Sparen für Kinder ist gar nicht uncool

[Werbung] Täglich denken wir darüber nach, welche Inhalte für Euch als Väter spannend sind und zu welchen Themen Ihr Informationen benötigt. Dabei haben wir alles zu Finanzdienstleistungen bisher ausgeklammert, denn das ist für fast alle Familienblogs ein heißen Eisen. Eigentlich kaum nachvollziehbar, denn gerade für junge Familien ist die Haushaltskasse und die finanzielle Absicherung in einer Phase, in der ein Euro nicht mal mehr 50 Cent wert ist, durchaus relevant. Daher greifen wir das Thema heute mal auf, inspiriert durch einen neuen Anbieter im Netz.

Was Euch ein Kind durchschnittlich bis zur Volljährigkeit kostet, haben wir mal in einem Gastartikel zusammengefasst. Diese Summe müsst Ihr zum Großteil selbst aufbringen, die staatliche Unterstützung stopft bei den meisten Familien nur ein kleines Loch. Oft wird die Wohnung zu klein, das Auto nicht mehr praktikabel und auch der Urlaub mit Kindern muss sorgfältig geplant und finanziert werden. Aber trotz aller Notwendigkeit haben Schlagworte wie „Fondsgebundene Lebensversicherung“ oder „Betriebliche Altersvorsorge“ immer noch etwas Abtörnendes, mit dem man sich unwohl fühlt und somit ungern beschäftigt. Die Vogel-Strauss-Politik ist aber genau der falsche Weg, denn wenn ab dem 20. eines Monats nichts mehr im Säckel ist, wird das Sparen zur Illusion. Und somit rücken kostspielige Anschaffungen in weite Ferne.

Grund für die fehlende Bereitschaft, sich diesen Themen zu stellen, könnte die mangelnde Transparenz und die Suche nach einem passenden Angebot sein. Oder das Vertrauen in einen kompetenten Finanzberater. Ein neues Unternehmen ist nun angetreten, die Geldanlage so verständlich wie möglich zu machen. Und das Angebot dabei günstig, rentabel und sicher bereitzustellen. So zumindest verspricht es VisualVest aus der Firmenzentrale in der Finanzmetropole Frankfurt. Das komplette Angebot wird ausschließlich online präsentiert. Mit einer erfahrenen Fondsgesellschaft im Rücken bietet VisualVest die private Geldanlage mit einem Mix aus Sicherheit und Rendite, damit Ihr eine Urlaubsreise, eine Immobilie oder ein neues Familienauto anschaffen könnt.

Und für die unter Euch, die sich schon ein bißchen in der Materie auskennen: es gibt bei VisualVest 14 unterschiedliche Portfolios in diversen Risikoklassen. Aus einem Pool von über 13.000 Fonds wählen die Experten die besten aus und fassen sie in Portfolios zusammen. Dabei gibt es für den Anleger keine Ausgabeaufschläge oder undurchsichtige Provisionen, lediglich eine niedrige monatliche Servicegebühr.

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Hört sich alles super an, ich weiß. Und kann verstehen, wenn Ihr skeptisch bleibt. Das bringt das Thema eben mit sich. Da VisualVest gerade erst an den Start gegangen ist, kann ich weder aus eigener Erfahrung darüber berichten noch auf die Beurteilung anderer Kunden zugreifen. Aber zumindest fühle ich mich auf der Website schon mal recht gut aufgefangen. Sie ist übersichtlich aufbereitet, nicht zu testlastig und somit leicht verdaulich. Ich finde viele Hintergrundinformationen, Tipps und Videos rund um das Thema „Geldanlage“. Und mit einem Rechner kann ich schon mal ausrechnen, wie sich auf die nächste grosse Anschaffung hinarbeiten lässt.

Uns würde mal interessieren, wie Ihr selbst das Thema „Finanzen“ angeht. Holt Ihr Euch einen Profi, der Euch Tipps gibt? Informiert Ihr Euch online über die Möglichkeiten, vertraut Ihr Eurer Bank oder sammelt Ihr das übriggebliebene Kleingeld zuhause im Sparstrumpf? Und dürfen wir Euch gelegentlich auch mal mit einem Beitrag dazu kommen? Oder sollen wir Euch mit dem lieben Geld lieber allein lassen? Jetzt könnt Ihr es uns verraten…

Fotos: oben © Fotolia (hedigorko) // unten © VisualVest

[In Kooperation mit VisualVest]

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Autor
Kai Bösel
Kai Bösel ist Patchwork-Dad von drei Kindern, die eigene Tochter Mika ist im April 2012 geboren. Der Hamburger ist Online-Publisher und betreibt neben Daddylicious auch das "NOT TOO OLD magazin" inklusive Podcast. Außerdem schreibt er für ein paar Zeitschriften und Magazine und hilft Kunden und Agenturen als Freelance Consultant. Nach dem Job entspannt er beim Laufen oder Golf.

3 Gedanken zu „Sparen für Kinder ist gar nicht uncool“

  1. Ich bezahle also die Fondsgesellschaften und zusätzlich noch diesen Anbieter. Wozu? Ich kann hier keine wirkliche Leistung erkennen, die mir nicht jede Bank auch liefern würde. Und wer investiert bitte in ihm völlig unbekannte Fonds?

    ETFs in der Größenordnung haben fast alle (Online-)Banken im Angebot und um aktiv gemanagte Fonds sollte man eh einen Bogen machen, solange man nicht größere Summen in die Hand nimmt (was beim Sparen für das Kind vermutlich nicht passieren wird). Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich neulich in einem Artikel gelesen, dass einige Fonds (darunter war glaube ich auch DEKA) unter aktiv managen eigentlich nur liegen lassen und Verwaltungsgebühren kassieren verstehen.

    Was mich aber am meisten an so einer Empfehlung stört ist, dass ich hier alles auf eine Karte setze. Wo sind hier die alternativen Anlagemöglichkeiten? Was, wenn ein Fonds abstürzt? Was, wenn mehrere Fonds abstürzen?

    Geldanlage heißt immer auch Verantwortung für die, die dieses Geld erarbeiten müssen! Das fehlt mir hier vollständig. Streut euer Geld und überlasst es nicht irgendwelches Fondsmanagern und Drittanbietern. Es ist heute ein Leichtes, Aktien selbst zu kaufen (auch mit Sparplan). Meine eigene Devise ist eigentlich relativ simpel: Gefällt mir das Geschäftsmodell (sozial, ökologisch, ökonomisch…whatever).

  2. Wir sparen regelmässig monatlich einen festen Betrag für die Kinder, den sie dann wenn sie soweit sind und ihn für irgendetwas (Studium, Wohnung, wasauchimmer) brauchen können, verfügen werden.

    Dafür haben wir relativ gut verzinste Bausparverträge, die aber nicht zweckgebunden sind. Das ist vielleicht spiessig und altmodisch, aber gerade beim Thema sparen bin ich doch sehr, sehr skeptisch und konservativ.

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