[WERBUNG] Unsere Gastautorin Anna war wieder mit der Familie im Wohnwagen C’go up aus dem Hause Dethleffs auf Achse. Dieses Mal in der Schweiz. Ihre Erlebnisse hat sie in einem mehrteiligen Reisebericht für Euch zusammengefasst. Nach den Teilen 1 und 2 ist hier Teil 3, die Etappe durch das Wallis.

Etappe: Das Wallis

Bonjour! Bienvenu!

Schon von weitem sehen wir die Türme der Schlösser Tourbillon und Valeria, die über die Hauptstadt des Wallis wachen, die wir aber erst einmal links liegen lassen. Uns locken der Badesee, der Swimmingpool und der große Stellplatz vom TCS Camping Sion, auf dem wir die nächsten Tage verbringen werden. Wir kommen an, positionieren unser mobiles Haus auf dem großen Gras-Stellplatz und legen mit unschlagbarem Blick auf die hohen Berge die Füße hoch. Magnifique!

Der Berg der Berge

Aber schon bald juckt es uns in den Füßen, und wir falten die Wanderkarte auseinander. Schließlich ist das Wallis der Kanton majestätischer Viertausender, faszinierender Gletscher und herrlicher Bergseen. Mit Karte und Wander-App planen wir unsere Tour nach Zermatt. Von dort wollen wir auf den Gornergrat, von wo aus man den schönsten, atemberaubenden Blick aufs Matterhorn, den Berg der Berge, und 28 andere Viertausender hat. Ganz früh geht es am nächsten Tag in Sion los: mit dem Auto nach Täsch, dort ins Parkhaus und ab in die Bahn ins autofreie Zermatt. Hier im Mekka der Alpinisten steigen wir aber noch nicht in die höchste im Freien angelegte Zahnradbahn Europas, die Touristen aus der ganzen Welt in 33 Minuten fast auf den Gipfel des Gornergrats bringt, sondern nutzen die Standseilbahn nach Sunnegga. Hier begeben wir uns auf den 5-Seenweg, der nur eine von vielen möglichen Wanderrouten ist.

Eine leichte Höhenwanderung im Angesicht des Matterhorns, bei der man wie der Name verrät an fünf Seen vorbeikommt: Unterschiedlich in Form, Farbe, Charakter und Größe beeindruckt jeder auf seine Weise: Der Leisee ist der Badestrand Zermatts, hier treffen sich viele Familien. Der Moosjisee ist ein jadegrüner kleiner Stausee. Am Grünsee picknicken wir und nehmen uns Zeit für ein ausgiebiges Bad. Auch der Grindjesee ist wunderschön, aber nicht ganz so berühmt wie der Stellisee, auch wenn sich in beiden bei klarer Sicht und absoluter Windstille das Matterhorn in seiner ganzen Schönheit spiegelt, was übrigens meist ganz früh morgens oder abends der Fall ist.

Wir halten uns nicht bis zum Ende an die vorgegebene Route, die von Sunnegga zum Blauherd (oder umgekehrt) führt, sondern laufen vom Grünsee an der Mountain Lodge Ze Seewjinu vorbei zur Riffelalp, wo wir in die Gornergratbahn gen Gipfel steigen. Von der dortigen Aussichtsplattform bietet sich uns eines der schönsten 360°-Panoramen der Welt: das Monte-Rosa-Massiv mit dem höchsten Schweizer Berg, der Duffourspitze (4.634 m), Dom, Breithorn, Liskamm und natürlich wieder das Matterhorn. Doch schließlich geht auch dieser Tag zu Ende und wir steigen in die Bahn zurück nach Zermatt. Und auch jetzt noch, obwohl wir das Matterhorn schon den ganzen Tag im Blick hatten, zieht es uns immer noch in seinen Bann.

Auch die Kinder schauen still aus dem linken Fenster. Der Faszination des 4.478 m hohen Berges kann sich niemand entziehen. Auf jeden Fall veranlasst er meinen Jüngsten zu der Aussage: „Mama, die Schweiz ist ja viel schöner als Deutschland.“ Wie ein steiler Felszahn steht dieser mystische Gipfel allein am Horizont, nahezu symmetrisch, und jede Tageszeit taucht seinen schroffen Fels in ein anderes Licht. Wir werden ihn nicht vergessen.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit …

Weil wir für’s Matterhorn so früh aufstehen mussten, fordern die Kinder am Tag darauf „la grasse matinée“, das heißt wir schlafen richtig aus. Es folgen ein entspanntes Frühstück und ein paar gemütliche Stunden am Campingplatz-See – lesen, baden, Fußball spielen …

Am Nachmittag wollen die Erwachsenen unbedingt noch Sion anschauen. Wir schlendern durch die charmanten Gassen und über den malerischen Markt und besteigen schließlich den Hügel nordöstlich der Altstadt, auf dem die Ruine der ehemaligen Bischofsburg Tourbillon thront. Uns gegenüber steht die Basilika von Valeria; wir sehen die mittelalterliche Altstadt, die umliegenden Weinberge und das Rhônetal. Und mit diesem wunderbaren Blick verabschieden wir uns aus dem Wallis. Morgen geht es weiter gen Westen an die Sprachgrenze nach Biel/Bienne.

INFOS & ADRESSEN

WALLIS

TCS Camping Sion, 1951 Sion, www.tcs.ch, camping.sion@tcs.ch

Gornergrat und Matterhorn-Blick, www.zermatt.ch

ZUM TOURENPLANEN

Kartenmaterial: KOMPASS, z.B. Nr. 117 Zermatt/Saas-Fee

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