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ReiseFamilienurlaubStrandurlaub in Kalifornien - Im Ferienhaus an der Ostsee

Strandurlaub in Kalifornien – Im Ferienhaus an der Ostsee

werbung | Mit dem Beginn der Corona-Pandemie machte die Info die Runde, dass die Deutschen den Radius bei ihrer Urlaubsplanung aus Sicherheitsgründen enger ziehen würden. Davon ist heute keine Rede mehr, die Anzahl der Flüge ist trotz deutlich gestiegener Preise wieder auf dem Niveau von 2019. Wir sind dabei geblieben, unsere Urlaubsdestination so zu wählen, dass wir sie mit dem Auto erreichen können. Vor Ort suchen wir uns dann meist über FeWo-direkt eine passende Unterkunft, die uns einen individuellen und erholsamen Familienurlaub ermöglicht. In diesem Jahr ging es nach Kalifornien, einem Strand hinter Kiel an der Ostsee. Californication!

Warum wir die Unterbringung in einem Ferienhaus bevorzugen? Dafür gibt es einige Gründe. Zuerst einmal finden wir es wenig spannend, in großen Hotels untergebracht zu werden und den Tag an den Öffnungszeiten des Buffets durchzutakten. Daher reisen wir schon lange nicht mehr pauschal. Das führte uns in den letzten Urlauben an wunderschöne und gar nicht überlaufene Orte auf Pellworm, in den Niederlanden oder in Italien.

Kalifornien und Brasilien gibt es auch an der Ostsee

Schon frühzeitig stand fest, dass unsere elfjährige Tochter bei unserem siebentägigen Familienurlaub in diesem Jahr eine Freundin mitnehmen würde, daher wollten wir nicht zu weit fahren und haben auf FeWo-direkt die deutschen Küsten der Nordsee und Ostsee abgeklopft. Wir wollten nah am Wasser sein und ein Ferienhaus mit Außenbereich und Kamin, welches vom Interieur unseren Wünschen entspricht. Und dann haben wir den Strandabschnitt Kalifornien bei Schönberg nahe Kiel entdeckt. Da gibt es auch im Sommer wenig bevölkerte, wunderschöne weiße Sandstrände, die zu einem ausgiebigen Badeurlaub einladen.

kalifornien ostsee sundowner
© Daddylicious

Allerdings gibt es zwei Aber: Zuerst einmal hängt man, wenn man nur 90 Minuten aus Hamburg zur Urlaubsdestination anreist, am norddeutschen Wetter. Und da kann einem der Badespaß auch im Sommer natürlich schnell mal verregnen oder verwehen. Dazu später mehr. Außerdem gab es insbesondere an der Lübecker Bucht eine Feuerquallen-Schwemme, die zum Teil für Badeverbote sorgte. Die hat uns aber nicht betroffen, auch wenn sich ein paar der ungefährlichen Vertreter auch in Kalifornien haben sehen lassen. Mit vier Leuten im Auto und mit SUPs, Scootern und Gepäck ging es im Juli ab in den Norden nach Kalifornien.

Selbstversorger – Flexibel und günstig

An den Wochenenden schlafen wir lange und frühstücken selten vor 12 Uhr. Daher würde es uns total stressen, uns morgens in einem Hotel den Wecker stellen zu müssen, um uns den Bauch vollzuschlagen. Auf der anderen Seite ernähren wir uns vegetarisch und sind daher in der Auswahl der Speisen eingeschränkt. Da wir das gemeinsame Frühstück und auch das abendliche Kochen als Familien-Action einplanen, beteiligen sich alle dran und es landet genau das auf dem Tisch, was wir möchten. Neben dem üppigen Frühstück mit frischen Brötchen vom örtlichen Bäcker gibt es abends zum Beispiel Fleischersatz und Gemüse vom Grill, einen leckeren Auflauf oder auch mal Pizza oder erst eine Pommes und danach ein Eis.

Dem Phänomen der Selbstversorgung ist auch Teil in dem Reisetrendreport, den FeWo-direkt zur Erforschung des Reiseverhaltens und der Ansprüche der Reisenden in Auftrag gegeben hat. Lustigerweise finden sich Bilder der Küchen oft erst recht weit hinten in den Bildergalerien der Ferienhäuser und -wohnungen, sind aber ein wichtiges Kriterium. In Deutschland nutzen 90 Prozent der Ferienhausgäste die Vorzüge der eigenen Küche.

Dazu sagt sagt Wolfgang Pagl, Director Vacation Rentals bei FeWo-direkt: “Kulinarische Erlebnisse sind ein wichtiger Bestandteil des Reisens. Dazu gehören nicht nur Restaurantbesuche, sondern auch der Einkauf und die Verarbeitung regionaler Lebensmittel. Etwa ein Drittel der Deutschen gibt in unserer Umfrage an, dass sie gerne auf Bauernmärkten in der Urlaubsregion einkaufen und die Zutaten anschließend im Ferienhaus in leckere Gerichte verwandeln.”

Sicherlich gab es für uns in Kalifornien im Vergleich zu Hamburg kulinarisch nicht so viel Neues zu entdecken. Aber neben dem Spaß beim gemeinschaftlichen Kochen, den auch 48 Prozent der Befragten als beliebte Familienaktivität nannten, spart man meist durch die Selbstversorgung auch noch reichlich Kohle. Wir haben uns somit sehr über die perfekt ausgestattete Küche in unserem schnuckeligen Ferienhaus gefreut, in der es an nichts fehlte.

Unser Ferienhaus in Kalifornien

Gefunden haben wir ein wunderschönes Ferienhaus in Strandnähe und mit kleinem Garten, großer Terrasse, ausreichend Schlafplätzen für bis zu sechs Personen, Parkplatz vor der Tür und einer recht neuen Ausstattung. Dafür haben wir in der Hauptreisezeit im Sommer 2.220,60 Euro für eine Woche gezahlt. Da sind dann auch bereits alle Nebenkosten, die Kurtaxe für den Strand, die Endreinigung und die Miete für Bettwäsche und Handtücher enthalten.

Was uns supergut gefallen hat, war das offene Wohnzimmer mit Küche, Esstisch und dem Kamin in einem Raum. Dazu auch ein zuverlässiges WLAN für den abendlichen Check der eMails und ein bißchen Surferei. Die drei Fernseher wurden nur von den Mädels benutzt, die sich unter dem Dach in einem großen Schlafzimmer mit eigenem Bad und einem TV-Spielzimmer ausbreiten konnten. Außerdem konnten wir unsere Wäsche in der Waschmaschine und dem Trockner im Hauswirtschaftsraum immer frischhalten.

Für die Terrasse gab es robuste Gartenmöbel, einen Kohlegrill und einen großen Sonnenschirm. Außerdem verfügte das sehr geschmackvoll eingerichtete Haus über ein Gartenhaus mit Sauna. Da das Wetter durchwachsen war, verbrachten wir die Abende meist drinnen auf der Couch oder bei Brett- und Kartenspielen am Tisch. Witzigerweise bekamen wir täglich abends Besuch von kleinen und größeren Kröten auf der Terrasse. Das war eins der Highlights für die Mädels.

Jeden Tag an den Strand

Was braucht man schon an Family-Action, wenn der Strand nur einen Steinwurf entfernt ist? Eigentlich gar nichts. Eigentlich… Die beiden Mädels hatten ihre Scooter mit und haben damit kleine Einkäufe erledigt und sich als Krötenretter betätigt. Davon waren einige auf den Straßen unterwegs, die sicheres Geleit zur anderen Seite brauchten. Zum Haus gehörte auch ein in erster Reihe platzierter Strandkorb, den wir täglich angesteuert haben. Dazu gab es im Schuppen auch einen Bollerwagen für den Transport des ganzen Strandzeugs. Sehr cool!

Leider war die Ausfahrt mit dem SUP durch den Wind von der DLRG-Station an diesem Strandabschnitt bis auf einen Tag leider nicht möglich. Aber mit Strandspaziergängen, Boccia, Seestern-Suche und einfach auch mal einem guten Buch zum Kaffee haben wir es uns gutgehen lassen.

So lässt sich eine Woche direkt am Strand schon ziemlich gut aushalten. Und je nach Alter der Kinder braucht es auch gar nicht viel mehr Programm für einen gelungenen Familienurlaub. Wir hatten aber auch ein paar Programmpunkte in petto, damit uns auch bei Nieselregen nicht langweilig wird. Hier also ein paar Highlights in Kalifornien, Kiel und Umgebung.

Alternativen bei Wolken oder Regen

Die Frage ist natürlich, wieviel Budget ihr für zusätzliche Aktivitäten eingeplant habt. Wir haben ein paar kostenlose Aktionen gefunden, haben es aber auch richtig krachen lassen. Hier unsere Top 4:

Hansa-Park

Der finanziell fetteste Programmpunkt war unser Besuch im Hansa-Park. Mit 48 Euro für Erwachsene und 38 Euro für Kinder bis 11 Jahren müsst ihr inklusive Parken und dann natürlich auch Eis, Pommes und Crêpes locker 200 Euro für so einen Tag einplanen. Wir haben die 9 Stunden dafür auch bis zum Ende voll ausgekostet und sind bis auf den heftigen Schwur des Kärnan auch alle Achterbahnen gefahren.

hansa park royal scotsman
© Daddylicious

Unsere Highlights waren die Loopingbahn Nessie, die Crazy Mine und die ziemlich aufregende Flucht von Novgorod. Dafür haben wir die zum Teil 60 Minuten Wartezeit gern in Kauf genommen. Der Park ist wirklich sehr schön gestaltet und bietet für jede Altersgruppe und auch Adrenalinjunkies eine Vielzahl an Attraktionen.

Botanischer Garten in Kiel

Wesentlich ruhiger und komplett kostenlos geht es im Botanischen Garten der Universität in Kiel zu. In dem wunderschön angelegten Park könnt ihr etliche besondere Pflanzen entdecken, sortiert nach Kontinenten. Auf gut acht Hektar findet ihr etliche Pfade, auf denen ihr den Park durchlaufen könnt.

Bei unserem Besuch gab es sogar noch eine Sonderausstellung mit freifliegenden Schmetterlingen. Bewaffnet mit der Handykamera landeten so gut 250 Fotos von Gewächsen und Schmetterlingen auf unserem Handy.

Kieler Förde

Spannend ist natürlich auch ein kleiner Spaziergang an der Kiellinie. Da könnt ihr mit den Kindern zuerst einmal am Seehundbecken einen Stopp einlegen und danach viele große und kleine Boote bestaunen. Bei unserem Besuch wurde sogar am Wasser recht professionell getanzt und geskatet. Dazu laden etliche Restaurants, Cafés, Bars und Beachclubs zum Essen und Trinken mit Fördeblick ein.

Laboe & U-Boot

Auf der Ostseite der Kieler Förde findet ihr das Ostseebad Laboe. Auch da lässt sich ganz prima ein kompletter Strandtag einlegen. Außerdem liegt am Strand das U-Boot U-995 aus dem zweiten Weltkrieg, durch das ihr einmal komplett durchlaufen könnt. Und wenn ihr dann noch Power habt, könnt ihr die 341 Stufen von dem Marine-Ehrenmal hochsteigen und aus 85 Metern Höhe einen Blick auf die Förde werfen. Alternativ gibt es auch einen Aufzug.

ortsschild kalifornien
© Daddylicious

Unser Fazit nach 7 Tagen in Kalifornien

Wir hatten eine ganz großartige Zeit und wären wirklich gern noch länger geblieben. Es ist schon Entspannung genug, am Strand zu sitzen und sich eine steife Brise vom Meer um die Nase wehen zu lassen. Dazu ein Mix aus Action und Erholung in einem traumhaften Ferienhaus und mit zwei unternehmungslustigen Kindern, die Bock haben auf Strand und Wasser. Wir behalten Kalifornien an der Ostsee auf jeden Fall im Blick und haben vor, auf jeden Fall nochmal wiederzukommen.

Und wenn ihr den nächsten Familienurlaub plant, dann checkt auf jeden Fall auch die Möglichkeit, ein passendes Ferienhaus oder eine Ferienwohnung zu buchen, nicht nur in Kalifornien. Über FeWo-direkt findet ihr weltweit wunderschöne Unterkünfte fernab des Massentourismus. Über die Suche und die Filter könnt ihr alle Ausstattungsmerkmale berücksichtigen, die euch wichtig sind. Vom Pool bis zur Outdoorküche oder dem Kamin. So wird der Urlaub auf jeden Fall eine wunderschöne und besondere Zeit.

[In Kooperation mit FeWo-direkt]

Kai Bösel
Kai Bösel
Kai Bösel ist Patchwork-Dad von drei Kindern, die eigene Tochter Mika ist im April 2012 geboren. Der Hamburger ist Online-Publisher und betreibt neben Daddylicious auch das "NOT TOO OLD magazin" inklusive Podcast. Außerdem schreibt er für ein paar Zeitschriften und Magazine und hilft Kunden und Agenturen als Freelance Consultant. Nach dem Job entspannt er beim Laufen oder Golf.

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