Kinotipp für die Familie: Mara und der Feuerbringer

Heute startet der neue Film von Tommy Krappweis, mit dem wir kürzlich ein Interview geführt haben. Das Multitalent hat nicht nur Bernd das Brot erfunden, sondern kann auch Film. Mit „Mara und der Feuerbringer“ startet ein Film für die Familie mit Starbesetzung heute in den Kinos! An der Seite der jungen Hauptdarstellerin Lilian Prent begeistert ein hochkarätiger Cast: Jan Josef Liefers („Tatort“, „Max Minsky und ich“, „Mann tut was Mann kann“), Christoph Maria Herbst („Stromberg – Der Film“, „Wickie auf großer Fahrt“), Esther Schweins („Vorstadtkrokodile 2“) und Eva Habermann („Ossi’s Eleven“). Für die Special Effects zeichnet Genre-Veteran John P. Nugent („Matrix“, „Die Chroniken von Narnia“, „Der Herr der Ringe Trilogie“) verantwortlich, der nach Tolkiens „Balrog“ nun einem weiteren Feuerwesen Leben einhauchte.

Zum Film

Die vierzehnjährige Mara (Lilian Prent) hat nur einen Wunsch: normal sein! Wenn das nur so einfach wäre… In der Schule gilt sie als Außenseiterin, zu Hause wird sie von ihrer Mutter (Esther Schweins) mit Esoterikkursen drangsaliert und zu allem Überfluss suchen sie auch noch regelmäßig düstere Tagträume heim. Als Mara plötzlich erfährt, dass es sich nicht um Träume, sondern um Visionen handelt und ausgerechnet sie eine Seherin sein soll, gerät ihr Leben ordentlich aus den Fugen. Denn Mara hat keine geringere Aufgabe auferlegt bekommen, als den drohenden Weltuntergang zu verhindern – steht Ragnarök, die Götterdämmerung, wirklich unmittelbar bevor?

Mara und der Feuerbringer
Mithilfe von Dr. Reinhold Weissinger (Jan Josef Liefers), Universitätsprofessor für germanische Mythologie, stürzt sich Mara in ein aufregendes Abenteuer, in dem sie ganz auf ihre Stärken vertrauen muss. Geht von dem selbstverliebten Loki (Christoph Maria Herbst) und seiner geheimnisvollen Frau Sigyn (Eva Habermann) wirklich die größte Gefahr aus? Und was hat es mit dem bedrohlichen Feuerbringer auf sich? Mara gerät immer tiefer in eine magische Welt, in der sie all ihren Mut beweisen und über sich hinauswachsen muss…

MARA UND DER FEUERBRINGER ist ein mitreißendes Fantasy-Kinoerlebnis: Die spannende Geschichte wartet mit jeder Menge Überraschungen auf und wird mit einer gehörigen Portion Humor erzählt. Der Fantasyfilm entstand mit großer wissenschaftlicher Unterstützung, alles rund um die nordisch-germanischen Götter wurde aufwändig recherchiert.

Zur Faszination der nordisch-germanischen Mythologie sagt Christoph Maria Herbst:

„Also, mich fasziniert daran vor allem, dass ich vorher so wenig darüber wusste. Man reduziert das meist auf die Wikinger und hat vielleicht mal eine Sinfonie von Sibelius gehört, bei der man das Gefühl hat, dass in bestimmten Passagen Thor gerade den Hammer schwingt. Von Thor und Odin haben einige Leute schon gehört, aber Loki kennt doch kaum jemand. Und wer weiß schon, dass der Weltuntergang Ragnarök heißt oder dass der schönste Gott der nordischen Mythologie den Namen Balder hat? Unter Balder habe ich mir immer einen zerknitterten, faltigen, älteren Herrn vorgestellt. Loki hat diesen Baldur umgebracht und ist deshalb bei den Göttern in Ungnade gefallen. Mich interessiert an Loki auch, dass er in allen möglichen Daseinsformen auftreten kann. Mal als Lachs, mal als Fliege oder als altes Waschweib. Im ersten Film zeigen wir das noch nicht, aber mit etwas Glück drehen wir ja einen zweiten und einen dritten Teil von MARA UND DER FEUERBRINGER.“

Was für den Film spricht ist die enge Zusammenarbeit vom Regisseur mit Initiatoren und Teilnehmern von Fantasy Conventions. Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass diese Klientel die wohl kritischsten Fans sind und Tommy Krappweis eine hohe Akzeptanz auf den Veranstaltungen hat. Er ist seit Jahren Stammgast und Redner auf FedCon, RingCon und HobbitCon. Wir haben Brigitte Scherr, die Pressesprecherin der FedCon GmbH gefragt: „Seine Beliebtheit auf unseren Conventions hat viele Gründe. Er ist wie einer von uns, er ist Fan. Er hat etwas geschaffen, das die Fantasy-Fans interessiert: Bücher, die sie mit Begeisterung gelesen haben. Einige unserer Convention-Gänger durften als Statisten bei der Verfilmung mitwirken.“

Regisseur Tommy Krappweis bringt mit seinem Kinodebüt den ersten Teil der gleichnamigen Romantrilogie auf die große Leinwand. Die Geschichte fesselt Kinder und Jugendliche ebenso wie Erwachsene und entführt den Zuschauer gemeinsam mit der jungen Heldin in eine faszinierende Mythenwelt – der Beginn eines großen Abenteuers!

Das Kinoabenteuer wurde produziert von der Rat Pack Filmproduktion/ Christian Becker in Co-Produktion mit RTL Television GmbH sowie in Zusammenarbeit mit bumm film GmbH, gefördert von FFF Bayern, Filmstiftung NRW, FFA und DFFF. Die Dreharbeiten fanden in Köln, München und Bayern statt.