Bonding-Wunder: Eine Babytrage stärkt die Vater-Kind-Bindung

werbung | Über Männlichkeit, die Vaterrolle und eine Babytrage wird unter Eltern und in den Medien immer noch wild diskutiert. Wir nehmen das zum Anlass und beleuchten zusammen mit dem Hersteller Ergobaby die Papas, die mit einem Kind in der Babytrage für das Bild eines modernen Vaters stehen. Denn wer sein Kind am Körper trägt, der baut so eine intensive Bindung auf. Für die meisten Männer ist das Umschnallen einer Babytrage bis zur Geburt ein eher absurd anmutendes Accessoire. Aber ein frischgebackenes Baby sorgt für ein Umdenken und einen neuen Blick auf Kuscheleinheiten und Bonding. Und aus dem Grund lassen wir heute auch ein paar Papas zu Wort kommen und ihre Tragegeschichten erzählen.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Schauspieler Daniel Craig von Fernsehmoderator Piers Morgan über das private Nutzen einer Babytrage mit dem Hashtag #emasculatedBond und dem Spruch „James Bond würde niemals eine Babytrage benutzen“ angegangen wurde. Diese altmodische Denkweise und stereotypische Geschlechterrollen gehören zum Glück aber immer mehr der Vergangenheit an. Viele Papas verspüren den Wunsch, viele intensive Momente mit ihren Kindern zu erleben. Und dabei hilft eine Babytrage, die auch bei Spaziergängen, im Urlaub, bei der Hausarbeit oder für die Tagschläfchen eine geeignete Lösung sein kann. Denn das Kind fühlt sich nah und verbunden, der Tragepapa hat aber sogar beide Hände frei.

Die Babytrage – Ein Symbol moderner Vaterschaft

Eine Babytrage kann schon bei Kindern ab 3,2 Kilo Körpergewicht genutzt werden, also eigentlich direkt ab der Geburt. Eine verstellbare Babytrage lässt sich auf viele väterliche Proportionen einstellen und ermöglicht dem Kind jederzeit eine ergonomische Haltung. Die meisten Eltern nutzen eine Trage, bis das Kind etwa 24 Monate alt ist und zwischen 15 und 20 Kilo wiegt. Dann fangen die meisten Kinder an, die Welt auf allen Vieren oder sogar auf zwei Beinen zu entdecken.

Aber auch ältere Kinder lassen sich bequem in Toddler oder Preschool-Tragen, auf Reisen oder auch zu Hause, immer noch bis etwa 5 Jahre tragen. Die meisten Kleinen lieben es, die Welt von oben und vor der Brust oder auf dem Rücken des Papas oder der Mama zu entdecken oder auch ein kleines Nickerchen zu machen.

Mit einer Babytrage können Väter die Bindung zu ihrem Kind stärken
© Ergobaby

In der Trage sitzen die Kinder in der M-Position gut angehockt und leicht gespreizt. Das ist eine natürliche Anhock-Spreiz-Haltung, die Babys auch meist einnehmen, wenn man sie hochhebt. Darüber hinaus unterstützt eine Babytrage eine entwicklungsgerechte Position der Wirbelsäule. Auch die eher nach vorn orientierten Hüftgelenke und die sich aufrichtende Wirbelsäule zur doppelten S-Form unterstützen eine bequeme Haltung in der ergonomischen Babytrage. Viele Diskussion gibt es bereits seit Jahrzehnten über die nach vorne gerichtete Position eines Kindes in der Babytrage. Dabei ist auch diese Position in einer ergonomischen Babytrage eine optimale Option, mit Kindern für einen kurzen Zeitraum eine ruhige Umgebung zu entdecken. Wichtig ist, wie bei allen Babytragen, auch hier die korrekte Anwendung.

Wichtige Punkte für das nach vorne gerichtete Tragen

  • Empfohlen ab einem Alter von etwa sechs Monaten
  • Nur etwa 10 bis 20 Minuten in der direkten Interaktion mit dem Kind, danach ist das Baby müde
  • Anwendung nur in einem ruhigem Umfeld
  • Nicht vorwärts tragen, wenn euer Kind müde ist und schlafen oder kuscheln möchte
  • Verwendet eine ergonomische Babytrage, die für das Vorwärts-Tragen geeignet ist

Die Marke Ergobaby entwickelt seit zwei Dekaden sehr schicke, ergonomische und einfach anzulegende Babytragen, die auch allen Papas ziemlich gut stehen. Und weil es gerade ein Jubiläum zu feiern gibt, blicken wir kurz zurück.

20 Jahre Ergobaby

Gründerin Karin Frost ging 2003 mit Ergobaby an den Start und hatte die Vision, die perfekte Babytrage zu entwickeln. Wichtig war ihr dabei, die gesunde Entwicklung des Kindes zu unterstützen und gleichzeitig das Gewicht des Kindes gleichmäßig auf den Körper der Tragenden zu verteilen, sodass Rücken und Nacken bestmöglich entlastet werden. Die erste Komforttrage von Ergobaby war aus 100 % Baumwolle und bereits aus Stoff mit fairen Arbeitsbedingungen und Produktionsprozessen. Das maschinenwaschbare Modell verfügte über einen gepolsterten Hüftgurt, gepolsterte Schultergurte sowie eine verstellbare Kapuze zum Schutz des Kopfes. In den zwanzig Jahren seit der Gründung wurden viele weitere Modelle entwickelt, zu den beliebtesten gehören heute Omni, Adapt und Embrace.

Omni

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  • Allround-Babytrage
  • Vier ergonomische Tragepositionen
  • Neugeborenes bis Kleinkind
  • Zwei Materialien zur Wahl

Adapt

  • Drei ergonomische Tragepositionen
  • Neugeborenes bis Kleinkind
  • Zwei Materialien zur Wahl

Embrace

embrace soft air mesh baby carrier soft grey nf1 4
  • perfekt für das 1. Babyjahr
  • Anlegen mit nur 3 Schnallen
  • Ergonomisches Design
  • Zwei Materialen zur Wahl

Und um euch zu zeigen, wie sehr die Papas ihre Babytrage lieben, sind hier ein paar Tragegeschichten unserer Leser und Freunde.

Papa Max: Die Tragegeschichte mit „Die kleine Bohne“

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„Die kleine Bohne war von Anfang an ein totales Tragekind! Sie hatte die ersten 3 Monate Regulationsstörungen und hat um Punkt 19:00 Uhr angefangen zu weinen! Es hat nichts geholfen und nichts war zufriedenstellend AUSSER sie in die Babytrage zu setzen und zu guter Musik zu tanzen. Dann schlief sie seelenruhig ein. Und so ist es bis heute! Ich übernehme meistens die Einschlafbegleitung für die kleine Bohne. Wir lesen ein Buch und dann kommt sie in die Trage.

Meistens rennt sie noch mal kichernd vor mir weg, sobald ich die Trage umgeschnallt habe. Und wenn sie fertig damit ist, stellt sie sich vor mich, hebt die Arme und kommt in die Trage. Ich kitzle sie dann noch mal 5 Minuten und wir machen unseren Papa – Tochter Quatsch und dann wird bei ruhiger Musik (Cat Stevens) und ruhigem Getanze geschlafen. Die Trage hat unser Leben enorm erleichtert. Besonders auch im Alltag, weil wir zwei Kinder haben. Da war es wirklich ein Game Changer, die Trage zu nutzen!

So langsam aber sicher vergeht hier die Tragezeit. Momentan genieße ich die Nähe noch total. Diese Nähe zum Kind ist für Väter durch Kuscheln, das Familienbett oder eben in der Trage möglich (zumindest für länger als 5 Minuten). Oft kuscheln die Kleinen ja am liebsten mit Mama und werden gestillt etc. Aber die Trage hat mir geholfen, eine kuschelige Zeit mit meiner Bohne zu verbringen.“
Mehr von Max gibt’s hier auf Instagram: @vater_blickwinkel


Papa Philip: Das Mittel zur Beruhigung

„Ich habe beide Kinder gerne in der Babytrage stolz vor mir hergetragen. Ich hatte immer das Gefühl, sie genießen die Wärme, die Nähe und die schaukelnde Bewegung. Oft war es auch die einzige Möglichkeit, sie zu beruhigen. Trage an – und raus an die frische Luft. Wenige Minuten später war meistens Ruhe. Aber wehe, ich wollte sie dann ablegen, dann wurde lautstark protestiert.“

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Papa Jan: Bonding für Vater und Kind

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„Ich fand das Tragen von Anfang an ein tolles und wichtiges Thema, weil es dabei um Bonding geht und um dieses Verbinden und Spüren des Herzschlages,. Wir Männer sind da ja meist so ein bisschen hinterher. Bei den Frauen waren die Kiddies im Bauch und haben den Herzschlag gespürt und ich finde es total wichtig, dass man da auch diese Nähe aufbaut. Das fühlt sich einfach toll an. Und für die Kinder ist es mindestens genauso wichtig.

Ich fand, das war eine rundum schöne Sache, sein eigenes Kind vor dem Bauch zu tragen, auch wenn der Bauch mittlerweile ein bisschen größer geworden ist 😉

Ich kann das nur jedem Papa dringend empfehlen!“

Mehr von Schauspieler Jan Hartmann findet ihr auf seinem Blog und bei Instagram.


Papa Philipp: Die Babytrage als Haushaltshilfe

„Ich hab die Trage in bestimmten Situationen öfter getragen (z.B. mit kleinem Gepäck unterwegs oder wenn Kinder getragen werden wollten und aber was zuhause zu erledigen ist). Größtes Plus (solange Kind mitspielt) ist aus meiner Sicht, dass man fast alles erledigen kann im Haushalt oder beim Einkauf. Und die Portabilität.

Schlecht kommt es freilich, wenn man auf die Toilette muss und das Kind gerade eingeschlafen ist, aber das ist wahrscheinlich keine besonders neue oder individuelle Erkenntnis 🙂 Ansonsten finde ich, dass man die Trage bequem über längere Zeit hinweg tragen kann. Noch bequemer fast auf dem Rücken, aber da habe ich bevorzugt Hilfe beim Aufsetzen in Anspruch genommen.“

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Papa Josef: Rückwärts und vorwärts mit zwei Kindern

„Ich habe tatsächlich beide Kinder immer nur vorne getragen – und das unglaublich gern. Viel lieber als im Kinderwagen, das ging einfach immer einfacher. Das war auch irgendwie leicht und gut für die Kinder, weil sie sich wohlgefühlt haben. Als sie älter geworden sind, habe ich sie dann in einer dafür geeigneten Babytrage umgedreht. So konnten sie alles sehen und alles anfummeln mit den Händen.

Und du selbst hast dann im Alltag die Hände frei, das ist einfach sehr sehr praktisch. Und irgendwann bin ich dann recht schnell auch von den Tüchern weg hin zu den Babytragen weil das komfortabler ist und auch schneller geht.

Das ist wirklich die beste Erfindung, sehr sehr hilfreich, ich will es nicht missen wollen.“


Papa Fredi: Hausarbeit und Mittagsschlaf

„Ich fand’s tatsächlich ganz geil, weil du das Kind dadurch ganz nah bei Dir hast. Vor allem, wenn es noch so klein ist wie auf dem Foto. Weil du dann auch trotzdem noch ‚was tun kannst, nicht wie der Einarmige, der im Haushalt gar nicht mithelfen kann. Du kannst deinem Alltag nachgehen und hast dein Kind trotzdem immer bei dir. Du hast es im Blick, du hast es im Auge und es ist wohl behütet.

Auf der anderen Seite ist es natürlich auch körperlich eine Belastung, wenn du lange Zeit da vorne 5, 6 oder 7 Kilo dranhängen hast. Aber es hat uns tatsächlich viele Mittagsschläfchen ermöglicht, auf den wir sonst keinen Nerv gehabt hätten, bis wir ihn im Bett gehabt hätten.“

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© Lopolo (depositphotos.com)

Ihr seht, die Babytrage ist für viele Papas eine tolle Möglichkeit, ihrem Kind durch Körperkontakt nah zu sein und eine besondere Verbindung aufzubauen. Solltet ihr noch kleine Kinder haben oder Nachwuchs erwarten, dann wollen wir euch dringend dazu motivieren, euer Kind in einer ergonomischen Trage umzuschnallen und intensive Momente zusammen zu erleben. Unsere sechs Tragegeschichten liefern eine aussagekräftigen Querschnitte, warum eine Trage dazu das passende Teil ist. Mehr Infos findet ihr auf der Website von Ergobaby, bei Instagram, Facebook und Pinterest.

[In Kooperation mit Ergobaby.]

Foto des Autors
Autor
Kai Bösel
Kai Bösel ist Patchwork-Dad von drei Kindern, die eigene Tochter Mika ist im April 2012 geboren. Der Hamburger ist Online-Publisher und betreibt neben Daddylicious auch das "NOT TOO OLD magazin" inklusive Podcast. Außerdem schreibt er für ein paar Zeitschriften und Magazine und hilft Kunden und Agenturen als Freelance Consultant. Nach dem Job entspannt er beim Laufen oder Golf.