Wacken, Hurricane, Roskilde – kaum ein Festival im Norden war früher vor uns sicher. Tagelang Vollgas mit nur dem Nötigsten am Leibe, am Ende stets triefend vor Dreck bis in die letzte Pore. „Zuhause erst mal ordentlich abkärchern!“ hieß es dann oft scherzhaft auf der Heimfahrt selig die letzten Bierreste wegschlabbernd. „Abkärchern“ – das stand für mannhaftes, gründliches Reinemachen im Nahkampf-Modus. Die Zeiten ändern sich…

Den Dreck bringe ich heute vom Spielplatz mit und wenn ich am Wochenende von irgendwo her nach Hause fahre sind meine Begleiter keine fragwürdig riechenden Kumpels mehr, sondern zwei hinreißende Elfen, denen ich mein Leben verschrieben habe. Die Fenster reinigen sich auch nicht mehr von alleine (Oder war es doch meine Mutter..?) und von Kärcher gibt es mittlerweile nicht nur beeindruckende Spritzpistolen, sondern auch Apparate von äußerst filigraner Natur.

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Frühjahrsputz voraus

Die Fenster. Wir haben eine Menge davon. Gar nicht mal deshalb, weil unsere Bude so pompös wäre. Der gemeine Altbau kommt schlicht mit Doppelverglasung alter Schule daher. Wenn man bei uns also durch einen Quadratmeter Scheibe nach draußen guckt, warten vier Quadratmeter Glas auf angemessene Behandlung – oder eben auf´s Abkärchern. Da Fenster putzen eh schon eine wenig attraktive Angelegenheit ist und mit dem Frühling quasi der „Waschzwang“ vor dem Haus stand, musste ich mir also etwas überlegen, um einigermaßen schadlos aus der Sache rauszukommen. Und so habe ich mir schließlich den Kärcher WV 5 Premium besorgt.

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Leicht zu bedienen, weniger Arbeitsschritte

Im Wesentlichen besteht das Gerät aus zwei Haupteinheiten: Die erste ist quasi die gute alte Sprühflasche mit Putzaufsatz, die zweite der elektrisch betriebene Fenstersauger, so etwas wie ein Scheibenwischer mit integrierter Wasser-Absaug-Funktion. Ans Werk mit Einheit Nr.1: Aufdrehen, mitgeliefertes Reinigungskonzentrat rein, mit warmem Wasser mit zur Markierung auffüllen, Verbindungszylinder aufsetzen, zudrehen, schütteln, Putzaufsatz druff bis des „klick“ macht und los. Das Zwei-Dinge-in-Einem-Prinzip funktioniert auch über Kopf locker weg – wenn man es denn schafft, die Flasche auch richtig zuzudrehen… Einheit 2: Da mit Akku betrieben, muss dieser im Vorfeld logischerweise Saft bekommen. Drei Stunden veranschlagt die Bedienungsanleitung dafür. Die sogenannte Sauglippe aufstecken, Knopf drücken, Action. Das Geräusch ist dem eines Handstaubsaugers ähnlich, jedoch angenehm weniger laut. Und ja, funktioniert einwandfrei! Cool ist auch, dass die Sauglippe zwei seitliche Führungen ausfahren kann, um das Gerät an bestimmten Fensterrändern noch exakter in der Spur zu halten. Außerdem wird eine zweite Sauglippe von schmaleren 170 mm mitgeliefert, was bei Butzen- und ähnlichen Fenstern ein entscheidener Mehrwert ist. Entsprechend schmalere Putzaufsätze müssen allerdings separat dazu gekauft werden. Ich hab schließlich mit einer Akkuladung die Fenster unserer gesamten 3-Zimmer-Wohnung geputzt und nicht das Gefühl gehabt, dass der Akku bald zur Neige gehen würde. Auch den Schmutzwassertank musste ich lediglich einmal am Ende leeren. Sämtliche Module ließen sich kinderleicht verbinden bzw. abnehmen und nichts hat auch nur irgendwo gekleckert. Leicht sind auch sämtliche Komponenten in sich, schweres Gerät ist also was anderes. Und die Zeitersparnis liegt auf bzw. in der Hand, denn je Einheit benötigt man einen Handgriff weniger: bereits o.g. beim eigentlichen Putzen, den anderen, weil das Gummi des Abziehers nicht jedesmal mit einem separaten Lappen abgetrocknet werden muss. Vom ständigen Spritzwasser wegwischen mal ganz abgesehen.

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Fazit

Ich wäre ein elender Heuchler, wenn ich sagen würde, dass ich jetzt Spaß am Fenster putzen hätte. Aber eine echte Haushaltshilfe ist der WV 5 Premium in jedem Fall. Nicht zuletzt, weil dieser Mini-Kärcher auch Spiegel, aber vor allem auch Fliesen säubern kann, ist der Preis von 94,99 EUR eine gute Investition, insbesondere auch auf sein eigenes Zeitkonto.

[In Kooperation mit Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH]

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