Seit zwölf Jahren betreibt Hartmut Kindertagesstätten in Berlin. Oder besser: er managed und gründet sie. Denn der gelernte Medienmacher ist auch hier: ein Macher. Unter seiner Regie entstanden in der Folgezeit weitere Einrichtungen dieser Art, progressiv in ihren Philosophien und Angeboten. Das folgende Interview mit dem dreifachen Daddy gibt einen hochinteressanten Einblick in das Innenleben von Einrichtungen, die das gesamte Leben unserer kostbarsten Schätze nachhaltig prägen, nämlich das unserer Kinder. Fast kann es als Blaupause dienen, um aufzuzeigen, wie modernes Kita-Wesen heutzutage aussehen sollte. Aber es portraitiert auch einen umtriebigen Mann mit erstaunlichen Talenten. Dass seiner Passion eine schreckliche Tragödie voraus ging, macht seine Geschichte auf traurige Weise nur umso bemerkenswerter.

Das Team der Hanna-Kitas, Berlin
Gemeinsam mit Hartmut leiten seine Frau Tanja und Manuel Schottmüller die Geschicke der Hanna-Kitas

DADDYlicious: Hallo Hartmut, vielen Dank für Deine Zeit! Was war Deine Initialzündung, Dich im Jahr 2002 der Aufgabe der Hanna-Kitas anzunehmen? Denn Du kommst ja ursprünglich aus einer ganz anderen Ecke.

Hartmut: Damals sollten die zwei Kitas Löwenzahn und Flohkiste hier im Prenzlauer Berg zusammen gelegt werden. Damit wäre eine Leitungsstelle weggefallen und zwar die bessere. Zu dieser Zeit ging unsere Tochter in eben diese Kita. Und da ich bereits Mitte der Achtziger schon mal für meinen ersten Sohn Lennart eine Kita in Friedenau (Bezirk Tempelhof-Schöneberg) gegründet hatte, weil es damals im Westen nicht genug Plätze gab, habe ich gesagt, dass wenn sich das hier so unbefriedigend entwickelt, wir eben versuchen die beiden Kitas selbst zu übernehmen. Schließlich bekamen wir vom Bezirk tatsächlich den Zuschlag und als 2005 ca. 75% der städtischen Kitas privatisiert wurden, konnten wir noch weitere Kitas übernehmen. Meine Frau und ich haben 2010 noch Manuel (Schottmüller) als Partner ins Boot geholt. Ab dann haben wir begonnen, weitere Kitas zu entwickeln und sogar zu bauen. Momentan entsteht gerade die siebte im Fennpfuhl in Lichtenberg. Die Kita in Friedenau wurde später übrigens von einem der Väter als Wohnung übernommen.

Der Fennpfuhl ist ein anderes Pflaster als Pankow bzw. der schmucke Prenzlberg…

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„Im Prinzip sind die Kitas ein Vermächtnis an meine Tochter.“
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Wir haben Lichtenberg bewusst gewählt, um auch mal mit einer anderen Klientel in Berührung zu kommen. Zu unserer Denke gehört u.a., Integration und Chancengleichheit fördern zu wollen. Ich muss dazu sagen, dass ich aber eher Unternehmer als Pädagoge bin. Obwohl ich im Nebenfach auch mal Erziehungswissenschaften studiert und auch zu meiner Medienzeit viel in pädagogische Richtungen gearbeitet habe. Deshalb ist und war mir das Thema auch nicht fremd. Meine Frau kommt aus der Verwaltung und Manuel aus der Immobilienbranche. Und so sehen wir unsere Aufgabe als Träger dementsprechend in erster Linie darin, die Geschäfte ordentlich zu führen. Natürlich müssen wir gut mit unseren Erziehern zusammen arbeiten, damit die Sache rund wird. Dafür haben wir eine pädagogische Leitung und als Coach eine Psychologin. Aber nur, wenn wir solide haushalten, haben wir auch das Geld, um beispielsweise Fortbildungen zu finanzieren, unsere Kitas vernünftig in Stand zu halten und eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Wir versuchen also stets, die Mittel für unsere Qualitätsansprüche verfügbar zu haben.

Rennt man sich mit einer solchen Macher-Mentalität nicht auch öfter mal den Kopf ein?

(Lacht) Ich sag´s mal so: Man muss auch Geduld haben. Die Umsetzung der Kita in Weißensee hat vier Jahre gedauert, wobei der reine Bau nur knapp 1 ½ Jahre in Anspruch genommen hat. Die restliche Zeit wartet man auf Genehmigungen. Aber daran muss man sich gewöhnen. Wir arbeiten sehr oft in öffentlich-privater Partnerschaft, das heißt mit dem Bezirk. Und das funktioniert mittlerweile auch sehr gut. Und durch meinen Background, glaube ich, kann ich mich in diesen Verwaltungsapparat gut reindenken und entsprechend aktiv beeinflussen bzw. anschieben.

Wie steht es mit privatem Geld?

Das geht eigentlich gegen Null, jenseits der Elternbeiträge. Wir bekommen Gelder aus Bundesmitteln oder Europa-Töpfen für die Bauten und vom Berliner Senat 80% der laufenden Kosten, das war´s dann aber auch. Mit Unternehmer meine ich übrigens nicht, dass wir Profit-orientiert arbeiten. Ich hatte eine Idee, die ich umsetzen wollte. Was Spenden angeht, so haben wir unsere Fördervereine, die ganz gut laufen. Sie verkaufen z.B. Waffeln und Kuchen auf den Kinderfesten, oder rufen zum Bau eines neuen Geräts im Garten auf, wovon wir zwei, und die Eltern dann ein Drittel bezahlen. Solche Dinge bekommen wir in der Regel immer ganz gut hin.

Erzähl doch mal ein bisschen aus Deinem früheren Leben. Du hast ja schon einiges gemacht.

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„Das Entscheidende ist, dass der generelle Entwicklungsdrang und Wissensdurst der Kinder gefördert wird.“
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Ich bin in Marburg geboren, habe zunächst hier in Berlin Publizistik studiert, dann ein Videoproduktionszentrum mit Namen „MedienOperative“ gegründet, mit der wir u.a. die damalige Hausbesetzerszene von Kreuzberg dokumentiert und generell Dingen eine Plattform gegeben haben, die vorher ein solches Forum nicht hatten. Wir haben für das Goethe-Institut in Brasilien Video-Festivals initiiert, Theater-Produktionen dokumentiert, ich habe später Radio 100 mitgegründet, dann Radio Energy mit aufgebaut und geschäftlich geführt und Vieles mehr.

Und dann kamen die Kitas?

Meine Tochter ist damals verunglückt. Da habe ich mir gesagt, dass ich diesmal nicht nur über etwas berichten, sondern selber aufbauen möchte. Das ist der eigentliche Hintergrund für all das.

Darf man es also so verstehen, als dass Du das Kita-Wesen in Hannas Geiste weiterführen wolltest?

Ja. Unbedingt. Im Prinzip ist all das ein Vermächtnis an sie. Das spiegelt ja u.a. auch der Name wider.

Kita Löwenzahn im Prenzlauer Berg
Das „Haupthaus“ Löwenzahn im Prenzlauer Berg

Du hast noch weitere Kinder?

Ja. Lennart ist 30, Jasper 14 Jahre alt. Hanna war fast vier Jahre alt, als sie 2001 verunglückte.

Wie viele Kinder habt Ihr unter Euren Fittichen und wie lang sind Eure Wartelisten?

Bei unserer, vor einem halben Jahr eröffneten Kita in Weißensee ist die Warteliste zwar noch nicht lang, das Haus aber mit 140 Kindern bereits voll. Die Kita hier im Kollwitzkiez (Prenzlauer Berg) hat 240 Plätze, aber wir könnten doppelt so viele aufnehmen. Die Warteliste ist ellenlang, die nächste Chance auf einen Platz wäre August 2016.

Wie viele Kinder kommen auf einen Erzieher?

Das kommt auf das Alter der Kinder an. Bei den Kleinsten sind es fünf bis sechs, bei den 3-Jährigen acht bis neun pro Erzieher. In der Altersklasse haben wir 24er-Gruppen mit je drei Erziehern. Das Problem an diesen Rechnungen ist jedoch, dass Krankheiten und Urlaub in diesen Betreuerschlüsseln nicht berücksichtigt werden. Obwohl natürlich immer jemand krank oder im Urlaub ist. Dieses Problem muss politisch gelöst werden, wobei wir seit längerem auch schon mit Personalagenturen zusammen arbeiten, um, wenn´s mal eng wird, reagieren und auf Zufruf Hilfe dazu holen zu können. Für diese zusätzlichen Kosten müssen wir dann logischerweise selber aufkommen. Und wenn dann mal eine Krankheitswelle durch die Stadt schwappt, musst Du entweder die Gruppe für eine gewisse Zeit schließen, oder es wird teuer.

Was ist Dein Hauptkritikpunkt an der Bildungspolitik des Berliner Senats, um nicht nur das Stichwort ‚Geld’ fallen zu lassen?

Selbstverständlich läuft es in den meisten Fällen auf mangelnde Budgets hinaus. Die stetig steigenden Mieten z.B. werden in den Rechnungen nicht berücksichtigt. Was ich mir darüber hinaus wünschen würde, wären bestimmte Vereinfachungen, wenn´s beispielsweise um Genehmigungen für den Bau von Kitas geht. Solche Verfahren müssen entscheidend beschleunigt werden. Krankheit und Urlaub müssen im Schlüssel berücksichtigt werden. Und insgesamt wären kleinere Gruppen, bei den Kleinsten lediglich drei bis vier Kinder pro Erzieher, aus pädagoischer Sicht wertvoller und damit erstrebenswert. Trotz allem arbeiten wir mittlerweile sehr gut mit dem Senat zusammen.

Ich möchte noch mal auf Euer Projekt in Lichtenberg zurückkommen. Ihr sagt, dass jede Kita seinen individuellen Ansatz benötigt. Wie sieht der Lichtenberger im Gegensatz zu dem, z.B. hier im Prenzlauer Berg aus?

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„Väter sollten sich mehr und mehr mit diesem Thema beschäftigen und sich einbringen, denn es ist an der Zeit dafür.“
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Die Eltern hier sind sehr anspruchsvoll und wenn igrendwas nicht läuft, sind wir schuld. Die Erwartungshaltung ist hoch, aber die Bereitschaft, Geld dafür auszugeben, nicht. Ich muss dazu sagen, dass wir lediglich fürs Essen einen Mehraufwand erheben. Aber uns wird immer wieder unterstellt, dass wir all das nur machen, damit´s uns gut geht. Das finde ich sehr egozentrisch und kurzsichtig. Aber es sind natürlich längst nicht alle so. Der überwiegende Teil der Eltern ist sehr fair und zufrieden. Trotzdem: Wir wollten hier beispielsweise einen Anbau für 60 weitere Plätze schaffen. Da gab´s einen riesen Aufstand! Der Garten wäre immer noch groß genug gewesen. Aber nee, das wäre dann zuviel. So etwas ist leicht gesagt, wenn das eigene Kind bereits einen Platz hat. Ob dann noch 60 weitere Kinder die Möglichkeit auf einen Platz bekommen, ist ihnen dann egal. In Niederschönhausen hingegen sind die Eltern eher total dankbar für alles. Die erwarten nicht zu viel. Und ich denke, dass das im Fennpfuhl (Lichtenberg) auch so sein wird. Dort muss man sich sprachlich sicherlich noch anders aufstellen, weil dort ja viele Vietnamesen, resultierend aus der DDR-Geschichte, leben. Dinge wie ausreichende Bewegung und gesunde Ernährung aus eigener Küche sind bei uns sowieso und überall ein Thema. Und flexibel auf alles reagieren wollen wir auch immer, egal wo.

Macht ihr vorschulische Erziehung?

Wir haben gemäß dem Berliner Bildungsprogramm in allen unseren Projekten Formen von Mathematik (Zahlen, Mengen etc.) Sprachentwicklung usw. eingearbeitet, aber wir verschulen es nicht. Wir besuchen im letzten Jahr auch die Schule, und/oder die Lehrer kommen zu uns. So bereiten wir vor.

Zu den Klischees des Prenzlauer Bergs gehören auch multi-linguale Erziehungsformen inkl. Kinderyoga und Co. Wird so etwas eingefordert?

Teilweise ja. Wir bieten ein Englisch-Angebot hier im Prenzlauer Berg an. Eben, weil viele Kinder zu Hause entsprechend aufwachsen. Wir können hier in der Kita beispielsweise auch ein schönes musikalisches Angebot anbieten. Aber einfach nur deshalb, weil einige unserer Erzieherinnen sehr gut Gitarre spielen können und sich so etwas dann entsprechend ergibt. Das Entscheidende ist, dass der generelle Entwicklungsdrang und Wissensdurst der Kinder gefördert wird und zwar im Wesentlichen im Alltag durch die Erzieher. Wir haben in einigen Kitas Holz- und Töpferwerkstätten, Kinderküchen, die nicht zuletzt auch wegen des Themas der gesunden Ernährung eine tolle Sache sind. Und wenn wir so etwas nicht im Hause anbieten können, suchen wir Kooperationen mit angrenzenden Schulen, die über solche Einrichtungen verfügen.

Du sagtest, dass Ihr einen Mehraufwand fürs Essen nehmt.

Berlin ist einer der wenigen Bundesländer, in denen der Kita-Besuch schon nach dem zweiten Jahr beitragsfrei ist. Ab dem Zeitpunkt zahlt man nur noch das sog. Essensgeld von €23 pro Monat. Allerdings sind wir der Meinung, dass man für diese €23 kein gutes Essen anbieten kann, und erheben entsprechend einen Beitrag von €37. Das ist jener Betrag, der auch in Grundschulen fürs Essen angelegt wird. Allerdings gilt dies nicht für Kinder von Geringverdienern, die weiterhin lediglich die €23 zahlen.

Villa Lobo in Niederschönhausen
Einst der Wohnsitz von Manfred Krug: die heutige Kita Villa Lobo in Niederschönhausen

Wird der Obolus von allen klaglos gezahlt?

Mittlerweile haben sich die Leute dran gewöhnt. Aber klaglos ging das nicht über die Bühne. Ich habe mich damals sehr gewundert, denn ab dem dritten Jahr bezahlen die Leute, wie erwähnt, ja die generellen Kita-Beiträge von bis zu €400 gar nicht mehr, beschweren sich dann aber über ein Extra von €14! Ich musste vielen Eltern seinerzeit schon genau erklären, was wir mit dem Geld vorhaben. Was wiederum aber auch in Ordnung ist. Dennoch gibt es auch immer noch Leute, die es nicht bezahlen. Denn den Beitrag zu zahlen, ist nach wie vor freiwillig.

Das hat dann aber sicherlich eher was mit mangelnder Einsicht, als mangelnden finanziellen Mitteln zu tun?

Ausschließlich mit Ersterem… Diejenigen, die es finanziell nicht auf den Hacken haben, brauchen ja nichts bezahlen. Und wir reden hier von selbst, direkt vor Ort gekochtem Essen. In den Grundschulen, wo der Betrag gezahlt werden muss, wird das Essen von Caterern angekarrt, und zwar morgens gegen 10h. Wenn dann um 12h oder 13h gegessen wird, ist eigentlich jede Qualität verloren, dann hast Du nur noch Pampe. Für die Hanna-Kitas beziehen wir fast ausschließlich zertifizierte Güter aus der Region. Uns ist wichtig, dass wir die Höfe und deren Bedingungen kennen, wissen, wie die Tiere vor Ort gehalten werden, usw. Außerdem sehen wir zu, dass die Produkte der Saison entsprechen. Erdbeeren z.B. wird man bei uns im Winter nicht finden.

Ihr bezieht auch die Nachbarschaft mit ein. Wie darf man sich das vorstellen?

Wir gehen z.B. gemeinsam in die Stadtbibliothek, zur Feuerwehr oder zur Polizei, aber auch ins Altenheim. Das ist schön und wichtig, wie ich finde. Die singen dann gemeinsam, oder die Alten lesen den Kindern etwas vor.

Wie behandelt Ihr das Thema Inklusion?

Wir haben dafür Integrationserzieher in jeder unserer Kitas, die sich speziell um verlangsamte Entwicklungen kümmern. Es kommt auch immer auf den Grad an. Wenn Kinder schwerbehindert sind, stößt man früher oder später an seine Grenzen. Aber ich denke, wir handhaben diese Thematik mit größtmöglicher Sorgfalt und Sensibilität. Ein anderes Thema ist die Kindeswohlgefährdung. Hier haben wir zusammen mit sechs weiteren Trägern im Bezirk Pankow vereinbart, kurzfristig Plätze bereit zu stellen, wenn Kinder zu Hause schlecht behandelt bzw. misshandelt werden.

Werden dafür Notplätze frei gehalten?

Nein, wir dürfen in solchen Fällen aber unsere Kapazitäten erhöhen. In der Regel geht es ja Gott sei Dank immer nur um ein, zwei Plätze.

Mal zu Dir: Was erfreut Dich an Deinen Aufgaben?

Zunächst spielt sich mein Job ja logischerweise nicht in den Gruppen ab. Aber wenn z.B. mal wieder ein Kinderfest steigt, habe ich schon großen Spaß daran. Auch, wenn wir wieder eine neue Kita auf die Beine gestellt haben, ist das jedes Mal ein tolles Gefühl. Oder über den neuen Garten in der Großen Seestraße (Weißensee), den wir kürzlich angelegt haben, freue ich mich sehr. Vielleicht sind die Motive etwas abstrakter, aber wenn man wieder 140 Plätze für Kinder geschaffen hat und registriert, dass sich die Kinder und Eltern dort wohl fühlen, ist das eine sehr schöne Sache! (lacht) Ansonsten sind wir ein gutes Team, mit dem ich gerne zusammen arbeite.

Wie läuft das ab?

Wir treffen uns monatlich mit den Leiterinnen der Kitas, um den jeweils aktuellen Stand der Dinge auszutauschen, hinterfragen unsere Aktivitäten, betreiben sozusagen Qualitätsmanagement. Im Weiteren haben wir Arbeitsgemeinschaften innerhalb der Hanna-Kitas zu bestimmten Themen wie eben Inklusion oder dem Wechsel aus der Kita in die Schulen. Auch das Thema Männer in Kitas ist stets aktuell.

In wie fern?

Männliche Erzieher werden schon genauer angeguckt als weibliche, weil man immer davon ausgeht, dass Männer tendentiell pädophiler sind, als Frauen. Aber in der Regel freuen sich die weiblichen Kollegen immer, wenn auch ein Mann dabei ist, weil das einfach noch mal eine andere Stimmung erzeugt.

Platz satt: Hanna-Kita „Helmistrolche
Platz satt: Sämtliche Hanna-Kitas, wie hier die „Kita am See“, verfügen über schöne, große Außenbereiche

Hattet Ihr schon mal ein Problem mit einem pädophilen Erzieher?

Nein, zum Glück nicht.

Kommt in einem solchen Zusammenhang auch das Thema Securities auf?

Nein. Man kann nicht jeden, der hier reinkommt, kontrollieren, ob er nun der Opa, Papa oder ein Fremder ist. Das können wir gar nicht leisten. Beim Abholen der Kinder wird selbstverständlich kontrolliert, ob eine Vollmacht vorliegt, also wer da wen an die Hand nimmt.

Wie sehen Eure Pläne für die Zukunft aus?

Wir streben weiterhin ein harmonisches Wachstum an. Ich möchte nicht auf Teufel kommt raus der Größte sein. Aber wenn wir uns bei der aktuellen Qualität maßvoll vergrößern ist das wunderbar! Für 2016 haben wir zwei weitere Projekte im Anschub, eins in Moabit und noch ein weiteres in Pankow. Gerade Moabit wird durch seine Klientel sicherlich eine spannende Sache. Aber da beides noch nicht spruchreif ist, möchte ich momentan noch nicht viel dazu sagen. Und dann möchten wir unseren Teil dazu beitragen, dass der genannte Erzieherschlüssel verbessert wird, sprich dass wir uns auch politisch noch stärker einbringen.

Und privat?

Ich hätte gerne ein bisschen mehr Zeit zum Gitarre spielen.

Wie steht´s eigentlich um Dein Musikprojekt mit Peer (Berliner Jazz-Urgestein) und Stefan (aka Rocket, Gitarrist von The Boss Hoss)?

Wir haben jetzt ne CD gemacht. Die ist zwar noch nicht draußen, existiert aber schon länger (Geht zum Schrank und holt eine)

Bäng Bäng Bäng
Hartmuts Musikprojekt „Bäng Bäng Bäng“ mit Jazz-Urgestein Peer Neumann (r.) und Stefan Bühler von The Boss Hoss

Kann man Euer Video „Bäng Bäng Bäng“ auf Youtube finden?

Dort, aber auch auf hartmut-horst.de. Da kann man auch die anderen Titel anhören. Ich will jetzt mal anfangen, das Ganze ein bisschen zu promoten.

Dann fangen wir an dieser Stelle gerne mal damit an! Abschließend noch etwas, was Du sagen möchtest?

Kitas machen macht deshalb so viel Spaß, weil es sehr vielseitig ist. Ich kann sogar meine Video- und Musikerfahrungen mit einbringen und sicher stellen, dass auch Künste gefördert werden. Wichtig finde ich, dass sich auch Väter mehr und mehr mit diesem Thema beschäftigen und sich einbringen, denn es ist an der Zeit dafür.

Ein besseres Schlusswort lässt sich kaum finden – vielen Dank und noch viel Freude und Erfolg mit Euren Kindern und Kitas!

Wer mehr über die Hanna-Kitas und Hartmut erfahren möchte, kann sich der folgenden Links annehmen:

www.hanna-ggmbh.de // www.hartmut-horst.de

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