Keine Zeit – Der Brief eines Vaters…

…an seine Tochter. Der Grund: Die Schulzeitverkürzung und das, was wir als Eltern daraus machen. Der Brief ist aus dem Jahr 2011 und hat trotzdem noch nicht an Brisanz und Aktualität verloren. Es lohnt sich, das einmal zu lesen. Es beginnt so:

„Liebe Marie, erinnerst Du Dich noch an den Tag, an dem wir das letzte Mal im Kino waren? An diesen Tierfilm, den Du so gerne sehen wolltest? Wie hieß der bloß noch? Ich glaube, Tiger, Bären und Vulkane, aber sicher bin ich mir nicht. Denn unser Ausflug liegt schon ein paar Monate zurück. Wir sind alle zusammen mit dem Auto in die Stadt gefahren: Mama, Henri, Du und ich. Es war Sonntag – und wir beide saßen mit Karteikarten auf der Rückbank und haben gelernt. Wie viel ist 17 hoch 2? Wie viel 5 hoch 6? Wie viel 2 hoch 8? Auf dem Weg nach Hause dann noch mal: 2 hoch 7 = 128, 18 hoch 2 = 324, 5 hoch 6 = 15625. Und noch mal. Und zur Sicherheit gleich noch mal.

Wir hätten so viel Sinnvolleres tun können auf unserem Heimweg! Den Bildern der Bären nachhängen und Bonbons lutschen zum Beispiel…“

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