GOLF 016 thomasBERG

Golf und Kinder – so könnt Ihr entspannt starten

Golf ist für mich einer der faszinierendsten Sportarten überhaupt. Aber leider auch Null komma Null kompatibel mit einem Kleinkind. Ich selbst habe den Sport vor gut 15 Jahren für mich entdeckt. Seitdem habe ich viele Stunden am richtigen Schwung gearbeitet, ähnlich viele Löcher in den Rasen wie Bälle in den Teich geschlagen, mich geärgert, gefreut und meine Runden gedreht.

 Golfbälle auf der Driving-Range
Aber seit der Geburt meiner Tochter vor etwa drei Jahren habe ich das Besteck gar nicht mehr angefasst. Denn Golf braucht Zeit. Eine Runde dauert gut 4 Stunden. Inklusive An- und Abfahrt ist ein halber Tag um, vom Bier am 19. Loch mal ganz abgesehen. Ich will meinen Plan aber noch nicht aufgeben, irgendwann mal über einen konstanten, soliden Schwung zu verfügen und mir Zeit für diesen Sport zu nehmen. Denn man ist an der frischen Luft, läuft je nach Streuwinkel acht bis zwölf Kilometer pro Runde, kann sich nette Leute mitnehmen und beansprucht dazu noch viele Muskelgruppen. Als alleiniger Sport würde es mir aber nicht reichen, ich brauche auch noch was zum verschwitzten Austoben. Aber für Entspannung, Präzision und Spaß ist Golf genau das Richtige.

Impression vom Golfplatz

Toll wäre natürlich, wenn Frau und Kind auch noch Feuer fangen und man so im nächsten Urlaub auch mal eine Runde über den Golfplatz dreht. Oft sind diese ja wunderschön angelegt mit tollen Eindrücken, Ausblicken und Herausforderungen. Solltet Ihr selbst auch schon mal dran gedacht haben, mit der Jagd nach Birdies und Eagles zu starten, so habe ich heute mal einen Tipp für Euch: fangt weder direkt vor dem Vater-werden damit an noch solltet Ihr es in den ersten ein, zwei Jahren nach der Geburt angehen. Vielleicht sogar in der Hoffnung auf ein bisschen Erholung vom Familienleben. Das wird nicht funktionieren.

Einstieg in den Golfsport

 Bunkerschlag beim Golf
Wenn Eure Kinder aber einen Tick größer sind, dann kann ich Euch nur raten, den Sport mal auszuprobieren. Das Argument, es sei viel zu teuer und spießig, gilt schon lange nicht mehr. Die Etikette der karierten Hose gilt nur noch in ganz wenigen Clubs, mit dem Cayenne muss man auch nicht zwingend vorfahren und man kann sogar günstig reinschnuppern, um erstmal zu checken, ob man Spaß daran findet. Eine gute Möglichkeiten für den Einstieg bietet die VcG, die „Vereinigung clubfreier Golfspieler“. Selbst vom DGV, dem offiziellen Verband, ins Leben gerufen bietet die VcG ein flexibles Mitgliedschaftsmodell ohne langfristige und teure Bindung an einen Club. Das Besondere daran: Für weniger als 200 EUR im Jahr könnt ihr als VcG-Mitglied auf fast allen Plätzen dieser Welt gegen Greenfee auf die Runde gehen. Ihr habt also geringe Fixkosten und zahlt nur dann, wenn ihr spielt. Für Leute, die nur ab und zu mal 9 Löcher spielen möchten, ist das ideal.

Denn das frisst nicht so viel Zeit und Geld, reicht aber für 2 Stunden Spaß und Bewegung.
Und wer weiß, vielleicht bekommt Ihr ja doch Eure Frau und Kind gleich mitgeschliffen. Es muss ja nicht gleich ein Martin Kaymer drauss werden. Einfach mal den Arsch hochkriegen und dabei noch sportlichen Ehrgeiz entwickeln sind schon Anlass genug. Wer sich intensiver mit den Möglichkeiten beschäftigen möchte, findet hier beim VcG alle relevanten Infos. Gut Holz!

Wegweiser auf dem Golfplatz

Fotos: © Thomas Berg Fotografie

[In Kooperation mit der VcG]

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