Früher gab’s zur Einschulung eine kreativ gestaltete Schultüte, die mit Süßigkeiten und nützlichen Utensilien für den Schulalltag gefüllt wurde. Die gibt es auch heute noch. Aber bei vielen Kids liegt ebenfalls das erste eigene Telefon im Schul-Starterset bereit. Laut einer Pressemeldung des Vergleichsportals schlaubi.de freut sich bereits jeder vierte ABC-Schütze über sein erstes Smartphone, Tendenz steigend. Und bereits über 92% der 12-13 Jährigen nennt ein Handy sein eigen. Was ist nun aber das beste Setup für die ersten mobilen Gehversuche? Wir bringen Licht in’s Dunkel der Handy-Tarife.

Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren verbringen laut der Studie BITKOM 2014 jeden Tag etwa 16 Minuten online. Das hört sich noch nicht viel an, ist ja aber auch nur der Einstieg. Insofern ist der auf den ersten Blick günstigste Tarif gar nicht immer die beste und auf Dauer sparsamste Lösung. Für die kleinen Einsteiger eignet sich meist zur optimalen Kostenkontrolle ein Prepaid-Handy. So werden teure Verbindungen und Downloads vermieden. Sobald die Teenager dann aber immer mehr telefonieren, im Netz surfen und auf APPs zurückgreifen, lohnt sich meist schon der Abschluss einen Mobilfunkvertrages mit zusätzlichen Flatrates.

Kinder mit Smartphone

Bereits ab acht Jahren greifen 76% der Kinder auf das mobile Internet zu, ab zehn Jahren sind dann schon alle Kids, die ein Smartphone besitzen, damit auch online. Hier führen Prepaid-Verträge dann schnell zu Mehrkosten. Laut schlaubi.de kommen so monatlich bis zu 94,21 EUR zu der Basisgebühr hinzu. Die Kostenfalle schnappt meist dann zu, wenn das mobile Internet, die Telefonfunktion sowie das Versenden von sms unüberlegt und unkontrolliert genutzt wird. Das gilt aber ebenso für feste Mobilfunkverträge, wenn sie nicht durch Flatrates gedeckelt sind.

Ein Rechenbeispiel zeigt, in welchen Dimensionen sich die kleinen Surfer schnell bewegen: bei monatlich 250 WhatsApp-Messages, dem Upload von 30 Bildern, 30 Minuten Video-Stream und 120 Minuten Web-Browsing liegen die Kosten bereits bei 47,16 EUR. Dazu kommt noch das Telefonieren und die sms. Und schon seid Ihr bei Handykosten von fast 100 EUR pro Monat. Links seht Ihr übliche Pakete aus einem Prepaid-Modell, rechts die tatsächlichen Mengen bei der Handynutzung von Kindern:

Handynutzung von Kindern

Es ist also unbedingt ratsam, bei den ersten mobilen Gehversuchen Eurer Kinder stetig einen Blick auf der Rechnung zu haben. Wie lange ist Euer Kind mit dem Handy online, welche Services werden überwiegend genutzt und wie läuft die Kommunikation mit den Klassenkameraden und der Familie? Welche APPs und Spiele sind installiert und was könnte zu Mehrkosten führen?
Sobald Ihr merkt, dass Ihr mit dem PrePaid-Modell nicht mehr weiterkommt, solltet Ihr beim Anbieter Eures Vertrauens nach Flatrate-Angeboten im Rahmen eines festen Vertrages fragen. Manchmal gibt es auch Modelle, die über Eure Rechnung laufen. So könnt Ihr checken, was an zusätzlichen Kosten entsteht. Denn auf’s Jahr gerechnet lässt sich so eine ganze Menge Geld sparen.

Und jetzt wünschen wir Euch viel Spaß bei der Diskussion darüber, ob es das iPhone, ein Samsung oder ein HTC werden sollen. Denn da haben die Kinder oft ihre ganz eigenen Vorstellungen. Berichtet uns gern, wie Ihr das Thema Smartphone und Handyvertrag zuhause löst.

Fotos: Header © ldprod / unten © bramgino / Tabelle © schlaubi.de

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