Wir holen uns in der Reihe Interviews immer wieder spannende und zum Teil prominente Väter vor das Mikro und entlocken Ihnen persönliche Einblicke und spannende Antworten. Und bei dem Gespräch mit Hans Sarpei waren wir ganz besonders gespannt, denn der ehemalige Fußball-Profi von Wolfsburg, Leverkusen und Schalke und Nationalspieler für Ghana kam nach dem Karriereende auf dem grünen Rasen über seine Social Media Kanäle ganz groß raus. Es fing an mit Posts ähnlich zu den Chuck Norris Facts, mittlerweile hat er über 630.000 Fans auf Facebook. Er berät Karstadt Sport zu Internet-Themen, unterstützt die Kinderwagen-Marke iCandy und ist auf Sport1 mit der Sendung „Hans Sarpei – das T steht für Coach“ zu sehen.

Seit Anfang 2014 ist er mit Schauspielerin Pia verheiratet und vor wenigen Wochen wurde ihre zweite Tochter geboren. Daher freuen wir uns auf die 10 Fragen an HANS SARPEI:

1. Fußball oder „Irgendwas mit Medien“ – was ist der spannendere Job?
Der spannendste ist irgendetwas mit Medien im Fußball.

2. Du bist als Social Media Berater im Einsatz. Instagram, Facebook, Twitter, Pinterest, Snapchat… wo geht aus Deiner Experten-Sicht die Reise hin und was wird wieder verschwinden?
Wir werden aus meiner Sicht eine zielgruppenspezifische Nutzung erleben: Facebook als digitaler Briefkasten für alle, Twitter für Multiplikatoren und Medien, Snapchat für Teens, etc.

3. Fußball auf der Straße oder FIFA 2016 an der Konsole – wie finden Eltern aus Deiner Sicht die richtige Dosis in Sachen Medien für ihre Kinder?
Solange es hell ist: immer draußen. Es gibt nichts Schöneres, als sich in der Realität dem sportlichen Wettstreit zu stellen. Als Eltern sind wir gefordert, dieses zu fördern. Und sei es nur, dass man gemeinsam Laufen geht.

hans_sarpei-interview-34. Deine Tochter wurde im April 2013 geboren, ein zweites Kind kam gerade auf die Welt. Was war beim zweiten Mal anders?
Jede Geburt ist etwas Besonderes, Beindruckendes, Einmaliges. Aber wie bei vielen Paaren, wollte auch bei uns das zweite Kind schneller kommen als geplant. Ich freu mich sehr, dass wir nun zu Viert und wohlauf sind.

5. Wie ist die Aufteilung zuhause? Wechselst Du jede zweite Windel?
Berufsbedingt nicht jede Zweite, aber ich habe kein Problem damit, dass ich eingewechselt werde.

6. Sportwagen schon gegen 5-Türer getauscht? Welches Auto fährst Du und wie groß soll die Familie noch werden?
Auf Schalke gibt es ja den Spruch: „Jedes Jahr ein Kind, bis wir Deutscher Meister sind“. Scherz beiseite: Wir freuen uns zunächst einmal sehr, dass wir nun zu viert sind.

7. Statt auf dem Fußballplatz verbringen Babys zu Beginn viel Zeit im Kinderwagen. Für welches Modell habt ihr euch entschieden und was ist euch bei einem Kinderwagen wichtig?
Uns war es wichtig, dass der Kinderwagen leicht und wendig ist. Da wir viel unterwegs sind, muss er auch einfach zusammenklappbar sein. Auch das Aussehen spielt natürlich eine Rolle. Wir haben uns für den „Peach“ von iCandy entschieden und sind total zufrieden. Die Farbe „Truffle“ hat meine Frau Pia ausgesucht.

8. Singst Du Deiner Tochter Schlaflieder vor? Welches ist Dein „Greatest Hit“?
Ich lese lieber Bücher wie zum Beispiel die Raupe Nimmersatt. Ein zeitloses Buch.

hans und pia sarpei interview

9. Du hast mal im Interview erzählt, dass Du aufgrund Deiner Hautfarbe viel Ausländerfeindlichkeit erlebst. Hast Du Sorge, dass Deine Kinder dies auch erwartet, und wie willst Du sie darauf vorbereiten?
Unsere Kinder haben Freunde aus aller Welt, so dass sich das Problem in den ersten Jahren in der Form nicht stellen wird, wie ich es erleben musste. Später werde ich sie langsam darauf vorbereiten und mit ihnen offen über Ängste von Menschen sprechen. Und ihnen sagen, dass ein Lächeln, ein offener und direkter Zugang und Humor die besten Methoden sind, um diese Ängste zu minimieren.

10. Was passiert, wenn Deine Tochter eines Tages mit ihrem Schwarm im BVB-Schal nach Hause kommt?
Ich bin weltoffen erzogen worden, so dass ich schmunzeln würde. Aber nur, um auf ihre Reaktion zu warten, wenn sie wenige Stunden später die ersten Info-Broschüren von Internaten in ihrem Email-Postfach findet.

Hans Sarpei, wir bedanken uns herzlichst für die charmanten Antworten und wünschen Dir „allet Jute“ – im Job und mit der Familie!

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