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Bereit für den ersten Babysitter? Nur keine Hemmungen…

Seitdem das Kind auf der Welt ist, sind die Abende auswärts und zu zweit sicher sehr rar geworden. Gerade Neueltern haben oft nicht den Mut, ihr Kind in die Obhut einer dritten Person zu geben. Häufig der Ausrede: Das Kind sei einfach noch nicht so weit, alleine mit bei einem Babysitter zu bleiben.

Aber sind wir doch mal ehrlich: In 90 % der Fälle ist es nicht das Kind, das noch nicht so weit ist, sondern den Eltern fehlt der Mumm. Der Gedanke daran, das eigene Kind jemand anderem zu überlassen, weckt wilde Fantasien in den Köpfen der Eltern.
Vertrauen aufbauen

Die Wahl des Babysitters ist also entscheidend. Es muss nicht nur jemand sein, der direkt einen Draht zum Kind hat, weiß, wie man ein Baby hält, wickelt und füttert, ein Kleinkind sinnvoll bespaßt, beruhigt und manchmal eben auch ausbremst. Es muss eben auch jemand sein, dem die Eltern uneingeschränkt vertrauen können.

Dies testet man am besten erst einmal an einem gemeinsamen Nachmittag, wenn die Kinder wach und agil und beide Elternteile vor Ort sind. Denn schließlich soll nicht nur ein Elternteil Vertrauen fassen können, sondern beide. So kann auch der eine den anderen beruhigen, sollte es zu einer Panikattacke a lá „Macht-der-Babysitter-auch-wirklich-alles-richtig“ kommen.

Den Babysitter ruhig mal machen lassen

In den ersten gemeinsamen Stunden mit dem Babysitter steht ganz klar die Beschäftigung mit dem Kind im Fokus. Ein gemeinsamer Besuch auf dem Spielplatz, ein paar ungestörte Stunden im Kinderzimmer, und das Kind weiß genau, ob der Babysitter was taugt oder nicht.

Bei Säuglingen und Babys verhält es sich natürlich etwas anders. Einmal halten, wickeln und füttern und der Babysitter hat seine Probe bestanden! Wertvolle Tipps und Infos rund um Rituale und Abläufe in den eigenen vier Wänden in Bezug auf das Kind sind ebenso wichtig wie ein ausführliches Interview des Babysitters in Hinblick auf seine Erfahrungen, theoretischen Kenntnisse und Vorstellungen.

Der erste Einsatz vom Babysitter kostet die Eltern meist Überwindung
© Kampus Production (Pexels)

Bauchentscheidungen treffen

Wenn der erste Eindruck noch nicht ausreicht, können weitere Treffen und Nachmittage mit dem Babysitter überzeugen. Dehnt man die Zeiten, die der Babysitter alleine mit dem Kind verbringt, immer weiter aus, reicht das Vertrauen in den Babysitter zeitnah auch für einen ganzen Abend auswärts aus.

Letztendlich entscheiden das Bauchgefühl und die Sympathie, die man für den Babysitter hegt. Denn einem Säugling ist es herzlich egal, wer ihn in seinen schlafenden Phasen behütet, hat sich ein Still-Schlaf-Rhythmus erst mal eingependelt.

Wer nicht die Kleinanzeigen-Pinnwände in den heimischen Supermärkten abklappern möchte, der kann sich im Internet schlau machen. Passende Angebote in ganz Deutschland hat beispielsweise die JOBRUF Studentenvermittlung. Die Preise für einen Stunde Babysitting variieren von 8,50 Euro bis 20 Euro. Of lohnt sich auch ein Blick in die städtischen Kleinanzeigen-Magazine oder ihr fragt Euch in eurem Bekanntenkreis durch.

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