Im Strandhaus in Holland! Wir haben für Euch die „Landal Strandhuisjes Julianadorp“ besucht. Dieses mal schildert Euch mein elfjähriger Neffe Ole die Erlebnisse an der Strandhaus-Meile im Norden Hollands. Ich war so frei, ein paar wichtige Eckdaten am Ende des Artikels zu ergänzen. Aber jetzt hat erstmal Ole das Wort…

Ich (Ole, 11 Jahre), meine Mutter, mein Vater, mein Cousin, meine Tante und mein Onkel sind zusammen für ein langes Wochenende nach Holland ans Meer gefahren! Und dann noch in ein Ferienhaus direkt auf dem Strand – das konnte doch nur gut werden!

Direkt nach der Schule machten wir uns auf den Weg nach Julianadorp aan Zee. Ich war total aufgeregt und freute mich riesig! Die Autofahrt (aus Münster, Anm. d. Red.) dauerte leider ziemlich lange und ich dachte schon wir kämen nie an. Ich guckte schon den zweiten Film auf dem Tablet und war ziemlich müde, als mein Vater ganz aufgeregt von vorne rief: „Guck mal Ole, jetzt fahren wir über das Ijsselmeer!“ Ja, ja, dachte ich mir und starrte erstmal weiter auf den Bildschirm. Irgendwann schaute ich aber dann doch mal kurz aus dem Fenster und war echt baff: auf der einen Seite war nur Wasser zu sehen, auf der anderen Seite Deich. Wir fuhren mitten über das „Meer“. Das hat mich dann schon beeindruckt.

Kurze Zeit später hatten wir dann wieder Festland unter den Füßen. Jetzt konnte es nicht mehr lange dauern (wurde mir von meinen Eltern immer wieder beteuert). Irgendwann hatten meine Eltern sich aber dann verfahren. Ja, trotz Navi im Handy. Irgendetwas funktionierte da nicht mit dem Handy meines Vaters im Ausland. So war dann auch irgendwann unsere Straße auf der wir fuhren einfach zu Ende bzw. vor uns war nur noch Wasser zusehen. Und eine kleine Fähre, die Autos und Fußgänger auf die andere Seite des Kanals beförderte. Mama versuchte bei dem Fährmann auf Englisch die Karten für die Überfahrt zu kaufen. War glaube ich nicht ganz einfach für sie – klappte aber dann zum Glück doch. Und die Fähre brachte uns rüber.

Von dort waren es dann nur noch ein paar Minuten Fahrt und wir sahen endlich das Ortsschild von Julianadorp! Jetzt diskutierten meine Eltern vorne im Auto schon wieder, weil sie den Landal-Park (Landal Beach Resort Ooghduyne, Anm. d. Red.) , zu dem die Strandhäuser wohl gehören, nicht finden konnten. Irgendwann standen wir dann aber vor einem großen Gebäude mit dem Schild des Parks. Ich stieg sofort aus, da ich neben dem Gebäude ein riesengroßes Trampolin-Kissen entdeckte und nach der langen Fahrt erstmal etwas Bewegung gebrauchen konnte. Leider erfuhr ich dann kurz später, dass wir hier noch nicht ganz richtig seien und den Schlüssel für das Strandhaus woanders abholden müssten. (Ja, richtig, der Check-In für die Strandhäuser findet auf dem Parkplatz direkt am Strandzugang statt, Anm. d. Red.) Meine Mutter sagte mir aber, dass die Strandhäuser auch zu diesem Park gehörten und man auch das Schwimmbad und die Bowling-Bahn nutzen könnte. Also keine schlechten Aussichten, falls das Wetter schlecht werden sollte.

Dann waren wir endlich am richtigen Platz angekommen. Wir meldeten uns in einem kleinen Häuschen an und bekamen den Schlüssel für das Haus. Uns wurde gesagt, dass um halb acht ein Trecker unser Gepäck zum Haus bringen würde. Die letzte Fahrt an diesem Tag. Es war bereits 19.15 Uhr und mein Cousin mit seinen Eltern war noch nicht da. Langsam wurde ich etwas nervös. Ich hatte keine Lust das Gepäck bis zum Haus zu tragen. Das Meer konnte ich nämlich noch nicht einmal sehen! Nur riesig hohe Dünen! Und ich befürchtete, dass das ein langer Fußmarsch werden würde! Zum Glück kamen sie aber dann doch noch rechtzeitig! Punkt halb acht waren sie da! (Word!, Anm. d. Red.) Der Trecker konnte dann aber doch erst zehn Minuten später starten, da meine Tante unzählige Taschen mithatte und immer wieder den armen Mann mit dem Trecker fragte, ob er nicht dies und das auch noch mitnehmen könnte (eigentlich gab es pro Person nur ein Gepäckband mit der Nummer des entsprechenden Strandhauses). Aber der Mann war zum Glück sehr nett und wahrscheinlich auch sehr entspannt, denn er nahm meiner Tante alle Taschen ab. (Typisch!, Anm. d. Red.)

Dann ging es los! Zu Fuß… unser Auto konnte auf dem Parkplatz stehen bleiben. Der Weg durch die Dünen war dann auch nicht sehr weit und wir konnten endlich das Meer sehen! Wow! Und die Strandhäuser! Unendlich viele! 100 Stück bestimmt! (Es sind 90 Strandhäuser, Anm. d. Red.) Und alle sahen gleich aus! „Hoffentlich ist unser Haus nicht das letzte in der Reihe“ schoss es mir sofort durch den Kopf! Aber so war es nicht. Unser Haus lag ziemlich mittig. Und es machte sogar Spaß an den ganzen Häusern vorbei zu gehen und zu schauen, wer dort so wohnt. „Vielleicht gibt es hier ja noch ein paar Jungs mit denen wir Fußball spielen können!“ bemerkte mein Cousin noch. Genug Platz hat man dafür hier am Strand auf jeden Fall! Als wir dann endlich die Tür zu unserem Haus aufgeschlossen hatten, war ich total begeistert! Es sah wie ein richtiges Haus aus:

„Küche mit Wohnzimmer und Fernseher, Badezimmer, zwei Schlafzimmer! Und man konnte die ganze Zeit aufs Meer schauen! Super! Hier würde ich es aushalten!“

Kurze Zeit später kam auch unser Gepäck und nachdem alles verstaut war und die Bettenbelegung geklärt war, sind wir noch in eine der beiden Strandbars gegangen, denn wir hatten Riesen-Hunger! Pommes mit Burger geht immer und war auch sehr lecker! Danach sind wir hundemüde in unsere Betten gefallen… Ich habe super geschlafen! Ein Teil der Erwachsenen hat sich allerdings am nächsten Morgen über nächtliche Schnarcher beschwert. (Asche auf mein Haupt, Anm. d. Red.) Die Schlafsituation sollte wohl noch mal überdacht werden, da es nur ein Zimmer mit Tür gab. Sollten die mal machen… Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Meerblick bin ich erstmal mit meinem 6-jährigen Cousin raus gegangen, um eine Partie Fußball zu spielen. Es dauerte auch nicht lange und schon hatten wir Verstärkung von zwei holländischen Jungs aus dem Nachbarhaus bekommen. Zwei gegen zwei das sollte doch funktionieren. Nur wie sollten wir miteinander reden? Deutsch? Holländisch? Ganz egal.. im Fußball versteht man sich wohl auch ohne Worte bzw. ein paar Sätze konnte ich schon in Englisch von mir geben und der ältere der beiden Jungs hat mich scheinbar auch verstanden.

Irgendwann kam meine Mutter dann noch auf die Idee ins Meer zu springen! Da wollte ich natürlich mit! Und mein Vater und mein Onkel wollten auch dabei sein. Gesagt getan: schnell hatten wir unsere Badesachen angezogen und standen bereits mit den Zehen im Wasser. Aber es war sooo kalt, dass keiner von uns sich traute rein zu gehen. Mein Onkel war der Mutigste von uns und rannte einfach irgendwann los! Er schrie total laut, weil es wohl so eisig war! (ja, das kann ich nur bestätigen!, Anm. d. Red.) Dann sind wir anderen hinterher! Aber nur kurz, denn ich dachte mir stockt der Atem! So mega kalt war das Wasser! Schnell wieder raus! Aber selbst an Land hatte ich noch minutenlang das Gefühl mir würde nicht mehr warm werden! Schnell haben wir uns in unsere Handtücher gewickelt und sind zum Haus gerannt. Dort wurden wir schon mit viel Applaus von meinem Cousin und meiner Tante erwartet! Und nachdem wir alle heiß geduscht hatten waren wir auch ein bisschen stolz, dass wir es gewagt hatten trotz der eisigen Wassertemperatur ins Meer zu springen!

Nachdem wir dann abends auch in der zweiten Strandbude lecker gegessen hatten, sind wir wieder totmüde in unsere Betten gefallen. Und in dieser Nacht haben wohl auch die anderen etwas besser geschlafen. Vielleicht lag es ja an der guten Luft… Am nächsten Morgen kriegten wir dann sogar unsere Frühstücksbrötchen ans Haus gebracht (hatte meine Tante am Tag vorher bestellt). Echt praktisch! Zum nächsten Bäcker wäre es auch etwas weit gewesen! Dieser Tag war wieder ein Super-Strandtag! Aber ins Meer wollte ich trotzdem nicht noch mal! Meine Mutter, mein Vater und mein Onkel verabredeten sich zum Joggen und fragten mich, ob ich nicht mitwollte. Und dazu hatte ich auf jeden Fall Lust! Also sind wir immer geradeaus durch die Dünen gelaufen! Ich mit meinem Onkel vorne weg, Mama und Papa etwas langsamer hinterher. Das war total schön! Sah alles etwas nach Mondlandschaft aus! Nach ca. 35 Minuten waren wir zurück und es hat total Spaß gemacht.

Schade, dass wir morgen schon wieder fahren, sonst wäre ich glatt noch mal losgejoggt! Den Rest des Tages haben wir dann wieder mit Fußball spielen am Strand und einkaufen in Julianadorp verbracht. Abends sollte gekocht werden. Leider ging auch dieser Tag viel zu schnell vorbei und so wurde nach einer weiteren Nacht im gemütlichen Strandhaus wieder alles eingepackt. Die Koffer wurden dann wieder von dem netten Mann mit dem Trecker abgeholt (er nahm auch dann wieder alles mit, was meine Tante ihm in die Hand drückte) und wir gingen zu Fuß los Richtung Parkplatz. Schade, dass der Urlaub schon vorbei war!

Es war so schön! Ein richtig toller Urlaub am Meer, wo man auch noch auf dem Strand wohnt! Da möchte ich gerne wieder hin!

Hier noch ein paar Eckdaten aus der Redaktion:

Die Landal Strandhuisjes Julianadorp liegen im nördlichsten Teil Nordhollands, in Julianadorp aan Zee. Die Städtchen Hoorn, Medemblik und Enkhuizen liegen in direkter Umgebung. Gerade im Frühjahr erstrahlt die Region durch die blühenden Blumenfelder im bunten Glanz – wer dort war, der weiß, wo die Tulpen und Narzissen herkommen. Nordsee und Amstelmeer sind ideal für Wassersportler. Die Gäste der Strandhäuser können das Angebot des nahegelegenen Landal-Park Ooghduyne nutzen. Damit ist auch ein Kinder-Programm bei schlechtem Wetter möglich.

Die Strandhäuser sind für vier bis sechs Personen geeignet (es gibt nur die eine Größe). Wohnfläche: ca. 45 qm

Zimmer: Zwei getrennte Bereiche, im Wohn-Schlaf-Bereich mit Küche befinden sich zwei Betten in der Hochparterre (über dem Schlafzimmer und dem Badezimmer).

Über eine Terrasse geht es direkt zum Strand. Die Aussicht aus Strand und Meer über die bodentiefen Fenster ist fantastisch.

Es gibt ein Brötchenservice, Bestellungen nimmt die „Strand-Rezeption“ mittig zwischen den Häusern entgegen.

Einkaufsmöglichkeiten befinden sich im rund zwei Kilometer entfernten Dorfkern von Julianadorp aan Zee.

Preise: Eine Woche (7 Nächte) gibt es in der Nebensaison für 679 Euro. In der „high season“ liegt die Woche im Strandhaus zwischen 830 und rund 1.000 Euro. Für Frühentschlossene geht das auch günstiger.

Dieser Reisebericht ist in Kooperation mit Landal Greenparks entstanden, die uns die Unterkunft kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Wir legen großen Wert auf Transparenz in der Berichterstattung, da sich Eure Erfahrungen im Falle eines Besuches natürlich mit unseren decken sollten. #Sponsored

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