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KinderkramAusstattung für KinderDer Annie Baby Monitor ist der Alleskönner unter den Babyphones

Der Annie Baby Monitor ist der Alleskönner unter den Babyphones

werbung | Ein Babyfone mit Videoüberwachung, schier endloser Reichweite und all das im Hosentaschen-Format. Das klingt zu gut, um wahr zu sein. Doch all das verspricht die kostenpflichtige App „Annie Baby Monitor“. Wir haben das vielversprechende Eltern-Gadget im Urlaub auf Herz und Nieren getestet.

Was Babyphones angeht, sind wir in über sechs Jahren und mit zwei Kindern einen langen Weg gegangen: Angefangen hat alles mit dem klassischen, kabelgebunden „Funkgerät“ eines großen europäischen Herstellers. Das war teuer, aber auch zuverlässig und langlebig. Noch heute nutzen wir das Teil gelegentlich.

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© Pavel Danilyuk (Pexels)

Dann kam der Wunsch nach Video-Überwachung auf, also nahm ich hier im Blog diverse Geräte aus China und den USA unter die Lupe. Für gut ein Jahr leisteten die (teils schwenkbaren) Videoköpfe in Kombination mit den Monitoren gute Dienste. Dann sorgten Krabbelkinder und die Schwerkraft dafür, dass sie auf dem Elektroschrott landeten.

Ist „Annie Baby Monitor“ ein zuverlässiges Babyphone?

Sei’s drum, unser Dreijähriger ist inzwischen alt genug, um sich selbst auf den Weg zu machen, um nach seinen Eltern zu suchen. Die Sechsjährige erst recht. Ein Szenario ist jedoch geblieben, in dem ein Babyphone für uns unerlässlich ist: ein Urlaub im Hotel.

Bislang konnte kein Babyphone unsere Bedürfnisse erfüllen. Entweder, weil die DECT-Verbindung abriss oder die WLAN-Verbindung nicht hielt. Die Erwartungen waren hoch – und wir wurden, Spoileralarm, nicht enttäuscht. Denn der entscheidende Vorteil des „Annie Baby Monitor“ ist, dass die Babyphone App auf iOs und Android läuft, also auf iPhones von Apple und Smartphones von Samsung, Huawei, Xiaomi und Co.. Hier findet ihr den Annie Baby Monitor für Apple und hier für Android.

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© Annie Baby Monitor

Die Einrichtung vom Annie Baby Monitor ist kinderleicht: Die Kopplung der Geräte (Smartphones oder Tablets) erfolgt entweder über einen QR-Code oder einen Zahlencode. Die Benutzung selbsterklärend und sehr intuitiv. Ein Smartphone bleibt als Babyphone auf dem Zimmer, ein Smartphone kommt als „Elterneinheit“ mit an die Bar, wo sich Mama und Papa entspannt ein paar Gläschen Vino gönnen können.

Video-Überwachung lässt sich remote zuschalten

Die Überwachung des Nachwuchses erfolgt entweder nur über Audio, wie bei einem konventionellen Babyphone. Per Knopfdruck lässt sich aber auch (nachträglich und remote) die Video-Überwachung zuschalten als zusätzliches Sicherheits-Feature. Apropos Sicherheit: Die hat bei „Annie“ oberste Priorität, alle Datenübertragungen sind verschlüsselt.

Keine Sorge, falls die Live-Musik das Babyphone übertönt: Der Annie Baby Monitor spielt neben dem akustischen Signal auch ein visuelles aus. „Kind ist wach“ oder „Kind bewegt sich“ leuchtet dann auf dem Display. Wohlgemerkt auch im Sperrbildschirm, falls das Smartphone auf Standby geht. Wer es besonders dezent haben will, lässt sich den Baby Monitor per „Bild im Bild“ auf dem Smartphone oder auf der Apple Watch anzeigen. Der Geräuschpegel, ab dem Annie Alarm schlägt, lässt sich individuell einstellen.


Während unseres einwöchigen Urlaubs hat die App extrem zuverlässig funktioniert und auf ganzer Linie überzeugt. Sogar den Härtetest hat es mit Bravour gemeistert: Wir haben die Babyphones (Smartphones) auf dem Zimmer im siebten Stock verbunden und sind dann mit dem Aufzug ins Erdgeschoss gefahren. Nur im Aufzug brach die Verbindung für wenige Sekunden ab; ohne Zutun war der „Draht nach oben“ sofort wieder hergestellt.

Wifi und LTE: „Annie“ bleibt immer stabil

Das ist auch deshalb bemerkenswert, weil das Smartphone im Hotel zwischen zahlreichen Access-Points im Wifi wechseln muss. Gleichermaßen stabil ist die Verbindung, wenn eines der Smartphones oder Tablets im Wifi eingeloggt ist und das andere über die Telefonmasten eingewählt ist. In unserem Fall war das LTE, obendrein Roaming in Österreich.

Eigentlich ist das schon mehr als genug, um eine glasklare Empfehlung für den Annie Baby Monitor auszusprechen. Doch die App bietet noch einige Spielereien, die durchaus hilfreich sein können. Beispielsweise können Eltern mittels „Gegensprechen“ Kontakt zu ihren Kids aufnehmen. Oder ein Schlaflied abspielen – manchmal reicht das schon aus, um die kleinen Nachteulen zum Weiterschlafen zu bewegen.


Die Qualität der Video-Überwachung hängt maßgeblich von der Kamera des Smartphones und von den Lichtverhältnissen im Kinderzimmer ab. Weil es zur Schlafenszeit meist dunkel ist, kann per Tastendruck der Blitz/die Taschenlampe des Baby-Smartphones aktiviert werden. Oder zwischen Front- und Hauptkamera gewechselt werden.

Ein weiteres praktisches Feature: Egal, ob Oma sich der Überwachung anschließen möchte oder Eltern zwei Kinder gleichzeitig betreuen müssen, die App bietet die Möglichkeit, je nach Bedarf Geräte hinzuzufügen. Für uns nicht relevant, aber dennoch vorhanden ist ein Analyse-Tool, das Videomaterial und Schlafzeiten aufzeichnet und als ein Art Tagebuch fungieren soll.

Fazit: Das Schweizer Taschenmesser unter den Babyphones

Nach langer Suche und viel Austausch mit anderen Eltern ist der „Annie Baby Monitor“ für uns das Babyphone für unterwegs. Die theoretisch unbegrenzte Reichweite über Wifi und LTE, die Kompatibilität mit iOs und Android sowie die extrem stabile Verbindung haben uns überzeugt. Zuverlässig alarmiert die App, wenn das Kind am anderen Ende der Leitung wach wird. Sogar, wenn das Handy im Sperrrbildschirm ist.

Der Annie Baby Monitor läuft als App auf dem Smartphone
© Daddylicious

Das Babyphone „Annie Baby Monitor“ kombiniert traditionelle Überwachungsfunktionen mit modernen Features, um vor allem in unbekannter Umgebung – so wie im Familienurlaub – immer ein Auge auf die Kleinsten zu haben. Natürlich ist die App auch für zuhause eine gute Wahl, wenn man zum Beispiel ein Tablet übrig hat, das als Sender dient. Drei Tage lang ist die App kostenlos, danach gibt es verschiedene Abo-Modelle ab 2 Euro im Monat. Lebenslang „premium“ gibt es für einmalig 41,99 Euro. Wer die App nur im Urlaub freischalten will, kann den wöchentlichen Plan für 2,29 Euro aktivieren.

[In Kooperation mit Annie Baby Monitor]

Philip Hauck
Philip Hauck
Philip kommt aus der Medienbranche, ist Redakteur bei einer Tageszeitung, nebenberuflich als Hochzeits-Fotograf tätig und zweifacher Papa. Mit der Familie wohnt er ländlich im schönen Franken. Ebenfalls nebenberuflich schreibt er Produkttests im Bereich Automotive und Technik.

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