YippieYo – der Crossbuggy für aktive Familien

Nicht nur beim Familienauto geht der Trend zum Zweitwagen, auch beim Transport von den Kindern macht eine große Garage durchaus Sinn. Neben dem robusten Daily Driver mit großen, starren Rädern haben die meisten jungen Familien auch noch einen wendigen, leichten und einfach zu verstauenden Buggy im Flur stehen. Und wenn es nach dem Wunsch des Schweizer Herstellers YippieYo geht, kommt nun auch noch ein Crossbuggy dazu.

Was genau ist ein Crossbuggy? Mit dem leichten Zweisitzer könnt Ihr zwei Kinder bis zu einem Gesamtgewicht von 40 Kilo ganz einfach hinter Euch herziehen – auf jedem Untergrund und in einem wirklich schicken Design. Die genaue Farbzusammenstellung könnt Ihr Euch nach Euren Wünschen in dem Konfigurator auf der WebSite zusammenstellen. Wir haben den YippieYo Crossbuggy ausprobiert und waren auf Wegen unterwegs, die wir mit der Kinderkarre oder einen Bollerwagen nicht hätten bewältigen können. Passend zum Claim der Marke: „…whereever you go“.

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Zum Start des Tests habe ich meine Tochter mit dem YippieYo von der KiTa abgeholt. Und bereits da wurde klar: das stylishe Fahrzeug ist ein echter Hingucker. Kinder kamen angelaufen, Eltern haben mich angesprochen. Und das ging eigentlich jeden Tag so weiter. Nachdem meine Tochter also stolz wie Bolle auf dem gemütlichen Sitz Platz genommen hat, habe ich sie mit dem Gurtsystem und ein paar schnellen Handgriffen festgeschnallt.

Und das macht aus mehreren Gründen Sinn: nur wenn die Kinder sich hinten anlehnen, stimmt die Gewichtsverteilung und sorgt dafür, dass sich der Crossbuggy wirklich ganz leicht ziehen lässt. Außerdem drücken die Gurte im Rücken, wenn man sie nicht nutzt. Und darüber hinaus sorgen sie für die nötige Sicherheit. Denn da Ihr den Wagen hinter Euch herzieht, habt ihr die Passagiere nicht permanent im Blick.

Der YippieYo Crossbuggy ist ein lässiger Zweisitzer

Da offenbart sich aber auch gleich ein kleines Problem, denn meine Tochter hat mit Ihren gut 3 Jahren gerade die Phase der W-Fragen und möchte sich eigentlich permanent unterhalten. Das ist durch das Ziehen aber nicht immer ganz leicht, denn der „Fahrer“ sollte ja nach vorne gucken. Lösen könnt Ihr das Problem ganz einfach: setzt einfach ein zweites Kind mit in den Crossbuggy, dann können die beiden sich Geschichten erzählen. So war es bei uns.

Der YippieYo Crossbuggy hat eine super Federung

Der ganze Wagen ist sehr robust, toll gefedert, hat große Gummireifen, eine Scheibenbremse zum Feststellen, ein praktisches Transportnetz, eine Ablagefläche mit Spanngummi, zwei Fünf-Punkt-Gurtsysteme, das GS-Zeichen als Hinweis auf die geprüfte Sicherheit und als Extra sogar Klemmlampen, falls Ihr in der Dunkelheit unterwegs seid.

Im Auto braucht der YippieYo Crossbuggy reichlich Platz

Außerdem könnt Ihr mit wenigen Handgriffen die Deichsel umklappen, die Rückenlehne umlegen und die Reifen abnehmen. So bekommt Ihr den YipieYo auch prima im Auto verstaut. Allerdings nimmt er einiges an Platz weg, wie hier in unserer Mercedes B-Klasse zu sehen. Wenn Ihr also mit dem Familienauto in den Urlaub ans Meer oder in die Berge fahrt und jeden Kubikzentimeter Stauraum braucht, dann könnte es eng werden mit dem YippieYo.

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Fazit zum YippieYo Crossbuggy

Und dann haben wir da abschließend noch den Preis: den YippieYo Crossbuggy bekommt Ihr ab etwas über 500 Euro, einige Farbkombinationen sind teurer. Damit ist er nicht wirklich ein Schnäppchen und wird wohl nur bei wenigen Familien den Weg in den Fuhrpark finden. Trotzdem hat uns der Crossbuggy von dem Komfort und den Fahreigenschaften absolut überzeugt. Wir waren im Wald, im Zoo, auf einem Stadtfest und im tiefen Sand unterwegs. Das Ziehen war immer leicht, die Kinder waren durchgehend happy, haben sich fleißig an- und abgeschnallt und hatten verdammt viel Spaß. Allerdings ersetzt der YippieYo Crossbuggy keinen Kinderwagen oder Buggy. Er ist ein nützliches, zusätzliches Gefährt für aktive Familien, die viel zu Fuss unterwegs sind.

Fotos: © Daddylicious

Foto des Autors
Autor
Kai Bösel
Kai Bösel ist Patchwork-Dad von drei Kindern, die eigene Tochter Mika ist im April 2012 geboren. Der Hamburger ist Online-Publisher und betreibt neben Daddylicious auch das "NOT TOO OLD magazin" inklusive Podcast. Außerdem schreibt er für ein paar Zeitschriften und Magazine und hilft Kunden und Agenturen als Freelance Consultant. Nach dem Job entspannt er beim Laufen oder Golf.

10 Gedanken zu „YippieYo – der Crossbuggy für aktive Familien“

  1. So einen Wagen könnten wir auch gut gebrauchen, zum einen weil er zwei Kinder aufnimmt und zum anderen weil wir auf dem Land alles haben, aber keine ebenen Wege. Auch bei unserem Urlaub an der Nordsee könnte so ein Gefährt sehr hilfreich werden, den Kinderwagen im Sand schieben ist eher unschön.

    Also kurz gesagt: Ich brauche so ein Gerät!

  2. Hi!
    Wir würden den Buggy für unsere Waldexpeditionen nehmen. Wir sind dort nämlich regelmäßig auf der Suche nach dem Grüffelo und so eine Suche zieht sich hin… 🙂

    PS: Bisher haben wir ihn noch nicht gefunden! 🙂

  3. Was für ein cooles Teil! Das möchte bestimmt gerne bei uns einziehen, damit wir es hinter uns herziehen können. 😉

  4. Ich würde den YippieYo Crossbuggy gerne mal auf Island benutzen um meinem Sohn zu zeigen wo er entstanden ist. Da gibt es nunmal wenig geteerte Wege, da wäre der Buggy genau richtig.

  5. Hallo – würde den Crossbugy ganz klar für ausgedehnte Spaziergänge über die Flusswiesen hier bei uns benutzen 🙂

  6. Die beiden „K’s“ – Kilian und Klaas – brauchen den YippieYo Crossbuggy unbedingt, denn sie wollen, dass Papa sie immer wieder durch den Wald zieht… Berg rauf und Berg runter – tagein- und tagaus… und das klappt im Bergischen Land ganz besonders gut.
    Oder braucht den YippieYo Crossbuggy eher der Papa wegen der großen Gummireifen, weil der Wagen sehr robust ist und so toll gefedert ist – kurz: weil er die Beiden dann leichter ziehen kann 😉

  7. Wir gehen mit unserem Kleinen oft in den Wildpark. Er steht auf alles was nach Tier aussieht und freut sich immer wie ein Schnitzel wenn er die Rehe, Ziegen etc sieht. Für die Feldwege wäre der YippieYo ideal. Dann könnten wir auch mit dem Rad hinfahren und das ganze mit einem Familienausflug verbinden.

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