WERBUNG Beim Wort ‚Siku’ dürfte jeden Daddy ein wohlig-warmer Nostalgie-Schauer durchfahren. Die Knie durchgescheuert, das lose Mundwerk leicht gerötet vom ständigen Nachmachen dramatischer Fahr- und Bremsgeräusche und Macken in jedem zweiten Möbelstück – so zelebrierten wir bei Fanta und Salzstangen unser Rennfahrerdasein von Morgen mit den kleinen, bunten Vehikeln.

Keine Ahnung, ob die Kult-Firma aus dem Sauerland schon damals solche Spielzeug-Ungetüme wie diesen Bagger im Programm hatte. Sicher ist: Faszination und Qualität haben auch mit Zunahme der Komplexität ihrer Modelle nicht gelitten. Im Gegenteil.

Gerne hätte ich das 2kg schwere Gerät persönlich im eigenen Stall getestet, aber da unsere 3-jährige Tochter noch immer nicht Zielgruppe für Spielzeuge diesen Anspruchs ist, musste ich mal wieder die Kids von meinem alten Buddy Roman aktivieren, ein würdiges Test-Personal allemal. Juna, Luis, Roman; bitte sehr..:

Spielend malochen beeindruckend nah am Original

Vor uns steht eine Box, doppelt so groß wie ein Schuhkarton. Eine Box mit einem riesigen Siku-Bagger darin! Nicht nur die Augen meiner Kinder haben bei diesem Anblick gefunkelt…

Ich muss gestehen, dass ich mich ein bisschen vorbereitet hatte. Warum, dazu gleich mehr. Der erste Eindruck nach dem Auspacken: Vor uns steht eine perfekte Miniaturausgabe des Originals vom Bau. Die überwiegenden Metallkomponenten lassen das Modell schwer und wertig wirken. Leider fällt nach einem kleinen Rundblick durch den Karton auf, dass keine Batterien enthalten sind – steht fairerweise aber auch drauf. Benötigt werden drei Batterien bzw. Akkus vom Typ D. Eine vergleichsweise selten verwendete Größe, aber in jedem Fachgeschäft zu bekommen. Wie schon erwähnt, hatte ich vorgesorgt und o.g. Akkus bereits gekauft. Für gute Akkus diesen Typs (4500 mAh für eine lange Laufzeit) kann man schon mal €25 zusätzlich auf den Tisch legen, die vier AA Akkus für die Fernsteuerung hatten wir bereits im Hause.

Nachdem Bagger und Steuerung „vollgetankt“ waren, konnte es direkt losgehen. Denn das Lesen der Gebrauchsanweisung ist, wenn man den „AN“-Knopf am Bagger erst einmal gefunden hat, eigentlich nicht nötig, denn alles ist mehr oder weniger selbsterklärend. Die kraftvollen und originalgetreuen Bewegungsabläufe überzeugen direkt. Ich habe mal gehört, dass Baumaschinen zur Königsdisziplin im Modellbau gehören, was aufgrund der vielen Funktionen durchaus nachvollziehbar klingt. Entsprechend ist logischerweise auch etwas Übung nötig, bis man die zwölf Funktionen derart in der Lage ist miteinander zu kombinieren, dass die Bewegungsabläufe dem des Originals auf der Baustelle ähneln. Einen echten Bagger steuert ja auch erst nach einer ausgiebigen Übungsphase. Und: Mit einem Knopfdruck auf der Fernbedienung schaltet man die ebenfalls originalgetreue Beleuchtung an der Drehkonsole, der Führerkabine und am Schaufelarm ein. Insgesamt wird der Siku Liebherr R980 SME Raupenbagger von sechs kleinen Hochleistungsgetrieben gesteuert. Allein drei davon sind für den beeindruckend raumgreifenden Baggerarm zuständig. Nach o.g. Übungsphase und dem Verladen von Nüssen geht´s, den Warnhinweisen in der Anleitung („Nicht für draußen geeignet“) zum Trotz, ab auf den Spielplatz! Und siehe da, der Bagger beweist sich auch in seinem „natürlichen Lebensraum“ aus Sand und Kies. Zwar wuppt die Maschine nicht jedes Gewicht, aber für „ehrliche Arbeit“ taugt das Mini-Monstrum auf jeden Fall.

Abschließend sei betont, dass dieses Spielzeug nicht für den kurzen Kick gedacht ist, dafür ist das Handling zu komplex und anspruchsvoll. Dass es aber offenbar tatsächlich eine große Fanbase, gerade für diesen Siku Liebherr Bagger gibt, durften meine Kids und ich neulich beim Besuch einer Spielwarenmesse erleben. Die Menschentraube um diesen stattlichen Mini-Greifer war jedenfalls beachtlich und die fachsimpelnden Wortfetzen zeugten von großer Fachkenntnis.

Fazit:

Der kleine 2kg Liebherr von Siku beeindruckt dank seiner Funktionen, seinem Handling und seinem schmucken Auftreten nicht weniger als sein 100 Tonnen schweres Original. Und Material und Verarbeitung wirken noch immer so robust wie anno 1979. Für Kids und Junggebliebene ein absolut faszinierendes Spielzeug, das neben Sand und Nüssen auf jeden Fall auch Kekse, Dominosteine und Alka Seltzer schafft…

UVP: €249

Maße (mm): 248 x 452 x 210

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