Echte Rennbahnen und virtuelle Autorennen auf der Konsole oder dem Smartphone gehören in jedes gut sortierte Kinderzimmer. In jungen Jahren werden die Kurse auf dem Fußboden zusammengesteckt und die Boliden mit dem Controller rasant durch die Kurven gelenkt. Später heißen die Favoriten der Mädchen und Jungen dann Need for Speed, Mario Kart und Gran Turismo. Mit Online-Ranglisten, Live-Events und fiesen Bananenschalen. Warum aber nicht das Beste aus beiden Welten nehmen und ein ganz neues Spielabenteuer entwickeln, dachten sich ein paar clevere Jungs aus San Francisco. Und nachdem Ihr erster Streich Anki Drive schon bombig eingeschlagen hat, setzen sie mit der neuesten Version Anki Overdrive ab September den Blinker links und werden alles dagewesene in Sachen Rennaktion blass aussehen lassen.

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Denn Anki Overdrive ist der Knaller, davon konnte ich mich beim exklusiven Testdrive vor ein paar Tagen in Hamburg bereits überzeugen. Das Spiel ist quasi ein Videospiel in der realen Welt. Ihr kauft Euch ein Starter Kit für 179,99 Euro. Dafür bekommt Ihr ein paar Gerade und Kurven, die Ihr dank Magnetverbindung ganz einfach zu diversen Rennstrecken zusammenstellen könnt. Ebenfalls im Paket enthalten sind die zwei Rennwagen mit den Kampfnamen SKULL und GROUNDSHOCK. Es gibt noch vier weitere Modelle, die Ihr zusätzlich kaufen könnt: THERMO, NUKE, GUARDIAN und BIG BANG. Jedes Auto verfügt über spezielle Fähigkeiten. Und da verlassen wir dann das gewohnte Carrera-Terrain und schwenken um auf die Features von Mario Cart.

Anki OVERDRIVE Starter Kit

Denn Ihr lenkt Euren Flitzer über ein Tablet oder ein Smartphone. Dazu installiert Ihr Euch zuerst die Anki App. Danach konfiguriert Ihr Euer Fahrzeug, stellt den gewünschten Renn-Modus ein und definiert die Anzahl der Gegner und die Schwierigkeitsstufe. Wenn Ihr wollt, fahrt in einem echten Rennen gegen künstliche Intelligenz. Die verschiedenen Renner scannen auf einer Proberunde die Streckenführung. Und nach dem Start des Rennens wird dann hart um den Sieg gefightet. SKULL feuert auf Tastendruck mit Kanonenkugeln und lässt die Gegner so hinter sich, GROUNDSHOCK elektrifiziert die Strecke mit seinem Elektro-Kern, BIG BANG lässt die Gegner durch Erdbeben erschüttern und auch die übrigen drei Autos verfügen alle über Superkräfte.

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Das hört sich alles vielleicht etwas kompliziert an, ist es aber gar nicht. Zusammen mit ANKI-Erfinder Hans Tappeiner haben wir in kürzester Zeit eine recht wilde Bahn über Tische und Sofas zusammengestellt. Und nach der „Kennenlern-Runde“, die alle Renner von alleine fahren, sind wir direkt gestartet. Alle Funktionen hat man recht schnell raus. Erstmal muss die perfekte Geschwindigkeit gefunden werden, die sich am Regler auf dem Handy verstellen lässt. Und dann geht es mit den Waffen weiter. Sobald ich hinter einen Gegner komme, feuer ich meinen Laserstrahl ab und lasse ihn meine Rücklichter sehen. Nur an dem Gegner, der mit künstlicher Intelligenz fährt, beißen wir uns die Zähne aus. Denn sobald wir uns näher, brät er uns mit seinen Attacken eins über.

Anki OVERDRIVE Commander Select

Dieses Spiel ist der Hammer. Die App bedient sich wie ein Computerspiel und ist sehr detailliert und schick umgesetzt. Alle Updates bekommt Ihr natürlich ohne zusätzliche Kosten. Die sechs verschiedenen Renner könnt Ihr durch Erfahrungspunkte immer weiter verbessern und mit über 100 virtuelle Waffen und Gadgets upgraden. Und durch Erweiterungsboxen könnt Ihr immer neue Strecken mit Sprüngen, Rampen und Steilkurven aufbauen. Hier gibt es den Trailer mit einem eindrucksvollen Vorgeschmack:

Ich werde mir dieses Spiel, welches ab dem 20. September 2015 zu bekommen ist, auf jeden Fall kaufen und drauf hoffen, dass es auch meinen Kindern und meiner Frau gefällt. Denn dann steht heißen Rennen und wilden Verfolgungsjagden nichts mehr im Weg. Wenn sie sich nicht begeistern, ist das aber auch nicht schlimm. Dann starte ich einfach die Einzelspieler-Kampagne und nehme mir die 25 Elite-Commander nacheinander vor.

Wir halten Euch weiter auf dem Laufenden.

Fotos: © Anki Presse & Daddylicious

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