Staubsaugen 2.0 mit dem Neato Saugroboter

WERBUNG Wahrscheinlich denkt ihr jetzt, wir haben unsere Seele verkauft. Ein Staubsauger bei DADDYlicious? Aber Moment! Wer für sein Leben gerne Staub saugt, der darf jetzt gerne weiterklicken. Wer allerdings seine wertvolle Zeit lieber draußen mit den Kids verbringen möchte, während das Teil die Bude schüssig macht, der sollte diesen kleinen Abstecher in die Welt der Hausarbeit lesen. Wir waren auf jeden Fall angefixt, dieses Gerät einmal auf Akku und Beutel zu testen. Erste Erkenntnis: Das Ding hat gar keinen Beutel. Aber wie immer der Reihe nach…

Das Paket aus dem Hause NEATO weckt bei jedem technikaffinen Papa zuerst einmal die Neugier. Ein GADGET! YEAH! Und dann auch noch so ein Ding, dass wie R2-D2 funktioniert. Und Attribute wie SpinFlow, LaserSmart, CornerClever und Bedienung per Smartphone lassen aufhorchen. Was kann ein Saugroboter? Ist das nicht nur Spielerei und völlig unnötig? Wird überhaupt der Boden so sauber, als würde der Chef selbst Hand anlegen? Ihr merkt also, dass der NEATO botvac D85 durchaus ins Beuteschema unseres unbedeutenden Väter-Magazins passt. Spätestens bei der Frage: Wie fährt das Ding wieder automatisch an die Ladestation? Hexerei?

NEATO_Botvac_Staubsauger_Roboter_1

Von Aufbau an sich kann nicht die Rede sein. Der NEATO kommt im Paket vollständig montiert mit Ladestation. Es muss nur der richtige Platz für die „Garage“ gesucht werden. Jeweils ein Meter von der Docking-Station darf nichts im Wege stehen und ein entsprechender Platz wurde schnell gefunden. Eine Nacht Strom braucht „Saugi“, wie er liebevoll von meinem Sohn genannt wird, damit er unter Vollast seinen ersten Job erledigen kann. Die Grundeinstellungen sind über das Display schnell erledigt. Wer will, kann dem Gerät schon feste Putzzeiten aufs Auge drücken. Die große Frage beim ersten mal: Wieviel Staub und Dreck schafft das Gerät und saugt es auch die komplette Fläche ohne „schwarze Flecken“? Der durchsichtige Auffangbehälter gibt hier gute Rückschlüsse.

Der Job

Das Gerät startet nach den ersten Zentimetern die Saugmechanik und tastet sich in die Wohnung vor. Der erste Eindruck: Wie bei einem neuen Gast muss sich der Staubsauger-Roboter erst einmal zurecht finden. Ziemlich planlos fährt er durch sein neues Revier. Per Laser werden die Räume gescannt und bereits nach wenigen Minuten wird ein großer Vorteil deutlich, als er unterm Sofa eine wahre Goldader an Staub und Dreck entdeckt hat. Rund drei Minuten gibt er alles – bis es piept und die Turbinen langsam runterfahren. Er sitzt auf einem Dreifachstecker fest, der Kletterkünstler. Er klettert problemlos über Sofafüsse, Kabel oder Ähnliches. Aber eben auch über das Ende des Verlängerungskabels. Auch Gardinen findet er lecker. Aus diesem Grunde sollte für problemloses Staubsaugen entsprechend vorgesorgt werden. Dreifachstecker in die Ecke und die Gardinen außer Reichweite platzieren. So gibt es kleine Probleme.


Ein „D“ wie durchdacht! So kommt der Saugroboter in alle Ecken

„Saugi“ ist ein wahrer Künstler, wenn es um Ecken oder das Bein eines Tisches oder Stuhles geht. Durch seine seitlichen Bürsten schafft er präzises Saugen auch in den Ecken. Für 80 Quadratmeter benötigt er rund 30 Minuten, bevor er wieder zurück zur Ladestation fährt. Für die partielle Reinigung eines bestimmten Bereichs gibt es ein Extra-Programm mit Extra-Taste. Wenn bestimmte Räume oder Bereiche nicht vom Saugroboter bearbeitet werden sollen, können im Lieferumfang enthaltene Klebestreifen auf dem Boden angebracht werden. Diese sind natürlich auch bei Treppen oder Stufen zu empfehlen, die eine Langlebigkeit des Produktes stark beeinflussen können. So schlau ist er nicht, dass diese Gefahrenquellen erkannt werden. Der will einfach saugen, was das Zeug hält.

Neato Robotics BotVac from Neato Robotics on Vimeo.

Das Ergebnis

Nach dem ersten Mal ist das Ergebnis verblüffend. In der eigentlich sauber wirkenden Wohnung hat der Saugroboter einmal den kompletten Behälter gefüllt. Gerade weil er durch seine geringe Höhe unter das Sofa oder ähnliche schwer zu erreichende Bodenbereiche fahren kann, vollbringt er echte Glanzleistungen. Auch bei dritten oder vierten mal ist das Ergebnis verblüffend.

Kein Witz: Nach rund zwei Wochen liegt deutlich weniger Staub in der Luft. Das haben wir natürlich nicht exakt gemessen. Aber der Schein der Nachttischlampe kann da schon gute Rückschlüsse liefern. Das Gefühl einer besser gereinigten Wohnung als gegenüber einem herkömmlichen Staubsauger ist auf jeden Fall gegeben. Und während der Roboter sein Tagwerk erledigt, können Väter mit den Kids z.B. nach draußen gehen. Ich habe derweil mit dem Sohnemann im Garten das Laub zusammengesammelt. An der frischen Luft. Ein gutes Gefühl.

Fazit

Den Botvac D85 startet online bei einem Preis von rund 500 Euro und liegt damit auf Augenhöhe mit dem Konkurrenzprodukt von Miele. Eine wahrlich hohe Messlatte und im Vergleich zum herkömmlichen Staubsauger eine Menge Holz. Da wir zum Miele Saugroboter keinen Vergleich haben, können wir folgendes Fazit ziehen: Das Gerät ist solide gebaut und macht haptisch einen guten Eindruck. Die Technik funktioniert einwandfrei. Die Saugleistung ist sehr gut und die Bedienung (Entleerung, Programmierung) ist kinderleicht. Es macht Spaß, dem Ding zuzugucken, während man selbst auf der Couch hockt oder etwas zusammen mit dem Kind unternimmt. Zumindest braucht man kein schlechtes Gewissen haben. Der Roboter nimmt einem die Hausarbeit ab, die in der Regel keinen großen Spaß macht und die gewonnen Zeit kann sinnvoller eingesetzt werden. Auch die anfängliche Skepsis der Frau ist vom Tisch. Ein Grund dafür ist die Gründlichkeit, die das Ding an den Tag legt.

Alle Informationen inklusive technischem Schnickschnack findet ihr auf der Homepage des Herstellers.

[Sponsored Post: Der Beitrag erstand in Kooperation mit dem Hersteller Botvac, der uns freundlicherweise das Gerät zur Verfügung gestellt hat.]