Zur Geburt eines Babys wächst meist nicht nur Mamas Bauch, sondern auch Papas. Denn spätestens, wenn der kleine Mitbewohner erstmal zuhause eingezogen ist, wird es mit dem regelmäßigen Sportprogramm immer schwieriger. Dazu kommt dann noch, dass die Pfunde mit zunehmendem Alter immer schwerer wieder runterzubekommen sind. Wir sagen Papas Fett den Kampf an – mit „smart fitness“.

Denn was dem Daddy eventuell als Anreiz dienen kann, sind Fitnessgeräte, die sich ganz smart mit einer App verbinden und über das Handy auswerten lassen. So verbindet der technik-affine Kerl sein Workout mit einer digitalen Spielerei. Der Shop Wie Einfach! bietet mehrere hundert Produkte an, die das Leben vereinfachen. Und neben den Kategorien WOHNEN und KOCHEN gibt es eine Menge von Sportgeräten, die helfen sollen, die Ergebnisse des Sportprogramms zu dokumentieren oder auch nur den inneren Schweinehund zu überwinden. Wir wollten wissen, ob die Gadgets tatsächlich funktionieren und dabei helfen, etwas mehr Ehrgeiz zu entwickeln. Daher sind wir gern der Einladung von WIE EINFACH! in den schicken Club an der Alster gefolgt, haben uns die Sportklamotte über die Papa-Plauze gezogen und einige der smarten Fitnessgeräte ausprobiert.

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Adidas Micoach Smart Ball

Was gibt es Lässigeres, als mit ein paar Kumpels und einer Lederpille auf ein Tor zu bolzen? Genau, relativ wenig. Als Kind habe ich in den Achtzigern mit meiner Clique viel Zeit bei einer Runde Hochtechnik oder „Drei gegen Drei“ verbracht. Und Samstag abends gab es die Fußball-Bundesliga ab 1988 erstmals bei RTL mit Uli Potofksi. Im Rahmen der Sendung „Anpfiff“ wurde der härteste Schuss in der Bundesliga gesucht. Namen wie Martin Kree, Karl „Knallgöwer“ Allgöwer und Uli Borowka standen ganz oben auf der Liste. Kree stellte mit 137 km/h den Rekord auf. Und warum erzähle ich das alles? Weil Ihr es mit dem Adidas MiCoach Smart Ball gar nicht bis in die Bundesliga schaffen müsst, um den Highscore zu erzielen. Durch die Koppelung mit der dazugehörigen APP könnt Ihr Eure Werte selbst messen.

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Kick Ass it like Roberto Carlos

Wie macht sich die Technik-Pille in der Anwendung? Zuerst einmal verbindet man das High-Tech-Gerät mit der App. Korrekt aufzeichnen kann das Smartphone oder Tablet nur vom ruhenden Ball. Aber das macht eigentlich Sinn, denn Geschwindigkeit, Flugbahn und Effet kann nur so richtig getrackt werden. Reihum wurde das Leder in Richtung Tor geschossen und schon war der Ehrgeiz um die Jagd nach dem härtesten Bumms eröffnet. Die Verbindung und Aufzeichnung klappt prima mit einiger zeitlicher Verzögerung. Und falls sonst keiner klatscht: die App applaudiert nach jedem Schuss. Der Adidas Micoach Smart Ball kann aber noch viel mehr. Er gibt Schusstipps, zeichnet Videos auf und wertet sie aus, bietet Challenges an und vergleicht die protokollierten Daten mit Freunden. Für Hobby-Kicker ist der Ball mit einem Preis von derzeit 199,95 EUR wahrscheinlich etwas zu ambitioniert, aber jedem Amateurclub oder Nachwuchskicker dürfte das Sportgerät hilfreiche Dienste erweisen.

Fahrrad Smartphone-Cockpit COBI

Fahrrad Smartphone-Cockpit COBIDie Cobi-App ist eine Halterung mit Bedienelement, welche es Euch ermöglicht, das eigene Smartphone am Fahrrad anzubauen und zu bedienen. Und da müsst Ihr gar nicht gleich sportliche Absichten haben. Vielmehr kann Euch COBI auch dabei helfen, unterwegs zu telefonieren, Musik zu hören oder auch auf der Radtour mit der Familie zu navigieren. Großer Vorteil gegenüber anderen Geräten ist das Bedienteil, welches Ihr direkt mit dem rechten Daumen zum Scrollen und Klicken nutzen könnt, ohne die Hände von den Griffen am Lenker zu nehmen. Natürlich müsst Ihr nach unten auf das Handy gucken. Und inwieweit Ihr zusätzlich In-Ear-Kopfhörer verwendet, um Eure Lieblingslieder zu hören oder zu telefonieren, müsst Ihr selbst entscheiden. Laut Gesetz ist das Tragen von Kopfhörern für Radfahrer grundsätzlich erlaubt, allerdings ist der Fahrer trotzdem dafür verantwortlich ist, dass sein Gehör nicht beeinträchtigt wird. Im Schadensfall kann das relevant werden. Insofern ist Vorsicht geboten.

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In der Anwendung war das Fahrrad Smartphone-Cockpit COBI wirklich smart. Daher denke ich ernsthaft drüber nach, die 249 Euro zu investieren. Es gibt noch ein Upgrade mit der Version mit Vorderlicht für 299 EUR und mit Front- und Rücklicht für 339 EUR.
Überzeugt hat mich insbesondere die intuitive App mit allen Funktionen, die für das Rad fahren nötig sind. Und wer’s sportlich mag, der hat mit dem COBI System ebenfalls einen cleveren Begleiter. Es gibt Wetterdaten in Echtzeit, eine intelligente Alarmanlage und eine elektronische Klingel. Sportler bekommen außerdem Tritt- und Herzfrequenz sowie verbrannte Kalorien angezeigt. Und Diebstahl ist zwecklos, denn das System ist mit dem eigenen Smartphone gekoppelt.

Während mir der Ball etwas zu smart war – und meine Tochter bisher auch keine Anstalten macht, Tore zu schießen – finde ich das COBI-System wirklich extrem clever.

Andere Blogs und „smart fitness“

An unserem sportiven Tag haben weitere Blogger noch andere Sportgeräte getestet, über die es bald etwas zu lesen geben wird:

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Coco von It’s a Coco life und Dajana von Fitness-Blog Zugar & Zalt haben unter anderem den MOOV NOW Multi-Sport Fitness Coach ausprobiert und dazu das LED-Springseil Smart Rope fliegen lassen.

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Marie von den Benken aka Regendelfin hat sich ebenfalls mit dem MOOV NOW auf der Yoga-Matte abgelegt und darüber hinaus gecheckt, inwieweit die Jabra Sport Coach Wireless-In-Ear-Kopfhörer beim Sport hilfreich sein können. Ihre Zusammenfassung des Tages findet Ihr bald auf ihrem Blog.

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Und dann habe ich mich wirklich gefreut, the one and only Robert „Rob Vegas“ Michel endlich mal persönlich kennenzulernen. Nachdem ich Ihm mit meiner rechten Klebe zeigen konnte, wo der Hrubesch die Locken hat, überzeugte das knuffige Kerlchen mit den buntesten Schuhen des Tages bei einer Partie Dance-Tennis unter dem kritischen Blick des Zepp Tennis Kit für die Verbesserung des Tennis-Spiels. Ebenfalls sehr smart. Sagt der Rob.

Besten Dank an WIE EINFACH! für den sportlichen Tag und die spannenden Tests. Und für die von Euch, die wissen wollen, wie smart das Leben heute schon ist, empfehlen wir noch das Smart Living Magazin, auf dem es spannende Artikel aus der Welt der Apps und Gadgets zu lesen gibt.

Fotos: © Enver Hirsch

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