Zur Schulzeit haben sich die Tage und Wochen bis zu den großen Ferien immer hingezogen wie ein Kaugummi. Als arbeitender Familienvater hingegen rast die Uhr wie ein Brummkreisel, dass einem fast schwindelig wird. Dann fordert einem der Frühsommer auch noch die Steuererklärung ab. Jetzt ist findiges Zeit-Management gefragt.

Eigentlich stehe ich dem allgemeinen Optimierungswahn ja skepisch gegenüber. Im Büro meines früheren Arbeitgebers hing damals der Spruch: „Macht ihr mal eure Work-Life-Balance. Ich mach Feierabend.“ Den fand ich ziemlich gut. Wobei auch der eher eine Farce war, weil wir alle für ne schmale Mark malocht haben wir die Tiere. Egal. Realitäten lassen sich aber eben auch nicht wegreden, und wenn sich die bekanntlich gasförmige Zeit in bestimmten Phasen mal wieder komprimiert wie die Luftfeuchtigkeit vor einem Donnerwetter, muss man Fantasie entwickeln.

Bequemes, übersichtliches Bestellen

Falls mal der Grill hochgeht: Immer genug „Löschwasser bereit stellen.

Falls mal der Grill hochgeht: Immer genug „Löschwasser bereit stellen.

Als Pizzaboy a.D. und gleichermaßen jahrelanger Essensbringdienst-Nutzer lag nun für mich die Idee nah, mal den Rewe-Lieferservice anzutesten. Denn wenn man nicht gerade eine Kettensäge oder Gummistiefel braucht, bekommt man dort ja eigentlich alles. Also, Rewe-Seite angesteuert und ab dafür. Neben den klassischen Produktgruppen wie z.B. „Obst & Gemüse“, „Tiefkühl“ und „Getränke“ findet man außerdem ein großes Sortiment für „Baby und Kind“ und vieles mehr. Etwas weiter runter gescrollt, gibt es außerdem einen Button eigens für Bio-Produkte. Klick. Nach dem ich meinen Standort gewählt habe, befülle ich den Warenkorb erst mal mit allerlei gesundem, organischem Zeugs – man kommt ja auf seltsame Ideen, wenn man älter wird… Um bei der NSA nicht als grüner Spinner in die virtuelle Ökoterror-Akte zu rutschen, schaufel ich u.a. noch eine große Packung Fischstäbchen in den Warenkorb. Wer den Einkauf zielstrebiger angehen will, nutzt am besten die mittlerweile gute alte Suchfunktion. Am Ende lande ich bei 19 Produkten, die ich shoppen möchte. Drei davon, so wird mir angezeigt, seien z.Zt. nicht vorrätig, mir werden aber sinnvolle Alternativen vorgeschlagen. Ich nehme alle drei an. Ansonsten kaufe ich vor Ort immer gerne ein bestimmtes Müsli, welches ich online vergeblich suche, ebenso wie eine Sorte Quetschies, die ebenfalls nicht im Online-Angebot, zumindest in meinem Postleitzahlengebiet, zu finden sind. Bezahlt werden kann in sämtlichen gängigen, bekannten Optionen, außer bar. Und abgebucht wird erst, wenn die Bestellung auch tatsächlich in der Tür steht.

Einwandfreie Abwicklung

Die Lieferzeiten sind flexibel planbar zwischen 8h – 22h, wobei man gewisse Erfahrungswerte für Stoßzeiten (Stichwort Wochenende, Feiertage) entwickeln muss. Bei mir stand der Rewe-Mann aber immerhin schon am übernächsten Vormittag an der Wohnungstür, mit DFB-Sammelkarten inklusive (ich liebe Gedöns, besonders wenn´s um Fußball geht…) Sämtliche Produkte wurden in tadellosem Zustand angeliefert, in Teilen entsprechend gekühlt (siehe Fischstäbchen) Bei einigen Rewe-Märkten kann man seine online getätigten Bestellungen bei einer Servicegebühr von €2 auch selber abholen. Ansonsten liegen die Liefergebühren zwischen €0 und €5,90, je nach gewähltem Zeitfenster. Ab einem Einkauf von €100 ist die Anlieferung (egal in welchen Stock) kostenlos, wobei der Mindestbestellwert €40 beträgt. Neukunden wird eine erste Liefergebühr gar nicht berechnet. Für die Digital Addicts unter Euch gibt´s auch die Rewe-App, falls ihr mal länger als zwei Minuten an einer roten Ampel warten müsst, oder so. Außerdem bietet Rewe zusammen mit verschiedenen Partnern diverse weitere nette Services an wie z.B. den „Blumenboten“ oder den „Kölner Weinkeller“

Leckere Rezept-Vorschläge

Auf gute Nachbarschaft – und den nächsten Titel!

Auf gute Nachbarschaft – und den nächsten Titel!

Tja, wenn Ihr diese Zeilen lest, lasse ich mir in Südspanien schon die Sonne auf den Pelz brennen. Leider nicht allzu lange, denn einen Tag vor Deutschlands zweitem Gruppenspiel gegen Polen sind wir schon wieder zu Hause. Am Spieltag werden wir (in diesem Fall meine Jungs und ich) endlich offiziell angrillen. Und weil ich jetzt auf den Geschmack gekommen bin, werde ich das komplette Fleisch-Saußen-Bier-Arsenal ebenfalls im Online-Shop von Rewe bestellen. Ja Männer, Bier. Und das Pfand nimmt der Rewe-Boy beim nächsten Mal auch wieder mit – Ihr wisst, was das heißt… Ganz spannend und in diesem Fall auch sehr passend ist die Rezepte-Ecke, aus der ich für unseren Grill-Fußball-Abend noch die Zutaten für die Senf-Bouletten (Sorry, Frikadellen) und die süß-scharfe Marinade mitgeordert habe. Selbst einen Weber-Grill kann man sich derzeit direkt liefern lassen, aber ich habe noch zwei im Keller stehen…

Zu meinem Glück fehlt eigentlich nur noch, dass bei der zweiten Bestellung dann auch die Lukas Podolski-Sammelkarte mit dabei ist und der Jung gegen Polen auch spielt. Ach übrigens, der Prinz ist ja gerade wieder Vater geworden. In diesem Sinne: Kinder an die Macht!

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