerische Umsetzung fühlt sich das Pauken der Begriffe gar nicht nach Hausaufgaben an. Und durch die Gestensteuerung prägen sich die Begriffe sogar noch schneller ein. Schon die Basisversion bieten einen großen Leistungsumfang. Wenn ihr aber überlegt, dass ihr schon mehrere hundert Euro allein für die Einschulung und auch für Bücher und Material berappen müsst, dann sind die Kosten für die Premium-Version wirklich fair. Immerhin wird das Vokabeln lernen eure Kinder intensiv durch die ganze Schulzeit begleiten.

Lässig ist auch die Möglichkeit, die Listen zu scannen oder Bücher komplett einzulesen. Unsere Tochter geht nun vorfreudig in die sechste Klasse mit Latein als zweiter Fremdsprache. Da werden wir nun weitere Listen anlegen. Heureka!

Unser Rabatt für euch

Wenn ihr Lust habt, die App zum Vokabeln lernen auch mal auszuprobieren, haben wir ein cooles Angebot für euch. Mit dem Rabattcode „daddy50“ bekommt ihr einen Rabatt auf das Jahresabo oder für den Zugang auf Lebenszeit hier in dem cabuu Shop. Der Code ist nicht zeitlich begrenzt, sondern langfristig einlösbar.

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© cabuu

Über cabuu

Bei dem Unternehmen handelt es sich um eine Ausgründung der Universität Tübingen. Gestartet wurde 2017. Das Gründerteam Dr. Christian Ebert, Chris Dilley und Lea Schumm arbeitet mit einem Team daran, dank der App und der Gestensteuerung noch effektiver Vokabeln zu lernen. Probiert es einfach mal aus.

[In Kooperation mit cabuu]

Kai Bösel
Kai Bösel
Kai Bösel ist Patchwork-Dad von drei Kindern, die eigene Tochter Mika ist im April 2012 geboren. Der Hamburger ist Online-Publisher und betreibt neben Daddylicious auch das "NOT TOO OLD magazin" inklusive Podcast. Außerdem schreibt er für ein paar Zeitschriften und Magazine und hilft Kunden und Agenturen als Freelance Consultant. Nach dem Job entspannt er beim Laufen oder Golf.

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