Die perfekte Sandburg bauen

Renzo Piano ist einer der bedeutendsten Architekten Europas. Der Italiener hat den zur Zeit höchsten Wolkenkratzer Europas entworfen: The Shard in London. Auch ein Teil des Centre Pompidou oder das New York Times Building geht auf seine Kappe. Dem Guardian hat er jetzt erzählt, wie er damit angefangen hat. Ganz klassisch mit einer Sandburg. Dazu gibt er natürlich wertvolle Tipps, die wir mal zusammengefasst haben…

Zuerst einmal sei gesagt das der gute Herr vierfacher Vater ist, das Älteste ist 50 Jahre alt und das Jüngste ist 16. Ein Beleg dafür, dass der Mann eine hohe Kompetenz in Sachen Sandburgenbau hat. Dafür ist man einfach niemals zu alt. Hier sind seine vier Empfehlungen:

1. Cool bleiben
Der Bau einer Sandburg ist so ziemlich die nutzloseste Operation. Man sollte nicht zu viel erwarten und keine zu hohen Ansprüche setzen. Eine Sandburg ist temporär und verschwindet recht schnell. Zu viele setzen beim Bau auf Langlebigkeit und das macht keinen Sinn. Die Nähe zum Wasser ist wichtiger als die Gestaltung, denn Sandburgen wollen umspült werden. Deswegen ist die richtige Lage wichtig. Nicht zu nah am Wasser aber auch nicht zu weit weg. Bei Ebbe und Flut kann man getrost auf dem trockenen bauen und die Flut abwarten. Am Mittelmeer beispielsweise muss man „im Wellen-Verkehr“ bauen.

2. Die richtigen Ausmaße
Gestartet wird mit einem Graben dort, wo die Wellen hinreichen. Der Graben sollte bis zur Masse des Schlosses ausgehoben werden. Und zwar vor rund 30 cm tief und 45 cm breit. Je nach Neigung des Strandes muss der hintere Graben auf die Tiefe der Vorderseite angepasst werden, jedoch nicht tiefer als 60 cm. Die Burg in der Mitte sollte eine Neigung von idealerweise 45 ° haben. Sie brauchen nicht den Graben zu mehr als 30 cm tief und 45 cm breit, und das Schloss sollte ca. 60 cm groß sein.

Die perfekte Sandburg bauen

3. Die Hochzeit
Um den Wassergraben zu fluten wird zur Seeseite ein Zufluss geschaffen. Ist die Sandburg in einer guten Position, so können Vatti und Kind rund zehn bis 15 Minuten das Wasser kommen und gehen sehen. Dann ist die Burg meist hinüber.

4. Das Finale
Steckt eine Fahne oder irgendetwas auf die Spitze, damit die Strandurlauber das Teil nicht kaputttrampeln. Dann umdrehen und keinen Blick zurück werfen. Es ist wie gesagt kein Bauwerk von langer Haltbarkeit. Und die nächste Burg kommt bestimmt.

Ihr findet, der Typ hat keine Ahnung? Dann schickt uns ein Bild eurer Sandburg mit der Info, wo ihr gebaut habt, an gewinnertyp(ät)daddylicious(punkt)de oder postet es in unsere Social-Media-Präsenzen Facebook, twitter, Instagram & Co. Unter allen Einsendern bis zum 15. August verlosen wir ein streng limitiertes „Motördad“-T-Shirt. An die Schaufeln, Männer! Ich verabschiede mich übrigens am Sonntag ins „Boot Camp Extrem-Sandburging“. Unwissende nennen das Urlaub.

Die perfekte Sandburg bauen

Bildnachweis: theguardian, DADDYlicious

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