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Heute stellen wir Euch ein ganz heißes Fortbewegungsgerät vor. Nach den ersten Fahrversuchen auf dem von Freunden geliehenen Anfängerbike kam erst einmal der Microscooter beim Sohnemann zum Einsatz. In diesem Sommerurlaub an der Ostseeküste sollte es dann aber etwas werden. Ziel: Die erste Fahrradtour über den Deich. Anforderung: Upgrade im Fuhrpark auf die nächste Größe von 16 Zoll und vor allen Dingen ein Upgrade in Sachen Style. Bei dem für seine Beachcruiser bekannten Hersteller aus den Staaten würde ich fündig. Nicht Straight Edge sondern Straight 8 heisst die Devise!

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Im Netz bestellt kommt das Vehikel natürlich in Einzelteilen beim Hobbyschrauber an. Und da es hier um die Sicherheit der Kinder geht, hat Vaddi das Glück den Roland von NoLimit Münster zu kennen, der die Marke in seinem Programm führt. Er hat mir dann auch bestätigt, dass der Zusammenbau unbedingt vom Fachmann zu erledigen ist. Zumal hier neben Spezialwerkzeug auch besondere Fette beim Zusammenbau zum Einsatz kommen, die für eine lange Lebensdauer des Kinder-Fahrrades sorgen. Abholung gegen eine angemessene Menge Kartoffelchips. Guter Deal! Die im Lieferumfang enthaltenen Stützräder blieben ebenfalls im Laden, schließlich hat der Vierjährige bereits ausgiebige Lauflernrad-Erfahrung. Sitzposition vom Fachmann gecheckt und los ging es…

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Das Kinderfahrrad Electra Straight 8 im Detail

Der erste Eindruck überzeugt! Makellose Verarbeitung mit Liebe zum Detail. Besonders hervorzuheben ist die sehr gute und haptisch sehr angenehme Lackierung in weinrot. Ein breiter, doppelt gefederter Sattel in Kombination mit dem anfänglich sehr breit wirkenden Lenker für ein ausgesprochen geraden Sitz des kleinen Fahrers. Der Rücken steht bei den ersten Metern wie eine Eins, wenn auch der breite Lenker gewöhnungsbedürftig ist.

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Kurz zum Rahmen dieses Miniatur-Beachcruisers und damit zur Untermauerung der Annahme, dass die Sitzposition für einen Laien wie mich sehr gesund aussieht: Die Grundlage der so genannten und patentierten Flat Foot Technology von Electra ist die besondere Fahrrad-Geometrie: die Tretlager sind im Vergleich zu herkömmlichen Rädern weiter vorne verbaut und bewirken in Kombination mit dem sehr flachen Sitz direkt über dem Hinterrad eine leicht nach vorne gerichtete Tretweise mit optimal gestreckten Beinen und einer aufrechten Sitzhaltung. Dadurch werden laut Hersteller Nacken, Rücken, Schultern und Arme entlastet. Der tiefe Schwerpunkt des Rads verbessert die Fahreigenschaften und damit die Kontrolle des Fahrers über das Bike. Die Füße können auf den Boden gestellt werden, ohne das der Fahrer vom Rad absteigen muss.

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Das diese Technologie auch bei den Kinderfahrrädern zum Einsatz kommt, spricht für die Qualität der Leeze. Das hintere Schutzblech ist in schwarz-weiß-karierter Rennoptik lackiert. Die Speichen sind auch mit schwarzem Lack beschichtet und unterstreichen optisch die breite Bereifung. Die Ventilkappen sind der schwarzen Billardkugel mit der Nummer acht nachempfunden. Ich persönlich stehe auf diese Details. Trotzdem wirkt das Rad designtechnisch nicht überladen sondern eher schlicht. Damit schlägt es auf jeden Fall 90 Prozent des Markt-Angebotes mit quietschbunten Lackkleids und Bärchen oder Captain Sharky-Decals.

Von anfänglicher Skepsis zum morgendlichen Brötchen-Service

Es gibt fast nichts besseres als die asphaltierten Strassen eines Campingplatzes für das selbstständige Fahren auf zwei Rädern. So gut wie kein Verkehr. Und wenn, dann mit Schrittgeschwindigkeit. Genug Zeit also, den Wohnmobilen und Wohnwagen weiträumig auszuweichen. Und die Blicke und der Applaus der Urlauber an der Teststrecke fördert die Motivation umgemein. Nach 30 Minuten war es dann soweit: die erste Runde mit dem Drahtesel ohne Unterstützung des Papas. Check! Endlich! Die ganze Familie ist ab sofort auf Fahrradtour. Am nachmittag ging es dann direkt auf den Zingster Deich in Richtung Eisdiele.

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Ein schönes Gefühl. Und die Freude am Fahren war geweckt. Bereits am nächsten morgen machte der Kleine sich auf dem Weg zum Bäcker des Campingplatzes. Alleine. Nur an der mitgebrachten Backware mussten wir noch arbeiten – nach einem Frühstück mit ausschließlich Milchbrötchen.

Papa will auch!

Das Kinderfahrrad gibt es bei Amazon zu einem Preis von aktuell 354 Euro und liegt damit über den Preisen eines Standard-Fahrrads in dieser Größe. Dafür bekommt der junge Fahrer jedoch ein sehr hochwertiges und ergonomisch durchdachtes Kinderfahrrad in tollem Design, an dem unser Kleiner sicherlich noch seine Freude haben wird. Auch für Mädels bietet Electra Bikes ein buntes Angebot ohne zu sehr das Gender-Mainstreaming zu bedienen. Auf dem roten Test-Renner könnte durchaus auch ein Mädchen Platz nehmen.

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