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4 Merkmale, an denen man gute Erzieher*innen erkennt

Die KiTa und Erzieher sind oft der erste Schritt beim Loslassen der Eltern, daher will diese Entscheidung gut überlegt sein. Stefan Schultz lebt und arbeitet im Herzen von Berlin. In der Bundeshauptstadt hat er bereits fünf Kitas ins Leben gerufen, die allesamt sehr erfolgreich sind. Modernste pädagogische Konzepte werden dort mit viel Engagement und Leidenschaft Tag für Tag umgesetzt. Das Wohl der Kinder stets im Blick. Die kleinen Jungen und Mädchen fühlen sich in den Kindertageseinrichtungen rundum wohl und geborgen. Sie werden adäquat gefördert und gefordert.

Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit arbeitet Stefan Schultz sehr eng mit den Eltern zusammen. Somit kennt er ihre Bedürfnisse, Wünsche und Ansprüche sehr genau. Auch bei der Auswahl der ErzieherInnen ist Professionalität gefragt.

Das zeichnet gute ErzieherInnen aus

Die Erfahrung macht deutlich, dass Kindertagesstätten, Kindergärten und ähnliche Einrichtungen oft nicht das Personal finden, das sie sich wünschen. Sicherlich könnte der Eindruck entstehen, als gäbe es nicht genügend ErzieherInnen. Stefan Schultz weiß jedoch, dass es häufig auch an den Kitas selbst liegt. Fachlich kompetente, empathische Erzieher*innen gibt es genug. Allerdings haben geeignete Kandidat*innen bei der Arbeitsstätte freie Wahlmöglichkeiten. Qualifizierte Bewerber*innen brauchen daher heutzutage keineswegs mehr zu befürchten, den begehrten Traumjob möglicherweise nicht zu bekommen.

Vielmehr verhält es sich so, dass Kindertageseinrichtungen mitunter bangen müssen, dass sich die ins Auge gefassten Kandidaten für sie entscheiden mögen. Seit vielen Jahren gibt Stefan Schultz sein fundiertes Know-how in Seminaren rund um das Thema „Kita-Gründung“ weiter und spricht darüber hinaus über die wesentlichen Kriterien, die gute ErzieherInnen auszeichnen. So will er Eltern bei der Suche nach einer geeigneten Kita unterstützen.

Die Wahl einer KiTa und der richtigen Erzieher ist für viele Eltern eine spannende Phase
© Element5 Digital (Unsplash)

Die 4 Merkmale, an denen man gute ErzieherInnen erkennt

1) Verständnis und Empathie

Gut ausgebildete Erzieher*innen sollten in erster Linie empathisch sein und einen Blick für die Belange, Wünsche und Bedürfnisse von Kindern haben. So zeigt sich im Kita-Alltag oft, dass einige Jungen und Mädchen in bestimmten Situationen ein höheres Maß an Aufmerksamkeit oder Beobachtung erfordern als andere. Wenn sich ein Kind verängstigt oder eingeschüchtert fühlt, weil es mit der Umgebung möglicherweise noch nicht so vertraut ist, dann ist es nicht immer so, dass gleich Tränen fließen.

Tatsächlich verhalten sich viele Kinder zunächst sehr zurückhaltend, scheu oder wirken nachdenklich. Erzieher*innen sollten in solchen Momenten wissen, wann und wie sie sich verhalten müssen. Wichtig ist, dass sie ein Gespür dafür haben, wann die lieben Kleinen erst einmal in Ruhe gelassen werden wollen und wann sie mehr Aufmerksamkeit wünschen.

2) Bindeglied zwischen Eltern und Kindern

Kinder sind im Durchschnitt zwischen vier bis acht Stunden in der Kita. Und das an etwa drei bis fünf Tagen in der Woche, weil die Mütter und Väter berufstätig sind oder andere wichtige Verpflichtungen haben. So sind die Jungen und Mädchen oft sehr eng verbunden mit den Erzieher*innen, und es entsteht im Idealfall eine liebevolle Vertrauensbasis. Trotz dieser engen Bindung werden Erzieher*innen niemals den Stellenwert der Eltern haben oder mit Blick auf die emotionale Ebene mit den Müttern oder Vätern gar konkurrieren können.

Vielmehr sind gut ausgebildete, empathische Erzieher*innen ein wertvolles Bindeglied zwischen den Eltern und Kindern. Sie sind während der Zeit, in der die Erziehungsberechtigten nicht da sein können, für die Kids da und begleiten sie in ihrem Alltag. Die Erfahrung macht deutlich, dass viele Menschen selbst noch im Erwachsenenalter gerne an ihre Zeit in der Kita bzw. insbesondere an bestimmte Erzieher*innen zurückdenken. Gute Erzieher*innen verstehen es, bei Bedarf individuell auf die Jungen und Mädchen einzugehen, ihnen zu helfen, sie zu unterstützen, zu stärken – und nicht zuletzt auch zu „entertainen“.

3) Verbal oder nonverbal

Qualifizierte Erzieher*innen mit Herz sind in der Lage, genau einzuschätzen, wie sie mit Kindern umgehen sollen. So erfordern manche Begebenheiten eine eher nonverbale Kommunikation, bei anderen braucht es hingegen den direkten Dialog. Auch Kinder senden nonverbale und verbale Signale aus, die gute Erzieher*innen verstehen und deuten können. Um beispielsweise Trost zu spenden, kann es mitunter hilfreich sein, dem betreffenden Kind lediglich einen liebevollen Blick zuzuwerfen oder es in den Arm zu nehmen.

Dann wiederum ist es möglich, dass weinende Kinder Erklärungen oder ausführliche Schilderungen wünschen, um bestimmte Situationen zu begreifen oder sie einzuordnen. Empathie und die Fähigkeit, auch mal zwischen den Zeilen lesen zu können – das sind wesentliche Eigenschaften, die nach Ansicht von Stefan Schultz kompetente ErzieherInnen auszeichnen.

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© Rashid Sadykov (Unsplash)

4) Fördern und fordern

In Kitas geht es nicht alleine darum, dass die kleinen Jungen und Mädchen ihren Alltag spielerisch erleben. Vielmehr steht das spielerische Lernen im Fokus. Denn Kinder sind, wenn auch nur unbewusst, stets bestrebt, etwas lernen zu wollen, gefördert und gefordert zu werden. Sie genießen es, angeregt und inspiriert zu werden, ihre Welt zu entdecken. Empathische Erzieher*innen nehmen sie demgemäß mit auf eine ganz besondere Entdeckungsreise, die sie buchstäblich weiterbringt. Sicherlich haben Erzieher*innen in dem Zusammenhang durchaus eine Art „Entertainer-Funktion“. Spielen und Lernen gehören schließlich zusammen.

Gute Erzieher*innen zeichnet hierbei jedoch aus, dass sie unterscheiden können zwischen „Anleiten“ und „entdecken lassen“. Die lieben Kleinen auf bestimmte Dinge aufmerksam zu machen oder ihnen spielerisch neue Erkenntnisse zu vermitteln, gehört zum Großwerden selbstverständlich dazu. Genauso wichtig ist es aber, die Kinder dazu zu animieren, auch mal eigenständig auf Entdeckungsreisen zu gehen, ihre Neugier zu wecken. Auf diese Weise entwickeln sich die Synapsen im Gehirn stetig weiter aus. Dieses ist zur Förderung der kindlichen Entwicklung von elementarer Bedeutung. Vor allem auch, wenn in der Kita auch Jungen und Mädchen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen betreut werden.

Fazit

Die Seminare, in denen Stefan Schultz sein umfassendes Wissen an interessierte Kita-Gründer und Eltern weitergibt, sind stets gut besucht. Sie sind überaus lehrreich und informativ und bringen damit Eltern, Kinder und Erzieher näher zusammen. Im Zuge dessen entsteht eine gesunde Vertrauensbasis – und damit die Grundlage für eine für alle „Parteien“ gewinnbringende Kommunikation. Es lohnt sich, mehr über die neuen Kita-Konzepte und die wichtigsten Kriterien guter Erzieher*innen zu lernen und von den Erfahrungswerten von Stefan Schultz profitieren zu können.

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Titelbild © Rawpixel.com (Shutterstock)