In diesem Jahr haben wir unseren Familienurlaub ganz individuell zusammengestellt und drei Unterkünfte an drei sehr unterschiedlichen Orten gebucht. Zusammen mit unserer fünfjährigen Tochter war unsere erste Station ein Bio-Bauernhof in Österreich. Von da aus sind wir weiter an den Comer See gefahren und haben in Varenna die erste Prise „bella italia“ erlebt. Berge und See hatten wir damit abgehakt. Das Finale war dann eine Woche auf der Insel Sardinien in der Hoffnung auf traumhafte Strände und noch mehr italienischen Lifestyle. Ob wir das erlebt haben, wie wir nach Sardinien gekommen sind und für welche Unterkunft wir uns entschieden haben, lest Ihr hier.

Warum Sardinien?

Sardinien Strand Golfo di Orosei


Zuerst einmal wurde uns ein Besuch der italienischen Insel Sardinien schon von sehr vielen Freunden empfohlen. Viele nennen die zweitgrößte Insel im Mittelmeer die „Karibik Europas“, nicht zuletzt wegen der kilometerlangen Sandstrände und dem kristallklaren Wasser. Das wollten wir uns nun endlich selbst angucken. Und der Juni erschien uns perfekt dafür, denn mit maximal 27 Grad pro Tag und trotzdem nur durchschnittlich einem Regentag pro Monat ist die Wärme noch erträglich. Vorteil ist dazu ein häufiger Wind, der nicht nur für eine frische Brise, sondern auch für Wellengang sorgt. Es ist kaum möglich, die ganze Insel zu erforschen. Mit einer Länge von 270 km und einer maximalen Breite von 145 km ist das ziemlich viel Fläche. Unsere Wohnungssuche hat uns an die Ostküste in den Ort Orosei geführt. Von da aus haben wir unsere täglichen Touren gestartet.

Sardinien Surfergirl

Anreise nach Sardinien

Grundsätzlich könnt Ihr natürlich entspannt mit dem Flieger anreisen. Dann empfehlen wir allerdings einen Mietwagen, denn allein rund um Orosei gibt es so viele unterschiedliche Strände. Da wäre es schade, jeden Tag nur am hauseigenen Strandabschnitt abzuhängen. Da wir mit dem Auto vom Comer See angereist sind, wollten wir mit der Fähre aus Livorno übersetzen. Eine andere Fähre fährt ab Livorno. Die Buchung einer Überfahrt ist etwas tricky, denn es gibt mit Moby und Grimaldi Lines zwei Anbieter mit jeweils 14 Fahrten pro Woche zwischen Livorno und Olbia. Die Tour dauert je nach Wetterbedingungen zwischen sieben und neun Stunden, daher ist eine Kabine ratsam, gerade mit Kindern. Am Ende haben wir für gut 460 Euro die Hin- und Rücktour mit einem Auto und je einer Kabine gebucht. Geholfen hat uns dabei die Agentur Turisarda – die sind echte Experten, finden den günstigsten Preis und helfen bei der Buchung. Das ist am Ende nicht teurer, als wenn Ihr selbst bucht.

Unser Altstadthaus in Orosei

stadthaus orosei sardinien FeWo-direkt Dachterrasse


Wie bei den beiden Destinationen vorher auch schon haben wir FeWo-direkt für unsere Suche nach einer Unterkunft genutzt. Im Gegensatz zu den vorherigen Orten hatten wir hier etwas genauere Vorstellungen von „unseren“ vier Wänden, denn wir wollten zuerst einmal etwas mehr Platz. Daher haben wir die Suche auf Häuser eingegrenzt. Freistehend musste es nicht sein, aber wir wollten eine Terrasse für die lauschigen Abende. Gefunden haben wir ein renoviertes und sehr modern eingerichtetes Stadthaus mitten in der Altstadt von Orosei. Die Anfahrt erfolgte durch sehr enge Gassen. Das Einparken auf dem Hof war Millimeter-Arbeit. Auf drei Etagen verteilten sich ein großzügiges Wohnzimmer und eine Küche mit Bad im Erdgeschoss, drei Schlafzimmer mit Bad im ersten Stock und eine riesengroße Dachterrasse mit zwei schattenspendenden Holzwürfeln in der zweiten Etage.

stadthaus orosei sardinien FeWo-direkt

Dort haben wir nicht nur jeden Tag unser Frühstück genossen, sondern auch abends bei Kerzenlicht in den wahnsinnigen Sternenhimmel geschaut. Das Haus war toll ausgestattet, es fehlte an nichts. Der Preis für eine Woche war etwas über 900 EUR inklusive FeWo-Gebühr und Endreinigung. Bis zu sechs Personen hätten in dem Haus Platz. Es gab eine Waschmaschine und einen Geschirrspüler. Der Fernseher ist nicht riesig, lief bei uns allerdings an keinem Abend. Dafür ist die Stimmung auf dem Dach auch viel zu gut. Es gibt sogar noch eine zweite Terrasse im ersten Stock. Gegen kleinen Aufpreis gibt es eine Klimaanlage. Wir hatten sie nicht gebucht, daher war es schon etwas warm in der Nacht. Aber wir haben super geschlafen. Und da die Stadt nur am Wochenende feiert, kann man problemlos bei offenem Fenster schlafen. Eine wirklich tolle und liebevolle Unterkunft für sieben Tage Familienurlaub am Meer.

Strand, Meer, Wasser und Wellen

Unsere Woche auf Sardinien stand komplett unter dem Motto „Strandurlaub“, daher können wir Euch gar nicht so wahnsinnig viel über unser tägliches Programm erzählen. Wir haben jeden Tag einen neuen Abschnitt am Meer besucht, zum Beispiel den Spiaggia di Su Barone, den Cala Liberotto, den Spiaggia di Bidderosa, den Spiaggia di Berchida, Granirò Beach und den Spiaggia La Caletta. Jeder Strand ist anders, mal gibt es schattige Bäume, mal gibt es feinen Sand, manchmal Steinstrände, gelegentlich eine Bar mit Toilette und oft eine Vermietung für Sonnenschirme und Liegen. Jeder von Euch hat sicherlich andere Wünsche an den Strand, daher solltet Ihr am besten schon vor dem Besuch der Insel abchecken, welche Strandabschnitte in der Nähe Eurer Unterkunft liegen. So vermeidet Ihr Überraschungen auf der Suche nach feinem Sand und langsam tiefer werdendem Wasser für Eure Kinder. Die Ecke von Orosei fanden wir großartig.

sardinien strand sandburg

Wir hatten eine superschnell aufzubauende Strandmuschel am Start. Das hat uns die zusätzlichen Kosten für Schirme und Liegen erspart. Sonnenschutz ist gerade für die Kinder extrem wichtig. Daher startete der Ausflug jeden Tag mit einer Sonnencreme-Session mit LSF 50. Dazu hatte sie oft einen Sonnenhut auf. Und wir haben die Bade- und Schnorcheltouren unserer Tochter auf 20 Minuten beschränkt und sie dann wieder in den Schatten geholt. Das hat Ihr den Sonnenbrand erspart.

Bootstour im Golfo di Orosei

Bootstour Oltremare Golfo di Orosei


Ein Highlight haben wir uns auch während der einen Woche auf Sardinien gegönnt: einen Tagesausflug mit dem Anbieter Oltremare Orosei durch den Golfo di Orosei. Der ortskundige und sehr sympathische Lorenzo brachte uns zusammen mit 9 weiteren Urlaubern auf einem recht flotten Schlauchboot an die schönsten Plätze im Süden von Orosei. Delphine haben wir leider nicht gesehen. Aber malerische Buchten, tolle Strände und dazu noch die Grotta del Fico. Gut neun Stunden waren wir auf dieser kurzweiligen Tour auf dem Wasser. Daher war auch hier neben Sonnenschutz für ausreichend Verpflegung zu sorgen. Das stand allerdings bereits in der Beschreibung, die wir in unserem Haus gefunden haben. Wir waren also gerüstet. Unsere Tochter ist eine begeisterte Badenixe und hatte sogar die Traute, mit Schwimmflügeln vom Boot zu springen und mit Eskorte der Eltern Ihre Bahnen durch das klare, tiefe Wasser zu ziehen. Die 130 Euro waren gut investiert, das war ein toller Ausflug mit vielen Infos zu der Geschichte der Insel.

Sardinien Bootsausflug Orosei

Restaurant – Tipp für Orosei auf Sardinien

Die meisten Abende haben wir selbst gekocht und auf unserer Dachterrasse gegessen. Allerdings lieben wir die italienische Küche, daher wollten wir uns auch mal bekochen lassen. Unser Guide, der uns das Haus übergeben hatte, gab uns schon die ersten Tipps zu Restaurants in der Umgebung. Dazu gab es eine detaillierte Beschreibung einiger Angebote im Haus. Das Restaurant Belohorizonte war fußläufig zu erreichen und schneidet auf Tripadvisor recht gut ab, war allerdings auch das exklusivste Restaurant in der Region. Wir sind trotzdem hin, bekamen einen tollen Platz mit schöner Aussicht und suchten uns jeweils Vorspeise und Hauptgang aus. Und dann durften wir erfahren, wie fein italienische Pasta auch zubereitet werden kann. Das war ein wirklich tolles geschmackliches Erlebnis. Nicht zu abgefahren, daher hat sich auch unsere Tochter den Bauch vollgeschlagen. Dafür hatten wir am Ende gut 100 Euro auf der Uhr. Dafür haben wir die nächsten beiden Tage dann wieder bei uns auf der Dachterrasse gespeist. 😉

Sardinien Orosei Strand

Fazit vom Familienurlaub Teil 3

Wie erhofft war die italienische Insel Sardinien genau der richtige Ort, um eine Woche lang traumhafte Strände zu besuchen, leckeres Essen zu genießen und in unserem superschönen Haus morgens und abends viel Zeit auf der riesigen Dachterrasse zu verbringen. Das Klima war gut auszuhalten und die frische Brise sorgte für etwas Abkühlung. Dringend empfehlen würde ich einen Mietwagen oder die Anreise mit dem eigenen Auto und der Fähre. Sardinien hat für Familien ziemlich viel zu bieten. Nach den Bergen und dem Comer See haben wir im dritten Abschnitt unseres Familienurlaubs nach einer Möglichkeit gesucht, an karibischen Stränden zu liegen und im kristallklaren Wasser zu baden. Das wurde auf der Mittelmeerinsel absolut erfüllt.

Flagge Sardinien

[In Kooperation mit FeWo-direkt. Wir haben unseren Urlaub privat und ohne Vereinbarung gebucht. Allerdings haben wir FeWo-direkt dann von unserem Familienurlaub berichtet. Und die waren von den drei Stationen so begeistert, dass sie uns gebeten haben, über jede einzelne Destination zu berichten. Dafür haben wir einen Reisezuschuss erhalten]

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