Weiter geht die wilde Serie. Heute lesen wir die Antwort auf die vielleicht wichtigste Frage von unserem Gastautoren Thomas Bentler, der diesem Online-Magazin für Daddies schon einige sehr gute Geschichten beigesteuert hat.

DADDYlicious: Was bedeuet es für Dich, ein Papa zu sein?

Was es für mich bedeutet, Papa zu sein? Gute Frage, ich versuche es einmal zu erklären: Hätte mich vor ein paar Jahren jemand nach den Zutaten für ein paar perfekte Stunden gefragt, wäre mir die Antwort leichtgefallen. Spontan und kalt aus der Hose geschossen hätte ich losgefeuert: „Fußball. Und ein kühles Bier. Nein, lieber zwei oder drei. Und meine Kumpels, um ein bisschen dummes Zeug erzählen zu können.“

Würde ich dieselbe Frage nun noch einmal gestellt bekommen, sähe die Antwort anders aus. Ok, Fußball, Bier und Kumpels gegenüber wäre ich immer noch alles andere als abgeneigt, jedoch haben sich die Prioritäten im Laufe der Zeit verschoben. Bis vor einigen Jahren hätte ich nämlich nicht mal im Traum daran gedacht, wie sehr ich mich mal verändern würde. Beispiele gefällig?

> Ein familienfreundliches Auto anschaffen und damit vorsichtig wie eine alte Tante durch die Gegend schleichen, wenn der Nachwuchs mit im Auto sitzt? Sicher nicht!

> Beim Spaziergang einen munteren Plausch mit diversen Tieren, wie Muh’s, Mäh’s und Hopp’s halten? Auf gar keinen Fall!

> Als einziger Mann zwischen einer Horde Müttern sitzen und mich beim Singen von Kinderliedern wie „Summ Summ Summ“, „Hopp hopphopp“ oder „Hakuna Matata“ zum Vollhorst machen? Um Gottes Willen, nein!

Aber im Leben kommt es halt oft anders, als man denkt, so auch bei mir. Der Grund für meine Metamorphose, unser kleiner Sohnemann, erblickte vor etwas mehr als 1,5 Jahren das Licht der Welt. Seitdem hält er meine Frau und mich ordentlich auf Trapp. Besonders seitdem er laufen kann, ist die Zeit noch einmal ganz neu und spannend. Darüber hinaus versteht er schon sehr viel, außer natürlich einem „nein“. Mit so einem Fegebesen kann es selbstverständlich auch mal ziemlich anstrengend sein, aber das ist total egal, die tollen Momente überwiegen so dermaßen, dass ich keine einzige Sekunde missen möchte. Zeit mit dem Nachwuchs zu verbringen ist etwas ganz wunderbares, es gibt nichts, was ich lieber täte!

Glücklicherweise kann ich behaupten, so gut wie jeden Tag Zeit mit meiner Familie verbringen zu können. Auch wenn es in der Woche teilweise nur 1-2 Abendstunden sind, ist das immer noch besser als gar nichts. Manchmal reichen sogar schon ein paar Sekunden, um einen total beschissenen Tag noch zu retten, zum Beispiel beim Blick in das Gesicht meines lachenden Sohnes, der sich freut, wenn der Papa von der Arbeit nach Hause kommt. In diesem besonderen Moment, mit dem Nachwuchs in den Armen, scheinen Alltagsprobleme auf einmal total unwichtig und ganz weit weg.

Wenn solch kleine Momente schon für die pure Glückseligkeit sorgen, gibt es dann etwas Schöneres als Papa zu sein? Kaum. Für mich ist es auf jeden Fall eine der tollsten Sachen der Welt und für ganz viele andere Papis auf der Welt sicher auch… 😉

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