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Strafe bei Kindern – Was kommt nach dem Ohrenzieher?

Der Redakteur Wolfgang Greber (Die Presse) hat am Wochenende für die konsequente Bestrafung der Kinder plädiert. „Wer Strafe nicht vollzieht, wirkt unglaubwürdig“ lautete der Titel seiner Rechtfertigung von körperlicher Gewalt in Form eines Ohrenziehers. Er verteidigt die Maßregelung mit seinen Erfahrungen auf dem Spielplatz, wenn „die anderen“ Eltern inkonsequent und hysterisch auf die Kinder einreden und mit Verboten um die Ecke kommen, die nach seiner Meinung nicht „zielführend“ sind.

Nach dem Lesen ist man gelinde gesagt „verstört“. Die Reaktionen gehen von Zuspruch bis hin zu absoluter Ablehnung und viele sehen in dem Artikel eine Rechtfertigung für häusliche Gewalt und dem Deckmantel erzieherischer Maßnahmen. Durchaus sollte sich der Autor die Frage stellen, was nach dem Ohrenzieher kommt. Denn neben der „Inflation“ führt auch die Methode irgendwann nicht mehr zum Ziel. Ab drei Jahren Ohrenzieher? Ab sechs Jahren die Ohrfeige? Und was passiert dann mit neun Jahren? Wir wollen es eigentlich gar nicht wissen. Uns interessiert Eure Meinung zum Thema Strafe bei Kindern und wir würden uns freuen, wenn ihr Euch drei Minuten Zeit nehmt, den Artikel zu lesen um mit uns über das Thema zu diskutieren.

Fotocredit: ©ulkas – Fotolia.com

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