Gesundheit

Kleine Zähne, großes Thema: Warum Zahnpflege schon beim Milchzahn zählt

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werbung | Mal ehrlich: Wann hast du zuletzt genau hingeschaut, wie dein Kind die Zähne putzt oder vielleicht sogar selbst noch nachgebürstet? Falls du da kurz ins Grübeln kommst, bist du in guter Gesellschaft. Denn eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von Oral-B unter 1.005 Eltern und ihren Kindern zwischen 6 und 10 Jahren zeigt: 22 Prozent der Eltern lassen ihre Kinder in diesem Alter bereits vollständig unbegleitet putzen. Und das, obwohl Zahnärzte empfehlen, das Nachputzen mindestens bis zum achten, besser bis zum zehnten Lebensjahr beizubehalten.

Karies ist die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern weltweit, obwohl sie vollständig vermeidbar ist. Das macht sie zu einem Thema, das uns als Väter und Eltern direkt angeht.

Zahlen, die wachrütteln sollten

Auf einem Presse-Event von Oral-B in Hamburg, durch das der smarte TV-Moderator und Papa Kai Pflaume führte, wurden Daten präsentiert, die zunächst erschreckend klingen, bei genauerem Hinsehen aber vor allem eines sind: ein klarer Handlungsaufruf. Prof. Dr. Katrin Bekes, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnmedizin, und Oral-B Zahnarztexperte Daniel P. Grotzer ordneten die Ergebnisse ein und ihr Fazit war eindeutig.

Bereits bei Dreijährigen hat statistisch gesehen jedes siebte Kind Karies.

Das entspricht rund 14 Prozent. Im Schnitt sind dabei fast vier Milchzähne betroffen. Noch alarmierender: 73 Prozent dieser Fälle bleiben unbehandelt.

Zahngesundheit ist für Kinder und Eltern ein wichtiges Thema
© Pixabay (Pexels)

Das ist keine Randerscheinung, das ist ein strukturelles Problem. Und es beginnt früh, weil viele Eltern Milchzähne schlicht nicht für behandlungswürdig halten. Nach dem Motto: Die fallen ja sowieso raus. Aber das ist ein Irrtum, der Kinder buchstäblich Schmerzen bereitet. Milchzähne sind Platzhalter für die bleibenden Zähne, sie sind wichtig für die Sprachentwicklung, fürs Kauen, fürs Selbstbewusstsein. Und wen das immer noch nicht überzeugt: Karies in Milchzähnen führt dazu, dass Kinder später viermal häufiger Karies in den bleibenden Zähnen bekommen. Kariöse Milchzähne können zudem die Keime der bleibenden Zähne schädigen.

Was Kinder wissen und trotzdem ignorieren

Das Interessante an der Forsa-Umfrage ist, dass die befragten Kinder zwischen 6 und 10 Jahren erstaunlich gut informiert sind. 97 Prozent von ihnen wissen, dass Zähneputzen gegen Karies hilft. 96 Prozent identifizieren Süßigkeiten korrekt als zahnschädlich, 93 Prozent nennen zuckerhaltige Getränke wie Limonade oder Cola als Gefahr für die Zahngesundheit. Die Kinder wissen also Bescheid.

Und dennoch: 44 Prozent naschen nach eigenen Angaben häufig Süßes, 67 Prozent geben zu, nach dem Naschen die Zähne nicht zu putzen. Wissen und Handeln klaffen auseinander. Wie so oft im Leben, auch bei Erwachsenen. Der Unterschied ist: Bei Kindern sind wir als Eltern diejenigen, die die Brücke zwischen beidem bauen müssen. Nicht durch Verbote, sondern durch Routinen, Vorbilder und natürlich auch durch das richtige Werkzeug.

Vorbild sein beginnt im Badezimmer

Einer der aufschlussreichsten Befunde der Umfrage betrifft uns Eltern direkt: Nur 5 Prozent gaben an, dass die Vorbildfunktion für ihr Kind sie persönlich zur eigenen Zahnpflege motiviert. Das klingt zunächst wenig, ist aber eigentlich logisch. Wir putzen ja sowieso. Die entscheidende Frage ist: Tun wir es sichtbar? Zusammen mit den Kindern? So, dass es als normale, selbstverständliche Tagesroutine wahrgenommen wird?

Kinder lernen durch Beobachtung. Wer als Vater morgens und abends demonstriert, dass Zähneputzen einfach dazu gehört, stets ohne Diskussion und ohne Ausnahme, der legt damit einen Grundstein, der weit über die Kindheit hinausreicht. Die Umfrage zeigt auch: Nur 9 Prozent der befragten Erwachsenen haben Zahnpflege in der eigenen Kindheit als positiv erlebt. Das ist eine riesige Chance für uns: Es besser zu machen als die Generation vor uns.

Nachputzen ist Fürsorge

63 Prozent der Eltern müssen ihre Kinder noch ans Zähneputzen erinnern. Das ist vollkommen normal. Was viele aber unterschätzen: Erinnern allein reicht nicht. Kinder im Grundschulalter putzen zwar oft schon selbstständig, aber selten gründlich genug. Die motorischen Fähigkeiten für eine wirklich vollständige Zahnreinigung entwickeln sich erst um das achte bis zehnte Lebensjahr.

43 Prozent der befragten Eltern putzen noch nach, das ist super. Aber 22 Prozent begleiten das Putzen gar nicht mehr. Dabei dauert ein kurzes Nachputzen kaum zwei Minuten und macht einen erheblichen Unterschied. Ein einfacher Trick: Mach daraus einen gemeinsamen Moment. Viele Familien entwickeln kleine Rituale, hören ein bestimmtes Lied, nutzen einen Timer oder spielen ein kurzes Spiel danach. Kinder brauchen keine Überzeugungsarbeit, sie brauchen Struktur und Verlässlichkeit.

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Wie lange und wie oft Zähne putzen

Die gute Nachricht zuerst: 88 Prozent der befragten Kinder putzen zweimal täglich, das entspricht der Empfehlung der Zahnärzte und dieser Wert ist erfreulich hoch. Bei der Putzdauer sieht es gemischter aus: 38 Prozent putzen die empfohlenen zwei Minuten, 22 Prozent sogar länger. Aber 40 Prozent kommen nicht auf die zwei Minuten .

Zwei Minuten klingen wenig, fühlen sich für Kinder aber lang an. Hier helfen Timer, Musik oder eben eine elektrische Zahnbürste mit eingebautem Timer, dazu gleich mehr.

Elektrisch oder manuell?

Laut der Forsa-Umfrage nutzen 43 Prozent der befragten Kinder bereits eine elektrische Zahnbürste, weitere 20 Prozent verwenden beide Varianten. Die Argumente für die elektrische Bürste sind aus Elternsicht eindeutig: 53 Prozent der Eltern nennen die gründlichere Reinigung als wichtigsten Kaufgrund, 41 Prozent vertrauen auf die Empfehlung des Zahnarztes.

Was die Kinder selbst dazu sagen, ist besonders aufschlussreich: 56 Prozent der Kinder, die eine elektrische Zahnbürste nutzen, finden, dass das Putzen damit mehr Spaß macht. 51 Prozent empfinden ihre Zähne danach als sauberer. Und 28 Prozent der Eltern stellen fest, dass ihre Kinder mit der elektrischen Bürste länger putzen.

Eine elektrische Zahnbürste, die Kindern Spaß macht und gleichzeitig besser reinigt, löst gleich zwei der größten Alltagsprobleme beim Thema Zahnpflege: Motivation und Qualität.

Die Oral-B iO Kids: Was sie konkret besser macht

Auf dem Event vorgestellt wurde die neue Oral-B iO Kids, jetzt erhältlich in den Designs mit Disney Stitch und Marvel Spider-Man und speziell für Kinder ab 6 Jahren entwickelt. Was sie von einer einfachen Kinderzahnbürste unterscheidet, sind vor allem diese Dinge: Sie startet automatisch im Super-Sensitiv-Modus, bietet insgesamt drei kinderfreundliche Putzmodi (Super Sensitiv, Sensitiv und Tägliche Reinigung) und reduziert die Geschwindigkeit bei zu viel Druck automatisch. Das ist ein häufiges Problem bei Kindern, die zu fest aufdrücken und damit dem Zahnfleisch schaden können. Nach den von Zahnärzten empfohlenen zwei Minuten gibt es eine musikalische Belohnung. Das klingt nach einem kleinen Feature, macht aber im Alltag einen echten Unterschied.

Wer die Routine noch weiter gamifizieren möchte: Die iO Kids lässt sich mit der Disney Magic Timer App verbinden, die Kinder spielerisch durch die zwei Minuten führt. 90 Prozent der Kinder putzen laut Oral-B länger, wenn sie die App verwenden.

Der Bürstenkopf ist klein und für Kindermünder konzipiert, die Borsten sind sanft. Der Akku hält bei normaler Nutzung bis zu vier Wochen durch. Also kein tägliches Laden, kein leerer Akku auf der Klassenreise oder im Familienurlaub. Die Bürste ist von der Europäischen Akademie für Kinderzahnheilkunde (EAPD) für Kinder ab 6 Jahren zugelassen.

Für jüngere Kinder ab 3 Jahren gibt es übrigens die Oral-B PRO Kids, ebenfalls mit Disney- und Marvel-Designs und einem 2-Minuten-Timer, speziell für Milchzähne entwickelt. So kann die ganze Familie mit aufeinander abgestimmten Produkten arbeiten.

>> Hier gibt’s die elektrischen Zahnbürsten für Kinder im Shop von Oral-B <<

Was du als Vater heute noch tun kannst

Karies ist kein Schicksal. Sie entsteht durch eine Kombination aus zu viel Zucker, zu wenig Putzen und zu wenig Nachkontrolle. Alle drei Faktoren lassen sich beeinflussen. Nicht durch Perfektion, sondern durch Konsequenz. Putz gemeinsam mit deinem Kind. Schau ab und zu nach, ob wirklich alle Flächen erwischt werden. Feiere die Routine, statt sie als Pflicht zu behandeln. Und wenn eine elektrische Zahnbürste dazu beiträgt, dass dein Kind die zwei Minuten leichter durchhält und dabei sogar Spaß hat, dann ist das keine Spielerei, sondern eine sinnvolle Investition in echte Gesundheit.

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Die Zahlen sind auf unserer Seite: Mehr als 80 Prozent der Eltern, deren Kinder die iO Kids nutzen, beobachten, dass ihr Kind motivierter ist, zweimal täglich zwei Minuten zu putzen. Und über 90 Prozent der Kinder lieben das Putzen damit. Die Generation Kariesfrei ist möglich und sie fängt im Badezimmer an.

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