TinkerBots – die nächste Evolutionsstufe nach Lego

Was ist bei Lego das spannendste? Richtig, das Zusammenbauen. Stundenlang werden die kleinen bunten Steine in Teamarbeit zusammengesetzt. Mit der fertigen Polizeistation oder dem fertigen Millennium Falken wird dann oft kürzer gespielt als das Zusammensetzen gedauert hat. TinkerBots ist der ganz heiße Stuff und bedeutet die nächste Evolutionsstufe der Bauklötze, denn mit den beweglichen Komponenten wir der Dinosaurier, die Spinne, der Kipplaster oder was auch immer lebendig. Jungs und Mädchen ab fünf Jahren können ihre eigenen kleinen Roboter bauen. Und das ist kinderleicht.

Eigenhändiges Bauen ist laut der Toy Industry Association eines der sechs Top Spielzeug-Trends. TinkerBots, ein Produkt der Berliner Roboterschmiede Kinematics GmbH, greift diesen Trend auf und bringt ein neues Baukastensystem heraus, das es Kindern ab fünf Jahren ermöglicht, nahezu unendlich viele verschiedene Spielzeugroboter zu bauen, diesen Bewegungen beizubringen und so zum Leben zu erwecken. Die Notwendigkeit von Verkabelung oder Programmierung entfällt. TinkerBots’ Module lassen sich ganz einfach miteinander verbinden und sogar mit LEGO Bausteinen kombinieren.

TinkerBot Hund Roboter
Noch ist Tinkerbots in der Crowdfunding-Phase. Über diese Schwarmfinanzierung können Interessierte das Baukastensystem vorbestellen. Die Kapitalbeschaffung läuft noch bis zum 25. Mai auf Indiegogo.com. Das Ziel von 100.000 Dollar ist mit aktuell knapp 250.000 Dollar (!) bereits erreicht. Die Crowdfunding-Sponsoren unterstützen mit ihrem Beitrag die Produktion des Spielzeuges, welches Kinder auf spielerische Weise an Themen wie Robotik und erneuerbare Energien heranführt. Man kann also sicher sein, dass die TinkerBots sehr schnell auf dem Markt kommen.

„Inspiriert von meiner eigenen Faszination für LEGO Spielzeuge kam mir die Idee zu TinkerBots“, erklärt Leonhard Oschütz, Kreativdirektor und Mitgründer der Berliner Kinematics GmbH, die TinkerBots auf den Markt bringt. „Im Rahmen meiner Masterarbeit zum Thema „Traummaschine“ kam ich auf die spannende Idee, einen Baukastensatz zu entwickeln, der genauso einfach zu handhaben ist wie LEGO. Gleichzeitig sollte er aber auch die Möglichkeit bieten, sich selbstständig bewegende Spielzeuge eigenhändig zu schaffen. Das ist genau das, was Kinder aber auch junggebliebene Erwachsene mit TinkerBots machen können.“

TinkerBot Hund Roboter

Schon während der Entwicklungsphase, stieß TinkerBots auf reges Interesse und gewann zahlreiche Preise. Zuletzt erhielt TinkerBots auf der weltweit größten Computermesse CeBIT den „CeBIT Innovations Award 2014“. Laut der Jury „hat der Baukasten das Potenzial, auch Jugendliche und technikinteressierte Erwachsene an das Thema Robotik heranzuführen.“

TinkerBot Baukastensystem
Jeder TinkerBots Baukasten beinhaltet ein sogenanntes “Power Brain“ Modul, welches einen Akku und einen Mikrokontroller beherbergt und über eine Bluetooth-Schnittstelle verfügt. Daneben gibt es unterschiedliche Bewegungsmodule, wie bspw. ein Rotations-, ein Gelenk-, ein Motor und ein Greifmodul. Damit können Kinder alles bauen, was sie sich selbst ausdenken, wie zum Beispiel einen Hund, der läuft, eine Schlange, die sich windet, einen Käfer, der kriecht oder einen Bagger, der gräbt. Mein Sohn wird begeistert sein: BAGGER! Kleine passive Bausteine in Form von Würfeln, Dreiecken oder Quadern, welche keine Elektronik beinhalten, dienen dazu den Robotern mehr Details zu verleihen und sie so individuell anzupassen. TinkerBots ist außerdem mit LEGO Bausteinen kompatibel, so dass Kinder mit ihnen noch mehr Details in ihre Kreationen einbauen können.

TinkerBot Steuerung per App
Die Roboter zu kontrollieren ist genauso einfach, wie sie zu bauen. Eine integrierte Record-and-Play-Funktion, ermöglicht es den Robotern Bewegungen beizubringen und sie so zum Leben zu erwecken. Dazu muss man das fertig gebaute Modell nur in die Hand nehmen, auf „Record“ drücken und dann den Roboter per Hand so bewegen, wie er sich später eigenständig bewegen soll. Wenn man den Roboter dann absetzt und auf „Play“ drückt, bewegt er sich in genau der Weise, die er zuvor gezeigt bekommen hat. Beim nächsten Mal kann das Kind dem Spielzeug etwas komplett anderes beibringen, oder aus denselben Bauteilen einen vollkommen neuen Roboter bauen.

Der Tinkerbots Grundbaukasten kommt mit drei Modulen, dem „Power Brain“, einem Motor und einem Gelenkmodul. Außerdem sind passive Bausteine und zwei LEGO-Adapter enthalten. Zum Set gehört zudem ein USB-Ladegerät und eine App zur Fernsteuerung der Modelle. Größere Sets beinhalten zudem weitere Komponenten wie das Drehmodul, Sensormodule oder den Greifer. Durch die Verwendung eines Arduino-kompatiblen Microcontrollers können sich erfahrenere Nutzer zudem an der Programmierung ihrer TinkerBots Kreationen versuchen.

Die Kinematics GmbH wurde im Oktober 2013 von Dr. Matthias Bürger, Leonhard Oschütz und Christian Guder gegründet.

Weitere Informationen liefert die Webseite www.tinkerbots.net

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