Momentan geht es bei uns zuhause ziemlich turbulent zu. Unsere kleine Tochter ist nun zwei – und genau so viele Minuten beschäftigt sie sich oft nur mit einem Spiel. Und genau so viele Minuten dauert es auch, eine relativ aufgeräumte Bude auf links zu ziehen und das Spielzeug in jede Ecke zu verteilen. Da muss man starke Nerven haben. Aber bei uns gilt: einfach mal laufen lassen, die meisten Spuren kann man mit einem feuchten Lappen wieder entfernen.

Trotz intensiver Betreuungszeit in der KiTa strotzen die Kleinen vor Energie. Easy wird’s, wenn es draußen trocken ist. Dann kann man mit Outdoor-Action am Nachmittag für die nötige Erschöpfung sorgen. Aber oft geht’s aus wettertechnischen Gründen direkt vom Kindergarten nach Hause. Und das sorgt bei uns für einen schnellen Wechsel von Spielideen: Playmobilkiste aufstellen, Deckel auf, anfangen mit Aufbauen… und zack. Schon wieder fertig. Ups, da liegt ein Tennisball. Papa auf die eine Seite, Kind auf die andere Seite, dreimal werfen, das reicht. „Knete, Knete…“ wird verlangt, Eimer aus dem Regal nehmen, Würstchen ausrollen, schnell ein kinderfreundliches Messer holen, drei Scheiben abschneiden, schon wird es langweilig. Danach soll getuscht werden. Also Wasser in’s Glas, Pinsel holen, Tuschkasten aufbauen, schnell drei Farben zusammenmischen, bis alles „Ockerbraun“ aussieht, ein paar Striche auf’s Blatt. Und gut… So geht es oft den Rest des Tages weiter. Und eine Sache ist dabei wirklich hilfreich: wenn man selbst entspannt bleibt.
Dreckspatz

Nichts ist schlimmer, als wenn Ihr ständig versucht, Dreck, Flecken und Unordnung zu vermeiden. Ich glaube, grundsätzlich haben Väter in dieser Disziplin einen kleinen Vorteil. Wir machen schließlich auch selbst gern mal großes Chaos. Denkt daran, wenn Ihr mit Eurem Kind versucht, einen Schmetterling zu tuschen. Die Farbflecken kriegt der Lord Ariel auf jeden Fall wieder entfernt. Und die Knete auf dem Boden tritt sich auch irgendwann fest. Und eine nasse Hose kann man in wenigen Minuten gegen eine trockene tauschen.Lasst einfach mal laufen, das fördert den Spielspaß und die Fantasie.
Manchmal begegnet man diesen kleinen Modepüppchen auf dem Spieli in feinster Klamotte und glänzenden Schuhen. Und wenn die dann sehnsüchtig zugucken, wie die anderen sich in der Sandkiste eingraben, auf dem Popo den Berg runterrutschen oder auf Knien über den Boden krabbeln, dann tun sie einem ein bißchen leid. Denn ohne Vorsicht spielt es sich am Besten!

Fotos: oben © Halfpoint – Fotolia.com // unten © Daddylicious

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