Fasten Seatbelts – Wintertipps für mehr Sicherheit mit Kindern im Auto

werbung | Driving Home for Christmas ist nicht nur eins der schönsten Weihnachtslieder von Chris Rea, sondern auch das Motto vieler Familien. Das Auto spielt in der Weihnachtszeit eine große Rolle. Denn zuerst einmal müssen etliche Geschenke und ein Weihnachtsbaum besorgt werden. Am Adventswochenende düsen viele Familien mit Kindern zum Weihnachtsmarkt und am Heiligen Abend werden die Großeltern zu den Feierlichkeiten abgeholt oder selbst mit Kind und Kegel aufgebrochen. Denn das Fest der Liebe ist Anlass für gemütliche und genüssliche Treffen mit der ganzen Familie. Und somit ist die Sicherheit mit Kindern im Auto ebenfalls ein zentrales Thema. Daher haben wir ein paar Tipps für euch.

Mal abgesehen von der Fahrtüchtigkeit eures Familienautos geht es zuerst einmal auch um euch selbst hinter dem Lenkrad. Da gibt es ein paar wichtige Punkte, gerade in der Vorweihnachtszeit.

Don’t drink & drive

Eigentlich dürfte es ja jedem klar sein. Und trotzdem kenne ich nicht wenige Menschen, die meinen, der Glühwein nach Feierabend würde irgendwie nicht zählen. Das ist Quatsch. Wer Alkohol trinkt, der sollte sein Auto stehen lassen und schon gar nicht noch mit Kindern auf der Rückbank durch die Gegend cruisen.

Nicht stressen lassen

Der Dezember hat es in sich. Es wird früh dunkel, Straßen können durch Tau, Schnee oder den ersten Frost schon glatt und rutschig sein. Im Kindersitz quengelt der Nachwuchs und aus dem Radio schallt zum wiederholten Mal „Last Christmas“. Da kann man schon mal durchdrehen. Und das wirkt sich dann auch auf die Fahrweise aus. Also atmet tief durch, macht das Radio aus, gebt dem Kind einen Spekulatius und habt zusammen Spaß. So senkt ihr das Risiko und sorgt für mehr Sicherheit.

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© Attila Erüstün

Kinder richtig anschnallen

Auch wenn es meist ganz schnell gehen soll, so braucht es für das Anschnallen der Kinder im Winter eine besondere Maßnahme für mehr Sicherheit. Denn den optimalen Schutz bietet der Kindersitz nur dann, wenn euer Kind ohne dicke Jacke festgeschnallt wird. Eine dicke Winterjacke plustert euer Kind auf und sorgt für einen Luftraum zwischen Gurt und Körper. Im Fall eines Crashs sitzen die Gurte dann nicht stramm, euer Kind kann aus dem Sitz geschleudert werden. Also nehmt euch die Zeit für das richtige Setup. Mit einer Decke oder einer umgekehrt angezogenen Jacke sorgt ihr für ausreichend Wärme.

Und wenn ihr jetzt denkt: „…ich kenn doch die Strecke und es ist ja auch gar nicht weit“, dann lasst euch sagen: die meisten Unfälle passieren auf den täglich zu fahrenden Strecken, nicht auf der Autobahn. Daher ist gerade auch beim „daily drive“ auf ausreichend Sicherheit zu achten. Dazu haben wir auch noch weitere Tipps.

Winterreifen rechtzeitig aufziehen

Neben der Zeitumstellung gehört auch der Reifenwechsel zu den Dingen, die uns zweimal pro Jahr aus dem Rhythmus bringen. Aber während wir die Uhr nach strenger Vorgabe vor- und zurückdrehen, entscheiden wir eigenständig über den Zeitpunkt für den Tausch der Schlappen unseres Pampers-Bombers. Nach der gängigen Faustformel „Von O bis O“ – also von Oktober bis Ostern, müsstet ihr eurem besten Stück mittlerweile alle schon die Winterreifen angelegt haben. Ist das so?

Das Wetter von über zehn Grad ist eigentlich noch passend für die Sommerlatschen eures Autos. Erst bei Temperaturen von dauerhaft unter sieben Grad solltet ihr auf die Pneus mit dem griffigeren Profil umsteigen. Spätestens zum ersten Schnee und Frost solltet ihr aus Gründen der Sicherheit der Insassen gewechselt haben. Das ist auch wichtig, um den vollen Schutz der Kfz-Versicherung zu erhalten.

Scheiben von Eis und Schnee befreien

Bestimmt seid ihr schon mal am Morgen hektisch mit den Kindern ins Auto gehüpft, weil ihr mal wieder für KiTa oder Schule zu spät dran seid. Und dann ist die ganze Karre von einer vereisten Schneedecke überzogen. Ihr solltet dann nicht nur ein kleines Guckloch freikratzen und wie ein U-Boot in Periskoptiefe auf Sicht durch die Straßen schleichen. Wenn euch nicht der Luxus einer Standheizung vergönnt ist, dann könnt ihr entweder abends eine Abdeckung auf die Scheibe packen.

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© Bruno Kelzer (Unsplash)

Oder ihr seht zu, dass ihr fünf Minuten früher als sonst aus dem Haus kommt. Wer nur mit Guckloch auf der Straße unterwegs ist, riskiert sogar ein Bußgeld. Das gleiche gilt für die Autofahrer, die zum Enteisen den Motor laufen lassen. Und das ist auch aus Umweltsicht ein No-Go.

Klare Sicht

Wenn die Scheiben von Eis befreit sind, dann gibt es noch weitere Maßnahmen für besseren Durchblick und mehr Sicherheit. Zuerst einmal sollten die Wischerblätter nicht zu abgenutzt sein, sonst ziehen sie Schlieren auf der Straße. Dazu braucht ihr Scheibenwischwasser mit ausreichend Frostschutz, damit euch das Wasser nicht in der Kühlanlage einfriert.

Es werde Licht

Die meisten Autofahrer stellen den Lichtschalter auf Automatik. Dann brennen die Autolichter in der dunklen Jahreszeit fast den ganzen Tag. Wichtig dabei ist, dass alle Glühlampen funktionieren und die Scheinwerfer korrekt eingestellt sind. Ansonsten könnte der Gegenverkehr geblendet werden. Und damit gefährdet man nicht nur andere Verkehrsteilnehmer. Auch die eigene Sicherheit ist gefährdet, wenn entgegenkommende Autos im Blindflug unterwegs sind.

Autofahren im Wintererfordert ein Höchstmaß an Sicherheit
© Sonny Mauricio (Unsplash)

Wenn ihr jetzt noch vermeidet, euch mit Moon Boots und Fäustlingen ans Lenkrad zu setzen, spricht einer sicheren und unfallfreien Fahrt im Winter nichts mehr im Weg.

In Kooperation mit InShared

InShared ist ein Anbieter für digitale Sach- und Personenversicherungen (Insurtech) mit Hauptsitz in Leusden, der es Kunden ermöglicht, ihren Versicherungsschutz über die eigene Versicherungsplattform online abzuwickeln. Das Unternehmen ist auf dem niederländischen Markt bereits über 13 Jahre aktiv und bietet seit Sommer 2021 Kfz-Versicherungen in Deutschland an. Neben transparenten Konditionen und dem bewährten Self-Service-Konzept setzt InShared auch auf die sogenannte Jahresbelohnung: Je mehr Schäden die Kunden vermeiden, desto mehr profitiert die gesamte Kundengruppe. Das für Schäden nicht verwendete Geld wird fair und anteilig an die Kunden zurückerstattet. In den Niederlanden betrug diese Summe 2021 2,01 Millionen Euro. InShared ist Teil der finanzstarken niederländischen Achmea Gruppe, eines der größten Finanzunternehmen der Niederlande. Mehr Infos unter www.inshared.de   

Titelbild © Helena Jankovičová Kováčová (Pexels)

Foto des Autors
Autor
Kai Bösel
Kai Bösel ist Patchwork-Dad von drei Kindern, die eigene Tochter Mika ist im April 2012 geboren. Der Hamburger ist Online-Publisher und betreibt neben Daddylicious auch das "NOT TOO OLD magazin" inklusive Podcast. Außerdem schreibt er für ein paar Zeitschriften und Magazine und hilft Kunden und Agenturen als Freelance Consultant. Nach dem Job entspannt er beim Laufen oder Golf.

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