Bäuchlein Blubbern

„Bäuchlein blubbern“ im Daddy-Check

WERBUNG Vor ein paar Wochen haben wir über das Bäuchlein Blubbern berichtet. Damit ist gemeint, sich mit Babys Bäuchlein zu beschäftigen und zu pusten und zu „pupsen“. Nach der Veröffentlichung haben wir verstärkt mit Vätern über das Blubbern gesprochen. Dabei haben wir gemerkt, dass viele Papas recht wenig über den Baby-Bauch wissen und sich auch nicht umfangreich mit dem Thema Verdauung und dem Bäuchlein beschäftigen.

Ich wollte es genauer wissen und habe eine Feldstudie mit genau vier Probanden durchgeführt. Alle vier tragen ebenfalls den Nachnamen BÖSEL, denn es sind meine beiden Brüder mit ihren Töchtern. Ich habe sie gebeten, mir ein paar Zeilen zu verfassen und mir zu verraten, inwieweit sie sich mit der Ernährung und der Verdauung auskennen. Und ob sie zu Hause auch fleißig blubbern. Hier sind Ihre Statements.

Basti und Tochter Esther (2 Jahre)

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„…Ich muss wirklich sagen, dass ich mich bei Esther gar nicht viel mit diesem Thema befasst habe. Von der Ernährungsseite bekommt man ja so ein bisschen mit. Darüber wurden wir nicht nur im Vorbereitungskurs, sondern auch nach Geburt im Krankenhaus von der „Stilltante“ aufgeklärt. Meine Frau hat von Anfang an und sehr lange gestillt. Vielleicht ist dies mit ein Grund, warum wir fast gar keine Probleme mit Esther hatten. Ab dem 6. Monat ging es mit zufüttern los und obwohl wir die guten Vorsätze mit dem eigens aus frischen Zutaten zubereiteten Brei schnell um fertige Gläschen ergänzt haben, haben wir schon darauf geachtet, welche Produkte wir kaufen.

Für mich hat der Bauch von Esther 2 wichtige Funktionen:

1. Es gibt keine mir bekannte Alternative, die Maus so schnell in eine Lach-Rage zu versetzen, wie durch das „Blubbern“. Nach wenigen Malen bekommt man ein herzliches Lachen von Esther zu hören und das macht natürlich viel Freude. Ich mache das bis heute sehr viel. Oft beim Windeln wechseln oder auch so beim Spielen. Um diesen Mechanismus zu finden brauchte ich auch gar keine Anleitung, da bin ich ganz alleine drauf gekommen.

2. Seit Esther „sprechen“ kann, gibt es die zweite Funktion des Bauches. Im Zuge des Lernens der Körperteile spielte bei Esther der Bauch immer eine Hauptrolle und so konnte sie auf die Frage „Na wo ist denn der dicke Bauch“ relativ schnell mit beiden Händen eine richtige Antwort aufzeigen. Dies war dann immer ein Spaß nicht nur für Esther, sondern auch für Papa. Seit Neuestem muss ich allerdings damit rechnen, dass sie auf diese Frage hin auf meinen Bauch zeigt und mich so an die nächste Diät erinnert, die sicherlich angebracht wäre. Aber wer austeilt muss dann natürlich auch einstecken können..!“

Matze und Tochter Marie (7 Monate)

„…Tatsächlich ist ja bereits vor der Geburt eines Kindes bekannt durch die eigene Lebenserfahrung, dass das Bäuchlein als Mittelpunkt des Wohlbefindens die Laune bestimmt. Wenn’s rumort im Bauch oder auch mit der anschließenden Verdauung etwas nicht stimmt, so fühlt sich der Mensch nicht wohl.

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Und das Wohlbefinden des Neugeborenen hat schließlich von Anfang an oberste Priorität. Man möchte täglich miterleben, dass der Organismus des Kleinen ins Leben findet. 4,5 Monate wurde unsere Tochter voll gestillt. Das war für uns zweifelsohne die beste Ernährung.
Natürlich gab es Momente, wo die Kleine sich nicht fühlte. Automatisch hatten wir häufig die Ernährung bzw. eher die anschließende Verdauung als ‚Übeltäter‘ unter Verdacht. Da war die leichte Bauchmassage einer der ersten Handgriffe.

Tatsächlich hat man ja bei jedem Wickeln den kleinen Bauch vor der Nase. Vom ersten Tag an haben wir unser Kind geküsst, gestreichelt, gekrault – beim Wickeln besonders den Bauch. Das Blubbern kam logischerweise irgendwann dazu. Je älter das Kind, desto intensiver wird es.
Es gab nichts schöneres, der Kleinen ein erstes Lächeln zu entlocken. Mittlerweile ist aus dem Lächeln ein herzerfrischendes Kichern geworden – einfach zu schön.
Und mit mittlerweile 7 Monaten wird natürlich zur Muttermilch kräftig zugefüttert. Wir achten darauf, frisches Obst und Gemüse sowie Fisch und Fleisch zu verarbeiten. Es wird klassisch im Topf gekocht und dann püriert, teilweise auch auf Vorrat in der TK aufbewahrt. Zusätzlich gibt es Milch- und Getreidebrei und Obstgläschen.
Weiterhin achten wir darauf, wie unsere Tochter auf die verschiedene Ernährung reagiert und wie es sich mit der Verdauung verhält. Es ist bekannt, dass sich mit der festen Nahrung der Stuhl des Kindes verändert. Wir vermeiden Lebensmittel, die Blähungen verursachen können. Dieses Wissen eignen wir uns auch über entsprechende Elternzeitschriften und -Ratgeber an. Natürlich tauscht man sich auch mit anderen Eltern aus.
Der Rhythmus, wann welche Mahlzeit sinnvoll ist, spielt sich nach und nach ein.
Die Bäuchleinmassage gehört ebenso in unseren Tag wie das Blubbern auf Bauch oder im Nacken… damit sind wir unserem Kind nah, bringen es zum Lachen und wenn sie lacht, macht es einfach glücklich.
Der Bauch ist für mich tatsächlich das Zentrum des Wohlbefindens des Kindes…“

Soweit die Statements von zwei relativ frischgebackenen Vätern. Offensichtlich beschäftigen sich auch die Papas doch schon mit der Wichtigkeit des Bauches und widmen sich diesem wichtigen Körperteil. Blubbern inklusive. Und nun wäre es für uns spannend, auch Eure Geschichten zu erfahren. Blubbert Ihr auch auf Babys Bäuchlein? Informiert Ihr Euch über die Ernährung? Hattet Ihr schon mit schwieriger Verdauung bei Euren Kindern zu tun? Erzählt uns Eure Geschichte.

Titelbild © Mikael Stenberg (Unsplash)

[In Kooperation mit Milupa]

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