Multikulturelle Familie

Mama, Anne, мама – Mehrsprachige Familien prägen Deutschland

Deutschland ist geprägt von multikulturellen, mehrsprachigen Familien. Das zeigt eine Umfrage der Sprachlern-App Babbel, an der rund 45.000 internationale Nutzer, davon annähernd 15.000 aus Deutschland, teilgenommen haben. Jeder vierte befragte Deutsche lebt demnach in einer Familie, in der neben Deutsch noch weitere Sprachen gesprochen werden – über die Hälfte davon (55%) haben sogar ein Familienmitglied mit einer anderen Muttersprache.

Die multikulturelle Gesellschaft ist hierzulande bereits gelebte Realität. Auch die Liebe spricht in Deutschland mehr als nur eine Sprache: Laut dem Statistischen Bundesamt ist inzwischen mehr als jede neunte Eheschließung binational und jedes fünfte in Deutschland geborene Kind hat mindestens ein Elternteil mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

Mehrsprachige_Familien

13% der von Babbel befragten Deutschen nennen dementsprechend Familie oder ihren Partner als Hauptmotivation dafür, eine neue Sprache zu lernen. Da, wo sich Kulturen treffen, ist dieser Anteil entsprechend höher. In Berlin etwa, wo es im bundesdeutschen Durchschnitt mit 7% die meisten Türkisch-Lernenden gibt, geben sogar 28% an, diese Sprache für ihre Familie oder ihren Partner zu lernen. In den Grenzregionen gehört die Sprache des jeweiligen Nachbarlandes ohnehin traditionell zum täglichen (Familien)Leben. Im Saarland etwa, wo jeder vierte Befragte Französisch lernt, nennen ebenfalls rund 19% ihre Familie oder ihren Partner als Hauptmotivation.

Auch im Bezug auf unsere Jüngsten wird Zweisprachigkeit klar als Mehrwert gesehen: Immer mehr Eltern achten darauf, dass ihre Kinder möglichst früh eine Fremdsprache lernen. Das zeigt nicht zuletzt die Anzahl bilingualer Kitas, die sich hierzulande in den letzten zehn Jahren verdreifacht hat. Und auch die Eltern lernen mit: 22% der Deutschen, in deren Familien mehr als eine Sprache gesprochen wird geben an, ihre Kinder beim Sprachenlernen aktiv zu unterstützen. Besonders gerne zücken diese dann das Smartphone mit der Babbel-App um genau dann zu lernen, wenn es in ihren Tagesablauf passt.

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Quellen: Verband binationaler Familien und Partnerschaften (Stand: 09.10.2015), FMKS Frühe Mehrsprachigkeit an Kitas und Schulen (Stand: 09.10.2015)

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